lehrstellen

Gemeindeversammlung vom 19. November

Text und Bild: Cornelia Suter

Dürrenäsch sagt klar Nein zum Kredit für die Prüfung einer Fusion mit Seon und Hallwil. Stattdessen sollen mit der Gemeinde Leutwil Gespräche für Abklärungen betreffend Zusammenschluss beider Gemeinden geführt werden.

Die Ortsbürgerversammlung ging am 19. November mit gutem Beispiel voran und stimmte den vorgegebenen Traktanden, darunter der Kreditabrechnung der Forstbetriebsgemeinschaft, der Wahl der Finanzkommission und dem Wahlbüro für die neue Amtsperiode sowie dem Budget 2022, einstimmig zu. Die anwesenden Einwohnerinnen und Einwohner von Dürrenäsch machten es danach ebenso und stimmten den Protokollen vom 30. April und 25. Juni sowie den Kreditabrechnungen Hallwilerstrasse, Brühlmattstrasse und Rückbau der Lindenhübelstrasse 3 und 5 ebenfalls einstimmig zu. Auch mit der Erschliessung Mittelsedel, wo der Gemeinderat die Werkleitungen ausbauen möchte, um das Gebiet vollständig zu erschliessen, waren die anwesenden Dürrenäscher einverstanden. Ebenso mit dem Personalreglement, dem Budget 2022 und dem auch im nächsten Jahr beibehaltenen Steuerfuss von 105%.

Zu reden gab Traktandum 6: Sollen Abklärungen für einen Zusammenschluss mit Hallwil und Seon gemacht werden? «Nein», sagten 54 anwesende Stimmbürgerinnen und Stimmbürger und lehnten so den Verpflichtungskredit für die Abklärungen von 240 000 Franken ab. Primär ging es darum, mit Fachgruppen prüfen zu dürfen, ob sich eine Zusammenarbeit oder gar ein Zusammenschluss mit Hallwil und Seon lohnt. Dies wollten die Anwesenden jedoch nicht unterstützen und stellten stattdessen einen Überweisungsantrag, womit der Gemeinderat beauftragt wurde, Gespräche für Abklärungen betreffend eines Zusammenschlusses mit Leutwil zu führen. Definitiv ist jedoch noch nichts. Anwesend an der Gemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus waren an diesem Abend nur 97 von 927 Dürrenäscher Stimmberechtigten. Die Beschlüsse unterstehen deshalb alle noch dem fakultativen Referendum.

 

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