Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Das geplante Seewasserwerk: Eine gute Sache

Text und Bild: Thomas Moor

Es ist in der Tat eine grosse Kiste, über welche Meisterschwanden an der Gemeindeversammlung vom 27. Juni abstimmt. Das geplante Seewasserwerk schlägt mit 6,9 Millionen Franken zu Buche. Mitte Mai gab es in der MZH Eggen News um das zukunftsweisende Jahrhundert-Projekt.

Das Wasser, mit welchem die Referenten des Infoabends ihre Kehlen befeuchteten, stammte natürlich noch nicht aus dem Hallwilersee. Den ersten solchen Schluck kann man sich, wenn dann vom Souverän grünes Licht erteilt wird und alles nach Plan verläuft, erst im Frühling 2022 genehmigen. So sieht es der Zeitplan vor, der von Gemeindeammann Ueli Haller und seinem Namensvetter Markus Haller präsentiert wurde. «Verwandt sind wir nicht», wie Ueli Haller gleich zu Beginn klarstellte. Vielmehr ist Markus Haller Projektbegleiter und ein kompetenter Mann in Sachen Seewasserwerke. Zwar wäre das Seewasserwerk Meisterschwanden das erste im Kanton Aargau, aber bei weitem nicht das erste in der Schweiz. Davon gibt es mehrere. In nächster Nähe ist es dasjenige am Sempachersee, in dessen Realisierung Markus Haller ebenfalls involviert war. In einer ersten Phase ging man für den Bau des Seewasserwerkes Meisterschwanden vom einem Kostenrahmen von 5 Millionen Franken aus. Gestiegen ist dieser schlussendlich auf 6,9 Millionen. Nach Abklärungen mit verschiedenen Umweltverbänden, dem Naturschutz und mit Rücksicht auf die zwei Fischereireviere wurde der Standort der Pumpstation auf die südliche Seite des Strandbades Seerose verlegt. Entsprechend angepasst und optimiert werden musste danach auch die Fassung des Seewassers, welche auf die Grenze der zwei Fischerreviere zu liegen kommt und sich aufwendiger gestalten wird. Das Seewasser wird beim Erstausbau in zwei Leitungen mit 70 Meter Höhenunterschied zur mehrgeschossigen Aufbereitungsanlage beim Sportplatz gepumpt. Verlegt wird die Leitung in die gemeindeeigene Strasse. Und wie steht es mit dem Wasserniveau des Hallwilersees? Das Seewasserwerk würde auf diesen keinen Einfluss haben, wie sowohl Ueli als auch Markus Haller versicherten. Erfreulich: Auf den Geschmack von Trinkwasser aus dem Hallwilersee sind bereits auch umliegende Gemeinden gekommen. Interesse für Wasserlieferungen haben Fahrwangen, Seon, Seengen und Boniswil bekundet.

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Das Wasser, mit welchem die Referenten des Infoabends ihre Kehlen befeuchteten, stammte natürlich noch nicht aus dem Hallwilersee. Den ersten solchen Schluck kann man sich, wenn dann vom Souverän grünes Licht erteilt wird und alles nach Plan verläuft, erst im Frühling 2022 genehmigen. So sieht es der Zeitplan vor, der von Gemeindeammann Ueli Haller und seinem Namensvetter Markus Haller präsentiert wurde. «Verwandt sind wir nicht», wie Ueli Haller gleich zu Beginn klarstellte. Vielmehr ist Markus Haller Projektbegleiter und ein kompetenter Mann in Sachen Seewasserwerke. Zwar wäre das Seewasserwerk Meisterschwanden das erste im Kanton Aargau, aber bei weitem nicht das erste in der Schweiz. Davon gibt es mehrere. In nächster Nähe ist es dasjenige am Sempachersee, in dessen Realisierung Markus Haller ebenfalls involviert war. In einer ersten Phase ging man für den Bau des Seewasserwerkes Meisterschwanden vom einem Kostenrahmen von 5 Millionen Franken aus. Gestiegen ist dieser schlussendlich auf 6,9 Millionen. Nach Abklärungen mit verschiedenen Umweltverbänden, dem Naturschutz und mit Rücksicht auf die zwei Fischereireviere wurde der Standort der Pumpstation auf die südliche Seite des Strandbades Seerose verlegt. Entsprechend angepasst und optimiert werden musste danach auch die Fassung des Seewassers, welche auf die Grenze der zwei Fischerreviere zu liegen kommt und sich aufwendiger gestalten wird. Das Seewasser wird beim Erstausbau in zwei Leitungen mit 70 Meter Höhenunterschied zur mehrgeschossigen Aufbereitungsanlage beim Sportplatz gepumpt. Verlegt wird die Leitung in die gemeindeeigene Strasse. Und wie steht es mit dem Wasserniveau des Hallwilersees? Das Seewasserwerk würde auf diesen keinen Einfluss haben, wie sowohl Ueli als auch Markus Haller versicherten. Erfreulich: Auf den Geschmack von Trinkwasser aus dem Hallwilersee sind bereits auch umliegende Gemeinden gekommen. Interesse für Wasserlieferungen haben Fahrwangen, Seon, Seengen und Boniswil bekundet.