lehrstellen

Sagen aus Dürrenäsch und Umgebung

Gespenstische Dorftiere

In einer örtlichen Schilderung vom Hallwiler-See her erzählt man darüber also:

Burghalde heisst der höchste Punkt im Walde des Bergdorfes Dürrenäsch. Nahe dabei liegen zwei Felsen, die man des Teufels Rossstall nennt. Hier sieht man Geister spuken, hört Jager schreien und Hunde bellen, die Herrschaft des versunkenen Schlosses geht auf der Bergmatte spazieren, oder sie fährt zweispännig in Kutschen über die Waldbäume. Von der Häbri her, einem Hochwalde, durch den der Pfad noch Boniswil an den Hallwiler-See hinab geht, hören dann die Leute, die auf den Bergäckern sind, den Wirbelwind brüllen, als schreie eine Heerde Wucherstiere. Im Heuet fliegen dann die Heuschober hoch in alle Lüfte und das Tennentor des nächsten Hauses ist in einem Nu aufgesprengt; dann sagt man: „Horch, die Geister im Fährstellloche, (einem Berge ob der untern Dorfzelge) brüllen am hellen Tage wieder wie Stiere!“

Der Jäger auf der Burghalde johlt, jöchelt und ruft den Hunden dazu in einem fort, dass man es schon öfters bis ins Dorf hinab hören konnte.

(nach Rochholz, Schweizer Sagen)

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Der Drache aus Dürrenäsch

Wenn zu alten Zeiten in Dürrenäsch oben die «Wilde Jagd» losbrach, heulte der Sturm, verfinsterte sich der Himmel und peitschten wütende Regenfälle hernieder. Die «Wilde Jagd» erinnert nämlich an einen hinterhältigen Grafen von Hallwil, der in Leutwil oder Dürrenäsch einst ein junges, unschuldiges Mädchen überfiel und entführte.

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