Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Gemeindenachrichten

Aus dem Gemeindepräsidium

Liebe Gontenschwiler

Es gibt eine Zeit, da hat man zu Tun und dann gibt es wieder die Zeit, da kann man Ruhn. Und bekanntlich ist nach den Ferien immer wieder vor den Ferien.

Bei den Unternehmen Gemeinden werden jetzt die Budgets für das kommende Jahr 2020 mit einem weiterreichenden Finanzplan für die nächsten Jahre erarbeitet oder finalisiert.

«Das Budget ist nicht der Bankomat, der im Himmel gefüllt wird, damit auf der Erde entnommen werden kann, sondern das sind Steuergelder mit denen wir verantwortungsvoll umgehen wollen.»

Der Gemeinderat (Ressortvorsteher) und die Finanzverantwortlichen definieren die Vorgaben für die Abteilungen, geben auch Anweisungen dazu. Zum Beispiel: «Budgeteingaben vom Vorjahr sind nicht automatisch berechtigt wieder eingesetzt zu werden und das Wünschbare ist vom Machbaren zu trennen.» Im Vordergrund stehen Sicherheit und Unterhalt, Entwicklung und Planung für die Bildung, die Wirtschaft, Wasser, Abwasser, Strassen- und Erschliessungsprojekte, Abfallentsorgung, Umweltentwicklung, Gesellschaftsentwicklung, usw. Nach den terminierten Budgeteingaben gibt es eine erste Besprechung mit den Vertretern der Schule. Dann erfolgt intern zwischen dem Ressortgemeinderat – in unserem Fall der Gemeindeammann – dem Gemeindeschreiber und dem Finanzverwalter eine nächste Durchsicht. Dann folgt die Besprechung/Auseinandersetzung mit dem Gesamtgemeinderat und der Verwaltung. In einem nächsten Schritt wird das Budget und die politische Planung mit der Finanzkommission durchbesprochen, bevor dann die Gemeindeversammlung darüber entscheidet.

Im Auge behalten werden immer der mutmassliche Steuereingang und der mögliche Rahmen für die Aufgabenerfüllung, auch die gebundenen Kosten nach Gesetz vom Kanton, sowie die Kranken- und Sozialhilfekosten. Es werden auch immer die möglichen Unterstützungen an Vereine und Organisationen angeschaut und festgelegt. Wir wissen alle, dass es auch «Unvorhergesehenes» geben kann, dafür braucht es den Handlungsspielraum.Wichtig ist auch, dass Beschlüsse von Exekutive Begründungen enthalten und nicht Rechtfertigungen. Möglichst alle Auswirkungen sollten im Voraus berücksichtigt werden können.

«Demokratie ist die Regierung des Volkes durch das Volk für das Volk.» (A. Lincoln)

Es ist die Aufgabe des Gemeinderates und der Verwaltung, gemeinsam für das Wohlergehen der Einwohner zu denken, zu planen und zu handeln.
In diesem Sinne sind der Gemeinderat, die Verwaltung und alle Abteilungen für Sie da.

Gemeindeammann
Renate Gautschy

Aus dem Gemeindepräsidium

Liebe Gontenschwiler

Die Ferienzeit hat sich mit dem Sommerwetter und den Sommerdüften angekündigt.

Wie schön ist sie doch wieder diese Wärme, haben wir sie doch schon ganz heftig vermisst nach der wunderbaren und wertvollen Regenzeit.

Es hat geregnet, viele Prognosen haben im Vorfeld in alle Richtungen gedeutet. Und schon stellt sich wieder die Frage zum Wasserverbrauch, überhaupt zum Ressourcenverbrauch, also wie brauchen wir das Vorhandene, wie gehen wir damit um?

Wernher von Braun lebte in der Zeit von 1912 bis 1977, er war Raketeningenieur. Er sagte: «Wenn die Weltbevölkerung auf siebeneinhalb Milliarden Menschen gewachsen sein wird (wir sind gerade bei 8 Milliarden plus), können die Produkte der Nahrungs- und Energiequellen nicht mehr mit den Mitteln des heutigen Welthandels verteilt werden. Man wird dann ein Weltmanagement brauchen, das die Ressourcen dorthin lenkt, wo sie am dringendsten benötigt werden.»

