Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 08.00 Uhr

duerrenaesch klz

Sonniges Lager rundum geglückt

Text und Bild: Eing.

Vom 18. bis 23. März fand das Skilager der Primarschule statt. Im Rahmen der Projektwoche der Primarschule Dürrenäsch reiste ein Teil der Schülerschaft mit erfahrener Leitung in die Region Engelberg, wo zum wiederholten Male das Skilager im und ums Trübseechalet stattfand. Das Lagerhaus auf 1770 m über Meer mitten im Skigebiet bot dieses Jahr noch mehr Komfort, da nun alle Betten erneuert waren.

Janik: S Wätter esch geil gsi.
In der Nacht auf Montag hat es noch einmal kräftig geschneit und als die Kinder am Montag eintrafen, lag eine gute Portion Neuschnee, einige Wolken waren zwar noch vorhanden, aber ab Dienstag war das Wetter nur noch sonnig.

Jamie: Es hät sehr vell Spass gmacht.
Das Tagesprogramm bestand hauptsächlich aus Ski- und Snowboardunterricht, wie in einem Jugend und Sport (J+S) Lager üblich. Auch in einem solchen Rahmen kann man für einen halben Tag ein alternatives Programm anbieten und so konnten die Kinder in diesem Lager am Mittwochnachmittag aus verschiedenen Angeboten wählen, wie zum Beispiel Kicker (Schanze) bauen und benützen, Schlitteln, Schneebar bauen, oder die Sportgeräte (Ski, Snowboard) untereinander tauschen und erste Schwünge versuchen.

Josja: D Lüt send alli megafröndlech gsi.
An den Abenden wurde unter anderem gespielt, getanzt, gequizzt, mit Fackeln gewandert. Das Küchenteam hat mit freiwilligen «Baristas» die Kinder nach der Wanderung oder einem Skitag in der zuvor gebauten Schneebar mit warmem Punsch und Snacks empfangen. Jeden Tag wurden zwei warme reichhaltige ausgewogene Mahlzeiten mit Suppe, Hauptgang und Nachspeise serviert, die so lecker waren, dass wohl noch Jahre später davon geschwärmt wird.

Luca: D Skipiste sind sehr cool.
Die Destination Engelberg lockt regelmässig Touristen aus aller Welt an und einer dieser ausländischen Gäste drückte am Rande der Fackelwanderung seine Bewunderung aus, wie gut es die schweizer Kinder hätten, dass solche Skilager statt finden. Dass dieses Lager genau so statt finden konnte, verdanken wir auch Spenden. So wurde z.B. kiloweise Schinkli gespendet und zusammen mit Salaten auf den Berg gebracht oder Spielsachen, Springseile und vieles mehr für die Preise beim abendlichen Lotto oder den anderen Spielen und Wettkämpfen zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank für alle Spenden!
Vielen Dank auch an die Eltern, die alle den Wunsch der Lagerleitung respektiert hatten und ihren Kindern keine «Fresspäckli» geschickt haben. Auch ohne solche Grüsse aus der Heimat hatten nur sehr wenige der doch noch recht jungen Kinder (4. bis 6. Klasse) Heimweh, auch von Verletzungen blieben wir verschont, ein 8mm langer Spriessen unter einem Daumennagel war bereits ein «Highlight» in dieser Kategorie.