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Eiken – Gemeindeportrait

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Eiken liegt 330 Meter über Meer und ist dank der ausgezeichneten Verkehrslage und der guten klimatischen Verhältnisse auch als Wohngemeinde attraktiv. Mit verschiedenen Baulandumlegungen und Erschliessungen konnte der in den 70er-Jahren sich zunehmend bemerkbar machende Überalterungs- und Abwanderungseffekt gestoppt werden. Um familien- und kinderfreundliche Wohngebiete zu schaffen, werden sukzessive neuartige Erschliessungskonzepte (Wohnstrassen; Quartierstrassen ohne Durchgangsverkehr) realisiert, welche von den Bewohnern sehr geschätzt werden. In den letzten Jahren entstanden durchschnittlich pro Jahr 7–10 Einfamilienhäuser und 1–2 Mehrfamilienhäuser. Bis heute zählt Eiken rund 2300 Einwohner und Einwohnerinnen aller Altersklassen.

Junge Leute und Familien siedelten sich an, was sich insbesondere auf die Schülerzahlen, aber auch auf die Steuererträge positiv auswirkte. Ein vielseitiges Baulandangebot, worüber die Gemeindekanzlei gerne Auskunft erteilt, lädt Ortsansässige wie Personen aus Stadt und Land herzlich ein, in Eiken den Traum eines Einfamilienhauses an zentraler und doch schöner Wohnlage zu verwirklichen.

Einem besonderen Wunsch der Behörde wird in letzter Zeit vermehrt nachgekommen, nämlich der Sanierung von Altbauten im Dorfkern. Nicht immer dringt der Gemeinderat mit seinen Vorstellungen durch, doch ist eine positive Entwicklung in die richtige Richtung unverkennbar. Es ist das Anliegen der Behörde geblieben, dem Dorf ein harmonisches Wachstum zu sichern. Diese Entwicklung soll raumverträglich erfolgen, d.h. unter echtem Einbezug der Umwelt, der Natur und Landschaft, der Personen, der Tierwelt und Pflanzen, die sich in diesem Lebensraum heimisch fühlen.


Karte


Zahlen/Fakten

Gewerbe-, Industrie-, Handel- und Dienstleistungsbetriebe: 95

Landwirtschaftsbetriebe: 6

Steuereinnahmen 2019: CHF 7.461 Mio.
Anteil natürliche Personen CHF 6.139 Mio.
Anteil juristische Personen CHF 1.322 Mio.

Budgetierter Gesamtaufwand des Gemeindehaushaltes 2020: CHF 9.161 Mio.

Bevölkerung
1803: 605
1900: 795
1950: 892
1970: 1'195
1990: 1'449
2000: 1'750
2005: 1'918
2010: 2'011
2015: 2'198
2016: 2'280
2017: 2'295
2018: 2'306
2019: 2'316
05.2020 2'308

Prozentuale Verteilung per 30.06.2020
Schweizer: 76.78%
Ausländer: 23.22%

römisch katholisch: 40.21%
evangelisch reformiert: 16.03%
christkatholisch: 0.87%
unbekannt (andere + keine): 42.89%

Gemeindebann
Total: 707 ha 100%
Wald: 216 ha 30.6%
Acker, Wiese: 314 ha 44.4%
Bauzonen: 150 ha 21.2%
übriges Gebiet (Gewässer, Strassen, etc.): 27 ha 3.8%

 

Geschichte

Unser Dorf wird – soweit bis heute bekannt – erstmals im Jahre 1160 in einem Güterverzeichnis des Klosters Muri (Freiamt, Aargau), die «Acta Murensia», mit der Bezeichnung «Eitchon» erwähnt. In einer Kirchenurkunde aus dem Jahre 1228 heisst es «Eiecho». Spätere Bezeichnungen in Schriftstücken und Urkunden sind Eitken, Eytken, Eidchon, Euckhen, Eitchon u.a.

Eine Frage, die uns immer wieder beschäftigte, war: Woher stammt der Name Eiken? Viele Mutmassungen wurden angestellt. Prof. Dr. h.c. Sonderegger der Universität Zürich lieferte die Erklärung in einer umfangreichen Abhandlung. Danach lässt sich unser Dorfname aufgrund der ältesten Belege aus einer frühmittelalterlichen Grundform «Eiting-hovun» ableiten, die sich, wie bei ähnlichen Namen auf -ing hovun, über Eitinchon, Eitechon, Eitchon und Eitchen, Eitken später zu Eiken entwickelt hat.

Die Namensbildung hängt mit einem frühmittelalterlichen Personennamen Eid oder Eit bzw. Eido oder Eito, erweitert um die Sippenbezeichnung «-ing» (Zugehörigkeitssuffix) und zusammengesetzt mit dem ortsanzeigenden Dativ Plural «hovun» (zu althochdeutsch Hof) zusammen, so dass der Name bedeutet:

«bei den Höfen der Familie/Sippe/Nachkommen das Eit oder Eito»

Wenn unser Dorfname also nichts mit den mächtigen «Eichen» zu tun haben soll, darf zumindest vermerkt werden, dass diese in unseren schönen Waldungen im «Hard» bestens gedeihen.

 

Quelle: www.eiken.ch

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