Denken wir an unsere Ressourcen vor Ort, an das Wasser, an die feinen und kostbaren Nahrungsmittel, welche wir auch vor Ort, von hier, angeboten bekommen und geniessen dürfen. Wir haben keine weiten Fahrwege und allerbeste Produkte.

Wasserregionen mit Wassererschliessungen, das planen die Gemeinden, der Kanton, die Kantone, die Schweiz. Das Wasser fliesst von einem Ort zum anderen. Es ist das erklärte Ziel, dass wir versuchen werden, die Wassermengen aus den Niederschlägen in «unterschiedlichen Reservoirs» hier zu behalten.

Mit den Wasserverbünden, den gegenseitigen Wasserlieferungen, sind wir in der Pflicht, dass jede einzelne Persönlichkeit, sorgsam mit dem Wasser umgeht. Es darf nicht sein, dass die eine Gemeinde liefert und die andere «verschwendet». Halten wir uns täglich daran, nicht erst, wenn es knapp wird.

Das Wasser ist unser kostbarstes Gut. Wir leben «nur» damit, wir leben davon. Wasser kann «zerlegt» werden, aus Wasser und Sauerstoff, kann die Energieversorgung gestärkt werden.

Es ist dem Gemeinderat ein ganz grosses Anliegen, dass dies erkannt wird.

Ein ebenso grosses Anliegen ist der Umgang mit der Abfallproduktion. Ganz viele Leute produzieren ganz viel Abfall. Schauen wir hin, was wir wiederverwerten können. Die «Kreislaufwirtschaft» wird die Zukunft sein. Sie hat den Fokus auf eine andere Form des Wachstums, im Kreislauf.

Mit der Hitze steigt die Trockenheit, die Feuerbrandgefahr, auch hier ist es dem Gemeinderat ganz wichtig, dass die Angaben und Vorgaben im Umgang mit dem Feuern im Freien, auch in den Gärten, beachtet werden, dass vorausschauend gehandelt wird.

Dann habe ich noch von einem besonderen Abfall gelesen, vom «verbalen Abfall vom verbalen Schrott». Wir haben in der Ferienzeit Gelegenheit darüber nachzudenken was das sein könnte. Denken Sie an die politischen und anderen Diskussionen.

Wenn ganz viele Leute von der ausserordentlichen Hitze sprechen, es aber früher auch heiss war und es doch viel weniger Leute hatte, dann bekommt die Hitze mit viel mehr Leuten viel grösseres Gewicht, usw.

Dies verhält sich auch so mit dem «verbalen Abfall.»

In der Zeit von 1950 bis heute hat sich die Schweizer Bevölkerung von 4,7 Mio auf 8,3 Mio entwickelt, also um 77%. Unser Dorf ist plus minus 100 Einwohner immer gleich geblieben.

Liebe Einwohnerinnen und liebe Einwohner, im Namen des Gemeinderates darf ich Ihnen von ganzem Herzen gute und schöne Ferientage wünschen. Wir freuen uns, Sie an der Bundesfeier am 1. August wieder begrüssen zu dürfen. Selbstverständlich sind wir auch über die Sommerzeit für Sie da.

«Das grösste Glück ist manchmal nur eine kleine Abweichung vom Gewöhnlichen.»

Renate Gautschy
Gemeindeammann


Öffnungszeiten während den Sommerferien

Die Gemeindeverwaltung ist vom Montag, 8. Juli 2019 bis Freitag, 9. August 2019 wie folgt geöffnet:

Montag – Donnerstag von 08.00 – 12.00 Uhr
Freitag von 07.00 – 12.00 Uhr

Am Donnerstag/Freitag, 1./2. August 2019 bleibt die Gemeindeverwaltung den ganzen Tag geschlossen.

Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten können direkt mit den jeweiligen Abteilungen vereinbart werden.


Arbeitsjubiläum

Am 1. Juli konnte Steueramtsvorsteher André Muhmenthaler sein 20-jähriges Arbeitsjubiläum bei der Gemeinde Gontenschwil feiern. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal gratulieren ihm dazu herzlich und danken für die Treue und die wertvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Für die Zukunft wünschen wir ihm beste Gesundheit und weiterhin viel Freude und Herausforderungen bei der täglichen Arbeit.


Kontrolle der Hausgärten auf Feuerbrand / Ambrosia

Vom Juli bis September 2019 wird der Feuerbrandkontrolleur, Robert Hofer, unterwegs sein. Er kontrolliert die Hausgärten auf allenfalls vorhandenen Feuerbrandbefall.

Befallen werden ausser den Kernobstbäumen auch einige Büsche und Bodendecker: Alle Coteneasterarten, Weissdorn, Feuerdorn, Scheinquitte, Vogelbeere, Mehlbeere und Stranvaesia. Es gibt keine direkten Bekämpfungsmassnahmen. Zur Eindämmung der Krankheit werden befallene Pflanzen gesucht und vernichtet, bevor sie weitere Infektionen auslösen.

Wichtig: Absterbende Zweige und Pflanzenteile an oben aufgeführten Pflanzen bitte nicht berühren (grosse Verschleppungsgefahr!) sondern unverzüglich dem Feuerbrandkontrolleur (062 777 44 44) melden. Er wird bei Ihnen vorbeikommen und die nötigen Massnahmen treffen.


Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Die Eigentümer und Mieter von Grundstücken an öffentlichen Strassen und Gehwegen sowie dem Gemeingebrauch zugänglichen Privatstrassen werden gebeten, ihre Bäume, Sträucher, lebenden Hecken und sonstigen Pflanzen so zurückzuschneiden oder nötigenfalls zu entfernen, dass die Verkehrssicherheit jederzeit gewährleistet ist.

Aus dem Gemeindepräsidium

Liebe Gontenschwiler

«Frag nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern frag, was du für dein Land tun kannst.» (J.F. Kennedy)

Die Gemeindeversammlungen 2019 stehen bei den Gemeinden vor der Türe. Ist diese Form noch zeitgemäss? Dazu machen sich im «Milizjahr» viele Leute Gedanken. Der Schweizerische Gemeindeverband hat für das Jahr 2019 die Milizarbeit in den Mittelpunkt gestellt. Die direkte Demokratie lebt «nur» mit der und von der Milizarbeit.
Warum finden sich viel eher Kandidaten und Kandidatinnen für die Ständerat- und Nationalratslisten und auch für die Grossratslisten? Weil man da weit weg vom Volk, den Bürgerinnen und Bürgern, ist?
In den Gemeinden, in den Dörfern und Städten, wird die Milizpolitik mit den Bürgern zusammen gelebt, da sind die Arbeitsplätze, die Bildungsstrukturen, die – zum Teil – natürliche soziale Kontrolle, die Bildungssysteme und Vieles mehr. Wir sind ganz nah beieinander und leben gemeinsam die vorgegebenen Gesetze, die möglichen und unmöglichen Ideen und Vorstellungen. Das ist zugegebener Massen nicht immer unkompliziert, aber auch nicht per se einfach nur schwierig.
In den letzten Jahren hat man festgestellt, dass es schwieriger wird Milizpolitiker für die Gemeinden zu finden.

Mit der Komplexität, die der Arbeitsalltag und die Milizarbeit mit sich bringen kommt es zu grossen Belastungen. Die Leute wohnen und arbeiten nicht mehr vor Ort, die Mobilität macht Vieles möglich. Dann hat sich das traditionelle Familienmodell verändert und der Mann oder die Frau stehen so nicht mehr zur Verfügung für ein öffentliches Amt. Eine Komponente ist auch noch zu erwähnen, «das Leben im Glashaus». Wir werden immer mehr zur «gläsernen Gesellschaft». Alles wird öffentlich und Milizpolitiker werden noch öffentlicher.

