Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Die Schulpflege würdigt Rosmarie Widmer

Text und Bild: Eing.

Seit mehr als 20 Jahren war Rosmarie Widmer an unserer Schule tätig. Als Kindergärtnerin und DaZ-Lehrerin hat sie sich mit ihrer ganzen Person und ihrer Ausstrahlung engagiert. Rosmarie hat ein breites Wissen, das sie über all die Jahre im Einzelsetting, in Klassen oder auch im Team eingebracht hat. Durch ihr ehrliches Interesse an unterschiedlichen Kulturen und Menschen hat sie Kinder und deren Familien unterstützt und für das Lernen und die Sprache gewinnen können. Sie hat mit einfühlenden wertschätzenden Beziehungsangeboten so manche Brücken geschaffen.

Durch Rosmaries Ideen wurde der Kindergarten-Alltag regelmässig zur Phantasiereise ins Land des unendlichen Lernens und der zauberhaften Freude. Beispielsweise mussten die Kinder beim Thema Weltreise ihre Znünitäschli durch den Gepäckscanner schieben, bevor sie dann im Flugzeug von der freundlichen Flight Attendant Rosmarie und der Pilotin Corinne einen Board-Snack bekamen. Oder ein besonders phantastischer Höhenflug war das legendäre «Schimpfwort-Theater», das besondere Antischimpfwortverwendungs-Wirkung bei den Kindern erzielt hatte. Wenn die Kindergärtnerin eine Geschichte erzählt hat, hat Rosmarie für die DaZ-Kinder Skizzen erstellt, die die Geschichte illustrierten.

Rosmarie war bis zu ihrem letzten Arbeitstag für alles zu haben. Sie hat mehrmals im Kiga übernachtet und im Wald hingen ihr die Kinder an den Lippen, weil sie so viele Geschichten über die Natur und die Tiere weiss.

Als Kollegin und für die Schule Beinwil am See ist der Weggang von Rosmarie ein immenser Verlust. Eine charismatische Schafferin, die sich weit über ihr Pensum hinaus engagiert und mitgedacht hat und deren Herz für die Kinder und Familien schlägt.

Mit jedem Mal, wenn das «Geisse-Glöggli», welches sie aus ihren Kreta-Ferien mitgebracht hat, klingelt, ist Rosmarie in unserem Kindergarten präsent und zaubert ein Lächeln auf viele Gesichter. Liebe Rosmarie, alles Gute für dich in deiner Pension. Welch ein Glück für die Leute, die dich nun etwas öfter um sich herum haben.

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