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Aus dem Gemeinderat

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Anfangs Januar 2022 beginnt meine 6. Amtsperiode im Gemeinderat Burg.

Aus dem wie früher schon dargelegten Grund, hat sich der amtierende Gesamt-Gemeinderat dazu entschlossen, nochmals für eine nächste Amtszeit zu kandidieren. Denn wir wollten mit unserer Anfrage bei den Menzikern für eine Abklärung eines eventuellen Zusammengehens beider Gemeinden keine neu Gewählten ins kalte Wasser werfen.

Ja, erst noch im Herbst des Jahres 2000 stellte ich mich Ihnen, werte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, zum ersten Mal zur Wahl.

Da im ersten Wahlgang die erforderliche Sitzzahl nicht erreicht wurde, stellte ich mich im zweiten Wahlgang zur Wahl in den Gemeinderat. Gleichzeitig bewarb ich mich auch für das Amt des Vizeammann.

Sie, liebe Wählerinnen und Wähler, bescherten mir ein glanzvolles Wahlresultat und so konnte ich im Januar 2001 mein Amt antreten.

Die damalige Frau Gemeindeammann Therese Wettstein begrüsste alle, die Bisherigen und uns Neugewählten zur konstituierenden Sitzung. Das heisst, die Ressorts wurden auf die fünf Mitglieder verteilt. Der Tradition verpflichtet konnten zuerst die Amtsältesten, Therese Wettstein und Eva Eichenberger ihre Ressorts wählen, danach waren die Neugewählten Susanne Schneider, Andreas Rüesch und ich an der Reihe.

Ich durfte mich für das Ressort 2 entscheiden. Darunter gehören die Gemeinde-Liegenschaften, die Denkmalpflege und der Heimatschutz, die Kultur, die Vereine, der Regionalverkehr, die Raumordnung und das Private Bauwesen.

Da ich vormals bereits achteinhalb Jahre Chef der Zivilschutzorganisation Menziken und Burg war und dadurch von Amtes wegen auch zur dazugehörigen Zivilschutz- und Feuerwehr-Kommission zählte, lag es auf der Hand, dass später dann auch noch die Militärische Verteidigung, die Zivile Verteidigung, der Bevölkerungsschutz, das RFO (Regionales Führungsorgan) und die Feuerwehr hinzukamen.

Als Vizeammann ist man gleichzeitig Stellvertreter des Gemeindeammanns. Gerne nehme ich auch diese Herausforderung wahr, unseren Gemeindeammann bei Verhinderung zu vertreten.

Da ich mit Leib und Seele Volksschullehrer war, kam für mich auch nie das Amt des Gemeindeammanns in Frage. Und wären die Gründe noch so wichtig, niemand könnte es verstehen, wenn ein Lehrer einfach so plötzlich während des Unterrichtens aus der Schulstube verschwinden und seine ihm anvertrauten Jugendlichen dem Schicksal überlassen würde.

Als amtierender Gemeinderat erlebt man so allerlei. Einzelne Bürgerinnen und Bürger haben manchmal das Gefühl, Gemeinderäte könne man einfach vor Ort zitieren, wenn irgendwelche Vorkommnisse geschehen sind. Sie seien für ihr Amt ja reichlich entlöhnt. Natürlich steht und handelt man im Auftrag der Bürger und erhält auch ein entsprechendes Entgelt. Doch reich wird man fürwahr nicht.

Noch ein letztes: Stetig ist und war es mir ein Anliegen, im Sinne des Souveräns zu handeln und es ist und war mir jederzeit eine grosse Freude und Ehre, für Sie liebe Bürgerinnen und Bürger tätig sein zu dürfen.

Nun zum Danken:

All meinen Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat gehört ein grosser Dank. Ihnen sei ein Kränzchen gewunden. Jede/jeder steht zur Stelle, wo Hilfe gefragt ist. Denn nur zusammen, als Team, können wir unsere vielfältigsten Aufgaben bewältigen.

Was wären jedoch die zwanzig Jahre ohne die riesengrosse Unterstützung der Ehepartnerin, ja der ganzen Familie? Hätte meine Frau Rita mir mit ihrer Arbeit im Hintergrund, den guten Ideen, dem Erinnern an Termine, dem Ausrichten von Telefonaten nicht stets den Rücken freigehalten, vieles wäre nicht möglich gewesen. Deshalb gebührt ihr und unseren Kindern ganz besonders mein innigster Dank.

Ihnen, liebe Burgerinnen und Burger, unseren Mitarbeitenden, sowie allen an den vielfältigsten Gemeindeaufgaben und -geschäften Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön für die grosse Unterstützung und das immer wieder entgegengebrachte Vertrauen.

Fürs neue Jahr 2022 wünsche ich Ihnen vor allem beste Gesundheit, viele schöne Erlebnisse und Begegnungen mit Ihren Liebsten und Bekannten, innere Ruhe, sowie Zufriedenheit und dass bald wieder ein normal geregeltes Leben einkehren mag.

Namens des Gemeinderates

Hans-Peter Steiner
Vizeammann


Foto: Hans-Peter Steiner Blick vom Reservoir Berg

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