Weiter wird festgestellt, dass die Milizpolitik zunehmend zur «Interessenpolitik» geschritten ist und das Ziel ist doch die «Beteiligungspolitik». Die Leute engagieren sich gegenseitig für das Wohl der Gemeinschaft.
Die landauf, landab feststellbaren Ermüdungserscheinungen in der Beteiligungsbereitschaft der Schweizerinnen und Schweizer und die beklagten Rekrutierungsschwierigkeiten, Aufgabenlasten und Motivationsdefizite haben viele, viele Studien hervorgerufen.
Studien sind wertvoll, sie können unser Denken auffrischen und wir haben die Chance zukunftsweisende Schlüsse daraus zu ziehen.

«Es ist mir schon etwas unangenehm, dass nach 45 Jahren Studien und Recherchen dieser mein bester Ratschlag ist: Die Leute sollen freundlicher miteinander umgehen.» (Aldous Huxley, Schriftsteller 1894–1963. Sein bekanntestes Werk «Schöne neue Welt»

Im Namen des Gemeinderates darf ich Sie, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, ganz herzlich an die nächste Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2019, in die Mehrzweckhalle, einladen. Die Unterlagen wurden Ihnen bereits zugestellt.

Renate Gautschy, Gemeindeammann


Vorschau auf die Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 21. Juni 2019

Die Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 21. Juni 2019 hat nebst den Pflichttraktanden – Protokoll der letzten Versammlung, Rechenschaftsbericht 2018 sowie Jahresrechnung 2018 – über folgende Sachgeschäfte zu befinden:

Einwohnergemeinde

Kreditabrechnungen
Es werden folgende Kreditabrechnungen zur Genehmigung vorgelegt:

  • Sanierung Strasse Geisshof-Hohrüti-Bohler
  • Sanierung Ausbau Schulstrasse


Zusatzkredit Gesamtrevision Nutzungsplanung

Bisher wurden für die Gesamtrevision der Nutzungsplanung Siedlung und Kultur fol¬gende Kredite bewilligt:

  • Gemeindeversammlung vom 13. Mai 2011 Bruttokredit CHF 220‘000.00
  • Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2016 Zusatzkredit CHF 170‘000.00


Aktueller Stand

Im April 2018 wurde das Mitwirkungsverfahren durchgeführt. Während diesem Auf-lageverfahren sind insgesamt 24 Eingaben eingereicht worden. Diese wurden zwischenzeitlich alle aufgearbeitet, sodass der Gemeinderat den Mitwirkungsbericht am 29. April 2019 genehmigen konnte. Mit der Verabschiedung des Mitwirkungsberichts werden die Unterlagen der Abteilung Raumentwicklung zur 2. und allenfalls abschliessenden Vorprüfung zugestellt. Die anschliessende öffentliche Auflage wird voraussichtlich im Herbst 2019 erfolgen. Die bisher entstandenen Kosten belaufen sich auf CHF 400‘099.75 (inkl. MWST) und haben somit bereits zu einer leichten Kreditüberschreitung geführt.


Begründung der Kostenüberschreitung:

  • Übergeordnete Gesetze und Grundlagen änderten sich während des Erarbeitungsprozesses der Revision der Nutzungsplanung wesentlich (insb. Teilrevision Eidg. Raumplanungsgesetz, Revision Kant. Richtplan, Vorgabe Reduktion Siedlungsgebiet, Nachweis der Mindestdichte für bebaute und unüberbaute Mischzonen)
  • Aktualisierung der Grundlagen wie das Natur- und Landschaftsinventar und das Bauinventar
  • Abstimmung von neuen kommunalen Planungsverfahren auf die laufende Revision der Nutzungsplanung
  • Vertiefte Abklärungen betreffend der Auszonungen und Massnahmen zur Förde-rung der Innenentwicklung in Abstimmung mit dem Ortsbild, Bearbeitung einzelner Vorhaben wie Spezialzonen Schwarzenberg und Hasel, Projekt Stiftung Altried, Aussiedlung Schweinemaststall, Gestaltungsplan Rosengartenstrasse sowie zusätzliche Eingaben im Rahmen der Mitwirkung und Abklärungen zur Mehrwertabgabe

