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Bei Eichenberger stehen die Zeichen auf Wachstum

Text und Bild: Eing.

Das seit jeher tief mit seiner Heimatregion Oberwynental verwurzelte Unternehmen investiert erneut in seinen regionalen Standort und expandiert ins ehemalige Folag-Gebäude, Sempach Station. Mit der Inbetriebnahme eines dritten Werkes steht eine entscheidende Vergrösserung des Unternehmens bevor.

Treue zur Region und zum Werkplatz Schweiz
Glück, Geografie, Fleiss und kluge Politik haben dazu beigetragen, dass unsere Schweiz zu einem erfolgreichen Land wurde. Unser Wohlstand lässt sich jedoch nur halten, wenn wir bereit für permanente Anstrengungen sind. Eichenberger Gewinde AG, Burg, befindet sich auch nach der Übernahme durch die Festo Gruppe (April 2016) weiter auf Erfolgskurs. Das klare Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz und insbesondere zum nahen Produktionsstandort in Sempach, freut nicht nur die Geschäftsleitung von Eichenberger sondern auch das langjährige, treue Mitarbeiterteam. Mit einer Fläche von 4000 m2 am Hauptstandort in Burg und der Erweiterung des Werkes in Menziken (Herbst 2017) von 600 m2 hat der Gewindeprofi bereits wieder alle Platzkapazitäten ausgeschöpft. Die sehr positive und kontinuierliche Auftragslage und das stetige Wachstum veranlassen Eichenberger, die Produktion weiter auszubauen. Mit neuen Räumlichkeiten und modernen Produktionsanlagen rüstet sich der Gewindespezialist für die Zukunft.

Die Auslagerung einer der Produktionsabteilungen aus der Fertigungshalle in Burg war eine grosse Herausforderung. Der anspruchsvolle Umzug verlief aber bestens. Es galt, die teilweise bis zu fünf Tonnen schweren Hightech-Anlagen mit möglichst kurzen Betriebsunterbrüchen zu zügeln. Etappenweise wurden die riesigen Bearbeitungsmaschinen ab- und wieder aufgebaut. Auf 1400 m2 ist nun per Anfang April im ersten Stock des ehemaligen Folag-Gebäudes ein drittes Eichenberger-Werk entstanden.

Erfolgsrezept: Zuhören
Der technologische Fortschritt schreitet mit hohem Tempo voran. Darin liegen grosse Chancen, weil überall immer etwas bewegt werden muss. Das hat Eichenberger schon vor langer Zeit erkannt. Die Spezialisten auf der Burg hören dem Kunden zu, beraten, entwerfen, bauen, testen, optimieren und produzieren.

Darum sind seine massgeschneiderten Gewindetriebe in jeder Branche im Einsatz, von der Medizin-, Elektro- und Fahrzeugtechnik, über Automatisierung bis hin zur Luft- oder sogar der Raumfahrt.

In Sempach werden circa 20 Mitarbeiter (darunter ein Lernender Produktionsmechaniker) mit zehn automatisierten Fertigungszentren und zwei komplett neuen, hochmodernen Anlagen arbeiten. Häufig wecken technologische Veränderungen die Befürchtung, die Maschinen würden die Menschen ersetzen. Der Gewindespezialist beweist das Gegenteil. Trotz zunehmender Automatisierung entstehen neue Stellen. Laut Produktionsleiter Beat Niederhauser: «Gute und verlässliche Fachkräfte sind immer gefragt, nun bieten wir auch Job-Möglichkeiten in der Region Sempach, das freut uns sehr».

Und auch in Burg ist einiges geplant
Mit guter Qualität und Zuverlässigkeit allein kommt eine Firma heutzutage im globalen Wettbewerb nicht mehr weit. Die Welt ist im Wandel, besser, schneller, billiger – das sind die Forderungen. Um die Ansprüche der Kunden zu übertreffen, braucht es Innovationsfreudigkeit bei der Entwicklung von Produktionstechnologien und Veränderungsbereitschaft für effiziente Herstellungsprozesse. Deshalb investiert Eichenberger erneut auch am Standort Oberwynental, zum einen in eine hochentwickelte Härteanlage und zum andern in eine moderne Gewindewalzmaschine.

Es bleibt also weiterhin spannend auf der Burg.