Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Räbeliechtliumzug: Ein Lichtermeer war unterwegs

Text und Bild: Diana Heiz

Jedes Jahr, das ist doch klar, scheinen die schönen Räben so wunderbar. Mit jeder kleinen und grossen Hand ein Licht getragen, wie viel die Lichter uns doch sagen.

Während früher die Räben als Grundnahrungsmittel einen grossen Stellenwert einnahmen, sind sie heute auf unserem Speiseplan nicht mehr so verbreitet. Trotzdem: Angepflanzt werden sie natürlich noch immer. Sehr zur Freude der Kinder, die sich alle Jahre wieder auf das Räbenschnitzen und -verzieren sowie den anschliessenden Lichterumzug freuen. Auch in Dürrenäsch. Einmal mehr wurde dort der Vorplatz der Turnhalle am letzten Dienstagabend im Oktober zum Treffpunkt der zahlreichen Kindergarten- und Schulkinder mit ihren leuchtenden Kunstwerken. Trotz des starken Regens verbreiteten die wunderschönen Räbeliechtli eine wärmende Atmosphäre. Die lange Schlange von fröhlichen Kindern marschierte mit «ihren» Lichtern durchs Dorf und erfreuten die viele Zuschauer am Strassenrand. Nach dem Umzug wurde das traditionelle Lied, «miis Räbeliechtli» mit musikalischer Begleitung von Schülern der Musikschule und ihrem Mentor Lukas Scherrer gesungen. Anschliessend konnten sich alle mit einer feinen Wurst stärken und einem Punsch aufwärmen. Die vielen zufriedenen Gesichter von Gross und Klein auf ihrem Nachhauseweg bestätigten wieder einmal mehr, wie wichtig dieser Anlass noch heute ist.

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