Die Kosten für die noch ausstehenden Arbeiten bis zur Genehmigung der neuen Nut¬zungsvorschriften werden auf CHF 110‘ – 130.000.00 geschätzt. Unter Berücksichtigung der bereits bestehenden Kreditüberschreitung von rund CHF 10‘000.00 wird ein weiterer Zusatzkredit für die Gesamtrevision der Nutzungsplanung Siedlung und Kultur von CHF 140‘000.00 benötigt.


Kreditbegehren Sanierung Tannenmoosstrasse

Die Tannenmoosstrasse befindet sich in einem schlechten Allgemeinzustand und ist zu sanieren. Der zu sanierende Projektperimeter erstreckt sich ab Einmündung in die Hinterdorfstrasse K332 bis zum Waldeingang. Die Länge des Abschnitts beträgt rund 1‘140 m. Innerhalb des Strassenraumes verlaufen zudem Entwässerungsleitungen (Bachleitungen, Sauberwasserleitungen, Schmutzwasserleitungen).

Bei den Oberflächenschäden handelt es sich um Rissbildungen, welche sich vorwiegend netzförmig ausdehnen. Die Risstiefen sind stellenweise bis in den Übergang Deckschicht-Tragschicht erkennbar. Bei den getätigten Sondagen wurden der Aufbau der bituminösen Beläge sowie die Schichtstärke der Strassenfundation erfasst. Zudem wurden die Belagsproben auf den Gehalt von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) untersucht. Die untersuchten Strassenbeläge sind generell PAK-haltig. Die Abklärungen haben ergeben, dass nicht die Fundation das eigentliche Problem ist, sondern das Alter des verwendeten bituminösen Belages. Aus den Sondagen war ersichtlich, dass die vorhandenen Deckschichten eine poröse Struktur aufweisen. Die bestehenden Entwässerungsanlagen wurden mittels Kanalfernsehaufnahmen untersucht. Dabei konnten starke Kalkablagerungen inkl. Querschnittsverengungen festgestellt werden.

Das Projekt sieht bei der Tannenmoosstrasse eine Sanierung des bestehenden Deckbelages ohne Ersatz der Tragschicht bzw. Fundationsschicht vor. Die bestehende Deckschicht der Tannenmoosstrasse wird innerhalb des Projektperimeters bis auf eine Tiefe von max. 40 mm abgefräst und anschliessend ein neuer Deckbelag eingebaut. Das anfallende Fräsgut (Altbelag) mit erhöhtem PAK-Gehalt muss speziell entsorgt werden. Die Zustandsaufnahmen der vorhandenen Entwässerungsleitungen haben gezeigt, dass diese in einem guten Allgemeinzustand sind. Die registrierten Schadensbilder setzen vorderhand keinen Leitungsneubau voraus. Voraussetzung bildet dabei die Annahme, dass die Haltungen mit bis zu 80% Rohrverengung (infolge Kalkablagerungen) grabenlos saniert werden können. Gemäss Kostenzusammenstellung ist mit einem Gesamtaufwand von ca. CHF 1‘050‘000.00 (davon ca. CHF 180‘000.00 z.L. Eigenwirtschaftsbetrieb Abwasserbeseitigung) zu rechnen.

Die Ortsbürgergemeindeversammlung hat nur über die Pflichttraktanden zu befinden.

Der Gemeinderat freut sich, möglichst viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 21. Juni 2019 zu begrüssen.


Sanierung Bruchsteinmauer / Ersatz Heizungsanlage

Die Bruchsteinmauer auf der Nordseite des Piratenspielplatzes ist stellenweise in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Damit die Mauer längerfristig erhalten bleiben kann, sind mehrere Löcher in der Mauer instand zu stellen. Mit den notwendigen Sanierungsarbeiten wurde die R. Steiner AG, Oberkulm, beauftragt.

