Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Barbara Heiz, Kreisschulpflege, Peter Lenzin, Kreisschulratspräsident und Renate Gautschy, Gemeindeammann.

Einbindung der Oberstufenschüler in die Kreisschule

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Gemeinderat Gontenschwil und der Präsident des Kreisschulrats aargauSüd luden am 15. Mai zur Medienkonferenz ins Gemeindehaus in Gontenschwil. Der noch auszuarbeitende Gemeindevertrag mit der Kreisschule aargauSüd wird der Gemeindeversammlung im November unterbreitet.

Nach dem klaren Nein der Gemeindeversammlung zu einem Beitritt zur neuen Kreisschule aargauSüd musste zeitnah eine ideale Lösung für die Gontenschwiler Oberstufe gefunden werden. «Das Wohl der Schüler steht stets im Mittelpunkt», betonte Renate Gautschy. Der Gemeinderat beantragte die Einbindung der Gontenschwiler Oberstufenschüler in die Kreisschule aargauSüd. Nun wurde bekanntgegeben, dass die Kreisschule aargauSüd diesem Antrag entsprochen hat. Der Anschluss der Gemeinde Gontenschwil an die Kreisschule soll vorläufig auf der Grundlage eines Gemeindevertrags basieren und wird der Gemeindeversammlung noch unterbreitet. Eine Projektgruppe war beauftragt, geeignete und optimale Lösungen zu finden. Es fanden viele Gespräche mit Fachstellen statt, Strukturen wie Tagesschulen oder Privatschulen haben sich aber für die ländliche Gemeinde nicht als sinnvoll und erstrebenswert erwiesen. Die aus der Kreisschule Homberg, Mittleres Wynental und Menziken entstandene Kreisschule aargauSüd wird den Schulbetrieb per Schuljahr 2020/21 aufnehmen. Ab diesem Zeitpunkt wird Gontenschwil kein Oberstufenstandort mehr sein. Eine Sonderbewilligung zur Führung der Oberstufe Gontenschwil kann ab Schuljahr 2020/21 nicht erteilt werden. Der Kreisschulrat hat anlässlich der Sitzung vom 15. Mai den Antrag aus Gontenschwil gutgeheissen und freut sich über die Einbindung der Gontenschwiler Schüler. Konkrete Ideen zur Nutzung der sehr gut ausgerüsteten Oberstufenschulanlage liegen derzeit noch nicht vor.