Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 08.00 Uhr

duerrenaesch klz

Kindergärtler mit NVD im Wald

Text und Bild: Eing.

An zwei Donnerstagmorgen im November hängten Vorstandsmitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Dürrenäsch mit den Kindergärtlern Nistkästen auf, welche sie bemalt hatten.

Wir trafen uns am Waldrand oberhalb des Hintersedels, um die alten Nistkästen der Kolonie «Tannenfeld-Aemetspiel» zu leeren und die neuen, schön bemalten Kästen der Kindergärtler aufzuhängen. Jedes Kind trug seinen Kasten oder konnte ihn im mitgebrachten Leiterwagen deponieren. Wir trafen uns am Waldrand oberhalb des Hintersedels, um die alten Nistkästen der Kolonie «Tannenfeld-Aemetspiel» zu leeren und die neuen, schön bemalten Kästen der Kindergärtler aufzuhängen. Jedes Kind trug seinen Kasten oder konnte ihn im mitgebrachten Leiterwagen deponieren. So zogen wir los, eingeteilt in zwei Gruppen. Die Kinder konnten vom Waldrand oder vom Waldweg aus die einzelnen Kästen suchen. Da eine Nistkastenkolonie nummeriert ist, meist von 1 bis 30 und jeder Kasten der Kindergärtler eine Zahl trug, war klar, welcher Kasten wohin kam.

Schnell sprangen ein paar davon, um zu schauen, wo wohl der Nächste hängt. Mit einem speziellen Stab nahmen wir den Kasten hinunter. Nun kam Spannung auf, was ist darin? Ein Meisennest mit viel Moos und verschiedenen Tierhaaren geschmückt, vielleicht sogar mit einigen kleinen Eier, die nicht ausgebrütet wurden oder ein leerer Kasten? Tatsächlich haben wir ganz Verschiedenes angetroffen: In einem Kasten schlief ein Siebenschläfer tief und fest, in einem anderen fanden wir leider kleine Vogelskelette. Die jungen Vögelchen waren wahrscheinlich verhungert, da ihre Eltern keine Nahrung mehr brachten. 

So sammelten wir die alten Kästen ein und platzierten die Neuen. Immer wieder gabs ein Foto mit den stolzen Bemalern. Glücklicherweise hat das Wetter mitgespielt, und wir konnten sogar ein paar Sonnenstrahlen geniessen. Zum Abschluss gabs ein Znüni mit süssen Vogelnestli und warmem Tee und die Kindergärtler zogen mit ihrer Kindergärtnerin wieder ins Dorf hinunter.