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Sarah Hügin und Benedikt Löwenstein von Mizko Design gestalten für die Stiftung Satis die SATURA-Produkte.

Eine Geschichte ohne Geschichte

Text und Bild: Eing.

Die Marke SATURA der Stiftung Satis in Seon steht für hochwertige, nachhaltige Produkte, welche die Natur erlebbar machen. Augenfällig ist die Formensprache von Meisen-, Igelbox & Co. Sie tragen die Handschrift der Designer Sarah Hügin und Benedikt Löwenstein.

In der Begegnung mit Sarah Hügin und Benedikt Löwenstein wird rasch klar: Das passt zwischen den beiden. Privat wie beruflich. Seit über zehn Jahren sind sie ein Paar, seit bald zehn Jahren führen sie die Agentur Mizko Design mit den Schwerpunkten Produkte- und Verpackungsgestaltung sowie visueller Kommunikation. «Sarah ist der Kreativkopf. Sie hat schnell ein Bild vor Augen, in welche Richtung es gehen könnte. Zudem ist sie gut im Organisatorischen», findet Benedikt Löwenstein. «Ich gebe gerne Gas mit einer Idee. Beni weist den Weg und kümmert sich um die Details», so Sarah Hügin.

«Kreativität ist Übungssache»
Diese Aussage machte Benedikt Löwenstein in einem früheren Interview. «Design Thinking» ist denn auch in aller Munde. Es beschreibt eine Herangehensweise an eine Aufgabe. Benedikt Löwenstein: «Es geht darum, nicht in gewohnten Bahnen zu denken. Nicht das Offensichtliche zu akzeptieren, sondern sich zu fragen, ob es nicht noch eine bessere Lösung gäbe. Und schliesslich im richtigen Moment den Punkt zu setzen.» Dass dies dem Duo von Mizko Design gelingt, beweisen die zahlreichen Auszeichnungen für ihre Entwürfe. Mizko Design? «Dieser Name fiel uns nach einem Brainstorming einfach zu. Er funktioniert. Warum also sollten wir dazu noch eine Geschichte erfinden?»

Vom Prototypen zur Kollektion
Die Stiftung Satis gelangte vor drei Jahren an Mizko Design mit dem Anliegen, einen Nistkasten-Prototypen zu überarbeiten. «Wir waren schnell begeistert vom Elan in der Geschäftsleitung der Stiftung Satis, der Motivation und Unkompliziertheit», erinnert sich das Designerpaar: «In diesem Umfeld geht es nicht um das Produkt allein, sondern um das Wohl der Menschen, die es herstellen.» Sarah Hügin: «Die Herausforderung besteht darin, dass das Produkt machbar ist für die Klientel von Satis. Es soll eine coole, sinnstiftende Arbeit sein, nicht bloss ein repetitives Schaffen.» Benedikt Löwenstein: «Letztlich ist es auch für uns spannender, wenn wir gewisse Leitplanken bei der Produkteentwicklung haben. Einfach einen Stuhl zu designen ist schwieriger als beispielsweise einen Stuhl mit der Materialvorgabe Metall und Holz.» Seit dem Nistkasten-Projekt ist die Satura-Kollektion stetig gewachsen. Ziel der Marke ist es, für jede Jahreszeit ein Produkt für Mensch und Natur anbieten zu können. Dies auch, damit zum Beispiel teurere Komponenten wie die Kamera zur Tierbeobachtung ganzjährig genutzt werden können.

 

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