Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Rebekka Glanzmann, Lilian Wick, Christine Meyer, David Stephan, Nadia Pfendsack.

Aus der Schulpflege

Text und Bild: Eing.

Seit mehr als einem Jahr arbeitet die Schulpflege in dieser Konstellation zusammen und hat sich in intensiver Arbeit zu einem arbeitsfähigen, motivierten Gremium entwickelt. Dies zeigt sich in der respektvollen und zielorientierten Zusammenarbeit mit der Schulleitung, den Lehrpersonen und dem Gemeinderat und in wertschätzenden Rückmeldungen aus der Bevölkerung und Elternschaft.

Im Frühling wurden diverse Ziele für das kommende Schuljahr definiert und in einer Leistungsvereinbarung zwischen Schule und Gemeinde festgehalten. Die Schulraumplanung, die Umsetzung des Lehrplans 21 und die gelebte integrative Schule sind nur einige der anstehenden Fixpunkte.

Mit der neuen Schulführung werden wichtige Werte in die Schule getragen. So ist es unser zentrales Anliegen, dass sich die Kinder in unserer Schule wohlfühlen, dass sie in ihren Stärken gesehen und gehört werden und dass lernen mit Freude möglich ist.

Die Schulschlussfeier im Juni haben wir deshalb ganz unter das Motto: «Kinderperspektive» gestellt. Die anwesenden Lehrpersonen wurden aufgefordert, sich in Gesprächen an ihre eigene Schulzeit zu erinnern und sich auszutauschen darüber, weshalb sie was gelernt haben, was sie gerne gelernt hätten und was sie heute davon noch wissen und weshalb. Anschliessend haben wir den Lehrpersonen für ihre Arbeit gedankt, für jede neu entdeckte Stärke eines Kindes, für jede Minute Zeit, die sie sich genommen haben, um zu verstehen, für jede unkonventionelle, stärkende Rückmeldung, die sie gemacht haben und dafür, dass sie bereit sind, Kinder aufzurichten anstatt zu unterrichten. Zur Krönung durften sie auf ihren Tischsets noch viele Kinderzitate lesen. Die Kinder antworteten auf die Frage: «Was würdest du einem Raum voller Böjuer-Lehrpersonen sagen?» Als «Bhälterli» konnten sich die Lehrpersonen anschliessend an kleinen visuellen Spielen bedienen, die den Blick auf Menschen oder eine Klasse verändern. Wenn eine Klasse oder ein Mensch beispielsweise durch ein Kaleidoskop oder Facettenauge, durch eine Lupe oder Fernglas betrachtet wird, kann die Perspektive gewechselt und Neues entdeckt werden.

Wir als Schulpflege sind überzeugt, dass wir einiges mitgestalten und prägen können und hoffen, dass es uns weiterhin gelingt, in unseren beiden Schulhäusern eine Kultur des Respektes und der Freude am Lernen mit zu gestalten.

Wir danken den Kindern, den Eltern, den Lehrpersonen, der Schulleitung und der ganzen Gemeinde für das Wohlwollen, für die stärkenden Rückmeldungen und für das Mittragen einer Schule und Gemeinde, wo Kinder sich wohlfühlen.

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