Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Chüechligschmack i jedem Hus, d’Schnitter fäschtid, d’Ärn isch us ...

Text und Bild: Peter Eichenberger

So beginnt das Jodellied von Robert Fellmann. Dieses Lied erzählt vom Ende der Ernte und wie Jung und Alt, Gross und Klein zum Schnittertanz gehen. Mit der heutigen Technik braucht es keine Leute mehr, die das Korn schneiden. Eine Tradition ging aber dadurch verloren. Das Jodlerchörli Beinwil am See hat aber in seinem Repertoire noch viele traditionelle Heimatlieder. Am vergangenen Samstag konnte das Jodlerchörli im Löwensaal in Beinwil am See das Jahreskonzert vor ausverkauftem Hause durchführen.

Das Jodlerchörli wurde 1954 als Untersektion des Turnvereines als «Turner-Jodlerchörli» gegründet. Der Präsident Dominic Gaugler erzählte in seiner Begrüssungsrede, wie damals das Chörli gegründet wurde. Er übergab dann das Wort dem Moderator, Alex Eichenberger. Dieser führte die Besucher gekonnt durch das Konzert.

Auf ihren musikalischen Leiter, Martin Flury, darf das Jodlerchörli besonders stolz sein. Er versteht es nicht nur, die Mannen vom Jodlerchörli zu begeistern, sondern unterhält auch die Zuschauer mit seinem trockenen Humor bestens.

Das Duett, Edith Senn und Karin Lerjen, am Akkordeon Martin Flury, begeisterten die Besucher dermassen, dass sie noch ein drittes Lied singen mussten.

Ebenfalls immer ein Highlight ist die Kleinformation. Nach den zwei Liedern war der Applaus so langanhaltend, dass diese Formation ein drittes Lied singen musste. Grosses Wunschkonzert war angesagt. «Möchtet ihr lieber das erste Lied, «Em Sepp sei Chatz» oder «Das bringt doch nüt», hören?» Die Zuschauer entschieden sich für das erste Lied «Em Sepp sei Chatz», arrangiert von Martin Flury.

Einen weiteren Leckerbissen präsentierte das Jodlerchörli mit der «Schiltwalder Blaskappelle.» Diese Blaskapelle aus dem aargauischen Ruedertal ist weit über die Kantonsgrenze bekannt. Mit ihrer flotten Musik begeisterten die Musikanten die illustre Gästeschar. Als Randbemerkung, auch dieser Verein sucht, wie das Jodlerchörli Beinwil am See, neue Mitglieder und sogar einen Dirigenten.

Alle Jodlerfreunde kamen an diesem bestens organisierten Abend auf ihre Rechnung. Auch die Gastronomie kam nicht zu kurz. Die kulinarischen Gastgeber, der Jodlerclub Oberwynental, bediente die Gäste aufs Beste. Das Pünktchen auf dem i setzten die «Goudbach-Giele» aus dem Entlebuch. Auch nach dem Konzert ging es hoch her und zu mit diesen drei Musikanten.

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