lehrstellen

Milchschnäuze auf dem Pausenplatz

Text und Bild: Dirk C. Buchser

Am 4. November sorgten die Landfrauen Dürrenäsch auf dem Pausenplatz des Schulhauses für einen Pausensnack. Am Tag der Pausenmilch verteilten die drei Frauen Milch in mehreren Aromen und selbstgemachten Zopf. Am Schluss war alles weg.

«Die Kindergärtler kommen immer zuerst», Melanie Schlatter schmunzelt, während sie Becher für Becher mit Milch füllt. «Erdbeer- oder Vanille-Aroma sind sehr beliebt», erklärt das Mitglied der Landfrauen Dürrenäsch weiter. Seit 2001 gibt es den Tag der Pausenmilch schon, immer organisiert von den Landfrauen Dürrenäsch. Kaum sind die vorbereiteten Becher gefüllt, stehen auch schon die Kindergärtler auf dem Pausenplatz – schön brav in einer Reihe. Bei den kleinsten ist zu Beginn die Ovi am beliebtesten. Kaum hat jedes der Kindergarten-Kinder ein Becher Milch und ein Stück Zopf in der Hand, kommt der grosse Ansturm der restlichen 132 Schülerinnen und Schüler, natürlich nicht mehr so brav, wie die kleinsten Dürrenäscher ein paar Minuten früher. Schnell sind die 4 Kilogramm selbstgemachter Zopf der Landfrauen weg. Und auch die vorbereiteten Becher lichten sich im Schnellzugstempo. «Ich hab mich schon den ganzen Morgen auf die Erdbeer-Milch gefreut», strahlt ein Mädchen mit einem grossen Milchschnauz im Gesicht. Insgesamt 30 Liter Milch haben die Landfrauen ausgeschenkt. Und wie Melanie Schlatter vorhergesagt hatte, waren die Aromen am schnellsten weg. Den letzten Becher darf dann Lehrer Ralph Wahl noch trinken. «Aber bitte eine Vanille-Milch», lacht der 5.-Klass-Lehrer, zum Glück für ihn hats genau noch einen, schnell leert er den Becher und verschwindet im Schulhaus. Der Tag der Pausenmilch war wieder ein voller Erfolg – und es gab keine Resten.

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