Drucktermin: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Herr der Berliner: Unter interessierten Blicken der Kundschaft bäckt Kevin Sollberger die Berliner in der Friteuse goldgelb.

Bei Solis Berlinerbacken herrschte Hochbetrieb

Text und Bild: Thomas Moor

Dass es auch in der kalten Jahreszeit heiss zu und her gehen kann, zeigt der Gontenschwiler Piratenbeck (die Bäckerei-Konditorei Sollberger) mit seinen zur Tradition gewordnen Open-Air-Aktivitäten. Vor Weihnachten steht jeweils das Berlinerbacken auf dem Programm.

«Frische Berliner holi bim Soli!» Und wenn man sogar live mitansehen kann, wie die köstlichen Teigkugeln vom Piratenbeck persönlich – oder aber vom Nachwuchs – zuerst goldgelb gebacken und anschliessend mit herrlicher Himbeermarmelade gefüllt werden, gibt es bei Jung und Alt kein Halten mehr. Der Anlass war erst einige Minuten alt, als sich vor dem Verkaufsstand die ersten Schlangen bildeten. «18 Berliner mit Himbeerkonfi zum Mitnehmen», bestellte der jüngere Herr und liess den im traditionellen Piratenkostüm gekleideten Kevin Sollberger rotieren. Da die Berliner in der Friteuse drehen, dort die fertigen Berliner mit Himbeermarmelade füllen und ihnen mit Staubzucker den typisch winterlichen Touch verpassen. Es gab viel zu tun, Soli packte es an! An der Bar hatten sich die ersten Kunden ebenfalls installiert, um einen Tee Zwetschgen oder einen Glüh-Gin zu geniessen. Daneben loderte das Feuer in einer Feuerschale. Aus der Backstube wurden immer wieder neue Berliner-Teiglinge geliefert. «840 Teiglinge haben wir für heute vorbereitet», wie Kevin Sollberger sagt. In der Hoffnung, dass alle über den Ladentisch gehen werden.

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