Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Verdienter Lohn für konsequente Arbeit: Martin und Lotti Baumann mit der Siegerurkunde und Gold für ihre exzellenten Kirschen.

Sieg und Gold für Baumanns Kirschenkultur

Text und Bild: Thomas Moor

Oktavia, Christiana, Giorgia, Fabiola, Kordia: So heissen nicht etwa die Kühe im Stall von Martin Baumann. Vielmehr sind es die Sortennamen jener Kirschen, die unter anderem dafür verantwortlich sind, dass der Beinwiler Landwirt mit seiner Kirschkultur mit Gold ausgezeichnet wurde.

«Wir wollen Qualität produzieren», wie Fachexperte René Meier anlässlich der Rangverkündigung mit Siegerehrung in der Kirschenkultur von Martin Baumann sagte. Gekommen waren die 17 Vertreter, welche sich am kantonal ausgeschriebenen Qualitätswettbewerb beteiligt hatten. Bereits zum fünften Mal hat sich auch Martin Baumann mit seiner in der Gummen gelegenen Anlage der Herausforderung gestellt. Jetzt endlich hat es mit der höchsten Auszeichnung geklappt. Entsprechend gross war denn auch die Freude über das Goldprädikat, das er für seine Anlage und die damit verbundene konsequente Arbeit erhalten hat. Nicht zuletzt auch darum, weil im «Kampf» um Platz eins ein Kopf-an-Kopf-Rennen herrschte. Die beiden Fachexperten, René Freiermuth und René Meier, attestierten allen Teilnehmern ein sehr hohes Niveau. Dass mit Martin und Lotti Baumann gut Kirschen essen ist, wissen natürlich auch die Kunden des Hofladens. Sie können es jeweils kaum erwarten, bis die Kirschensaison startet. «Di Beschte wiit ond breit», wie man dann immer wieder zu hören bekommt. Grundlage für eine erfolgreiche Ernte bildet (neben den meteorologischen Gegebenheiten) natürlich der gesunde Baum als solches, aber auch die Kirschenanlage als gesamtes. 1998 haben die Baumanns mit vier Reihen Kirschenbäumen begonnen. Aktuell umfasst die Anlage 110 Aren auf welchen 10 Sorten Kirschen während rund 6 Wochen geerntet werden können.

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