Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Dr. Anja Gestmann auf einem der dreizehn, bei der Bevölkerung sehr beliebten, «Schöftler Plauderbänkli»

Anja Gestmann in den Nationalrat

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Sie bezeichnet sich selbst als Macherin. Die 56-jährige SP-Frau und Gemeinderätin aus Schöftland geniesst den Blick auf die Schweizer Politik, als gebürtige Deutsche, aus einem etwas anderen Blickwinkel. Weitblick, Authentizität und vor allem gemeinsames Handeln und Anpacken, auch über die Parteigrenzen hinaus, stehen für die Nationalratskandidatin besonders im Fokus.

Miteinander vorwärts machen ist ihre Devise, einen Konsens in der Schweizer Parteilandschaft finden. In der Schweizer Demokratie schätzt sie die Möglichkeit der Mitbestimmung und der Meinungsäusserung. Jede Meinung hat ihre Berechtigung und muss Gehör finden, von links bis rechts, um die besten Lösungen zu finden. Um neue Herausforderungen anzunehmen, sich in Dossiers zu vertiefen und die Zukunft für alle mitzugestalten, dafür will Anja Gestmann nach Bern. Seit 21 Jahren in der Schweiz, fühlt sich die aus Deutschland stammende Chemikerin inzwischen hier zu Hause. Rund drei Jahre nach ihrer Einbürgerung im Jahre 2011 trat sie dem Schöftler Gemeinderat bei. Dass ihr Rucksack nicht mit Jahrzehnte langer Erfahrung in der Schweizer Politik gefüllt ist, sieht die engagierte und analytisch denkende Schöftlerin nicht als Nachteil. Frischer Wind und eine differenzierte, unvoreingenommene Sicht sei oftmals gar von grossem Vorteil. Fakten sprechen lassen, Meinungen einbringen und gemeinsam in grossen Schritten nach zielführenden Lösungen suchen. Dabei soll man sich nicht von Ängsten oder Angstmacherei, sondern von Vertrauen in Land und Leute leiten lassen. Der Reiz, immer wieder Neues dazuzulernen und sich neuen Herausforderungen zu stellen, begleitet Anja Gestmann in allen Bereichen ihres Lebens, privat wie auch beruflich. Als Chemikerin ist sie seit Jahren auf internationalem Parkett unterwegs, was ihren Horizont auf die Welt und deren Bewohner stets erweiterte. Sie selbst bezeichnet sich in erster Linie als Weltbürgerin. Menschen aus allen Schichten liegen ihr am Herzen. Wer Hilfe zur Selbsthilfe benötigt, soll diese in unserem Land auch erhalten. Neben Beruf und den Aufgaben im Gemeinderat ist sie auch als Präsidentin der Mütter- und Väterberatung Aarau plus und im Verwaltungsrat des Alterszentrums Suhrental tätig. Als zweifaches Grosi geniesst sie aber auch die Zeit mit der Familie, mit Gartenarbeit oder beim Singen im Kirchenchor.

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