Die bestehende Heizungsanlage beim Schulhaus Unterdorf läuft nur noch auf einer Stufe und bringt nur noch die halbe Leistung. Ersatzteile können für diesen Typ keine mehr beschafft werden. Es drängt sich ein Austausch der Anlage vor der nächsten Heizperiode auf. Mit dem Ersatz der Wärmepumpenanlage wurde die Wasser & Wärme GmbH, Gontenschwil, beauftragt.


Gesamtrevision Nutzungsplanung

Der Gemeinderat hat am 29. April 2019 den Mitwirkungsbericht genehmigt, womit das Mitwirkungsverfahren abgeschlossen wurde. Die Unterlagen der Nutzungsplanung werden nun der Abteilung Raumentwicklung vom Kanton zur 2. und allenfalls abschliessenden Vorprüfung eingereicht. Sobald der abschliessende Vorprüfungsbericht der Abteilung Raumentwicklung vorliegt, wird das öffentliche Auflageverfahren durchgeführt.


Breitbandausbau der Swisscom in Gontenschwil – Medienmitteilung

Ab 2020 profitiert Gontenschwil von ultraschnellem Internet

Swisscom hat das Versprechen abgegeben, bis Ende 2021 jede Schweizer Gemeinde mit Glasfasertechnologien auszubauen. Davon profitieren auch die Einwohnerinnen und Einwohnern von Gontenschwil. Die Gemeindevertretung und Swisscom haben den Ausbau sowie den Baubeginn gemeinsam besprochen. Die ersten sichtbaren Bauarbeiten beginnen im Frühjahr 2020 und dauern rund acht Monate.


Vorarbeiten beginnen bereits jetzt

Bevor im Sommer 2020 die Glasfaserkabel verlegt werden, sind noch Vorarbeiten nötig. Dazu gehört unter anderem das Einholen der Bewilligung für die Ausbauarbeiten auf privaten wie auch öffentlichen Grundstücken. Swisscom wird hierfür die Eigentümer kontaktieren und Details besprechen. In einem weiteren Schritt muss die vorhandene Infrastruktur teils aktualisiert und aufgerüstet werden, um die höheren Bandbreiten übertragen zu können. Des Weiteren wird der Ausbau mit anderen Werken koordiniert, sollten zeitgleich weitere infrastrukturbauten (bspw. Strassensanierung) durchgeführt werden.


Leistungsstarke und nachhaltige Glasfasertechnologien

In Gontenschwil wird das Netz so ausgebaut, dass ultraschnelles Internet von bis zu 500 Mbit/s möglich ist. Damit schaut der Vater beispielsweise den neusten Blockbuster auf Swisscom TV 2.0, während die Mutter die fertig gestellte Präsentation ins Firmennetzwerk hoch lädt. Der Sohn spielt währenddessen auf der Konsole Onlinespiele und die Tochter telefoniert via Skype mit ihrer Freundin. Mit 500 Mbit/s sind solche Mehrfachanwendungen problemlos möglich.

Die Glasfasertechnologien sind zudem modular aufgebaut und ausbaufähig. Bei wachsendem Bedarf in Zukunft kann die bereits vorhandene Glasfaser rasch ausgebaut und die Leistung damit gesteigert werden.


Immer informiert über den Ausbaustand

Auf www.swisscom.ch/checker können Einwohner ihre Telefonnummer oder Adresse eingeben und prüfen, welche Leistungen und Produkte an ihrem Standort verfügbar sind. Ebenfalls können sie sich für eine automatische Benachrichtigung für ihren Standort eintragen. Swisscom wird die Interessenten dann informieren, sobald an ihrer Wohnadresse neue Informationen zum Ausbau vorliegen. Weitere Informationen zum Swisscom Netz sind zu finden unter www.swisscom.ch/netz.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok