Drucktermin: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Neujahrsapéro in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am letzten Sonntag vor dem Schulbeginn im neuen Jahr 2020 nahmen sehr viele Boniswiler Einwohner am Neujahrsapéro teil. Ein gefüllter Saalbau zeigte das rege Interesse der Bevölkerung an der dörflichen Tradition.

Die Musikgesellschaft Boniswil, unter der Leitung von Dirigent Andy Huber, eröffnete um 11 Uhr den festlichen Anlass. Gemeindeammann Gérald Strub hielt, wie bis jetzt fast immer, die Neujahrsansprache, die er mit einem Zitat von Mahatma Gandhi einleitete: «Sei du die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.» Viele lieben es, alles beim Alten zu belassen, andere sind Skeptiker und wieder andere freuen sich über neue Entwicklungen. In Boniswil werden es dank der Neubauten bald 1500 statt 1400 Einwohner sein. Viele von uns waren auch mal Neuzuzüger und dankbar für einen warmherzigen Empfang und die Unterstützung von Nachbarn.

Mit einem herzlichen Dank an Gemeinderat Marc Schmuziger, seinen Helfern und dem «Casa Hubpünt» für das Organisieren und Durchführen des Apéros und den musikalischen Beitrag der Musikgesellschaft Boniswil beendete Gemeindeammann Strub seine Rede – nicht ohne noch einen witzigen Schlusspunkt zu setzen: Gute Be­ziehungen im Dorf sind, wenn man zum Nachbarn geht, um sich eine Säge auszuleihen und nach zwei Stunden ziemlich betrunken ohne Säge zurückkommt. Auf die allgemeine Erheiterung folgte eine Überraschung. Denn kaum war die Rede zu Ende, ertönte ein musikalisches «Happy Birthday». Ja, es war der Gemeindeammann, der an diesem Tag gerade auch noch seinen 50. Geburtstag feiern durfte. Der Vorhang öffnete sich und 50 Kerzen flackerten auf zwei grossen Kuchen auf der Bühne. Ehefrau Mirjam Strub hatte für diese Überraschung gesorgt, im Bewusstsein, dass es nicht unbedingt der Wunsch ihres Ehemannes war, ein Aufsehen zu machen. Aber die Anerkennung ist verdient, ist doch Gérald Strub mit seinen 50 Jahren bereits 19 Jahre im Gemeinderat und davon 14 Jahre als Gemeindeammann tätig. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Man schafft sich in diesem Amt schliesslich nicht immer nur Freunde und braucht manchmal einen breiten Rücken.

Nun durfte auf das neue Jahr angestossen und dem Gemeindeammann gratuliert werden. Die Apéro-Häppchen und die feine Suppe fanden guten Anklang bei den Gästen. Viele blieben noch länger im Gespräch zusammen. Schön, dass wir gemeinsam mit dem Dorf ins neue Jahr starten durften.

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