Drucktermin: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Gemeindenachrichten

Aus dem Gemeinderat

Liebe Gontenschwiler

Und wie schnell es doch vorbei ging, das Jahr 2019. Wir schauen zurück und wir wissen, dass alles was hinter uns liegt ... Vergangenheit, also Geschichte ist.

«Das Ende eines Jahres ist der Anfang von einem neuen Jahr»
Viele Aufgaben nehmen wir mit in die Zukunft und so bekommen wir Chancen «VIELES» besser oder mindestens anders machen zu können.

«Scherben bringen Glück, sagt der Elefant, als er den Porzellanladen verliess» (M.M. Ronner)

Lassen wir uns von der Vergangenheit nicht das Leben diktieren, aber lassen wir sie für die Zukunft ein guter Ratgeber sein. Wenn wir nach vorne sehen wollen, dürfen wir nicht nach hinten denken. Wir können auch nicht andere Leute mit Begeisterung bewegen, wenn wir uns nicht selber mit Begeisterung bewegen. Das Tun unterscheidet immer wieder das Ziel vom Traum.

Im Namen des Gemeinderats darf ich allen Leuten, den Gemeindemitarbeitenden, Behörden und Kommissionsmitgliedern, den kostbaren «Freiwilligen», den Vereinen und allen ganz stillen Helfer und Helferinnen, die sich für das Wohl der Allgemeinheit und unser Dorf einsetzen, von ganzem Herzen DANKE sagen.

Tiefste Gemeinschaft kommt aus einem gemeinsamen Wollen. Das Wollen ist das Elementarste in unserem Wesen.

Jetzt wollen wir dem Licht und der Advents- und Weihnachtszeit, den guten Gedanken und feinen Chrömli Raum geben.

Mit den herzlichsten Wünschen für frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr 2020.

Renate Gautschy
Gemeindeammann

Einwohnergemeinde

Das Budget 2020 der Einwohnergemeinde Gontenschwil ist nach den Richtlinien des neuen harmonisierten Rechnungsmodells (HRM2) dargestellt und weist bei einem unverändertem Steuerfuss von 112% inkl. den Betrieben Wasserwerk, Abwasserbeseitigung und Abfallwirtschaft einen Aufwand und Ertrag von je CHF 8‘814‘770 (Budget Vorjahr CHF 8‘788‘260) aus.

Das budgetierte Gesamtergebnis der Einwohnergemeinde ohne Betriebe weist einen Aufwandüberschuss von CHF -337‘170 (Budget Vorjahr CHF -74‘960) aus. Dieser Aufwandüberschuss kann durch eine Entnahme aus dem Eigenkapital gedeckt werden. Das operative Ergebnis beträgt CHF -561‘600 (Budget Vorjahr CHF -310‘660). Die planmässigen Abschreibungen betragen voraussichtlich CHF 367‘370 (Budget Vorjahr CHF 354‘580). Es kann eine Entnahme aus den Aufwertungsreserven von CHF 224‘430 (Budget Vorjahr CHF 235‘700) getätigt werden.

Beim Wasserwerk beläuft sich der Ertragsüberschuss auf CHF 107‘590 (Budget Vorjahr CHF 126‘450). Die planmässigen Abschreibungen betragen voraussichtlich CHF 66‘810 (Budget Vorjahr CHF 67‘940). Die Hauptgründe für das um CHF 18‘860 schlechtere Ergebnis – gegenüber dem Vorjahres-Budget – sind höhere Pumpkosten, Mehrausgaben beim Leitungsunterhalt und beim Aufwand der Lecksuche.

Bei der Abwasserbeseitigung beläuft sich der Ertragsüberschuss auf CHF 111‘790 (Budget Vorjahr CHF 232‘780). Die planmässigen Abschreibungen betragen voraussichtlich CHF 106‘030 (Budget Vorjahr CHF 4‘930). Die Hauptgründe für das um CHF 120‘990 schlechtere Ergebnis – gegenüber dem Vorjahres-Budget – finden sich beim höheren Abschreibungsbedarf sowie bei Mehrauslagen im Bereich der Nachführung des Leitungskatasters.

Bei der Abfallbewirtschaftung beläuft sich der Aufwandüberschuss auf CHF -6‘400 (Budget Vorjahr CHF -5‘190). In diesem Bereich müssen keine Abschreibungen vorge-nommen werden.

Steuerertrag

Der budgetierte Gesamtsteuerertrag von CHF 4‘574‘300 fällt gegenüber dem Budget 2019 um CHF 35‘900 höher aus. Gründe hierfür sind die Hochrechnungen der Zahlen des aktuellen Jahres und das erwartete Bevölkerungswachstum. Bei den natürlichen Personen hat man die Empfehlung des Kantons umgesetzt und mit einem Steuerwachstum von 0,9% gegenüber dem laufenden Jahr bei unverändertem Steuerfuss (112%) gerechnet. Bei den juristischen Personen und bei den Sondersteuern liegt der budgetierte Ertrag auf dem Vorjahreswert.

Aufwertungsreserve

Mit der Einführung von HRM2 für die Gemeinden per 1. Januar 2014 wurde das Verwaltungsvermögen gemäss den gesetzlichen Vorgaben neu, d.h. betriebswirtschaftlich bewertet. Die neue Anlagebewertung hat dazu geführt, dass mit dem Rechnungsabschluss 2014 in der Bilanz der Einwohnergemeinde neu eine Aufwertungsreserve realisiert wurde. Per 31. Dezember 2017 betrug die Aufwertungsreserve der Sachanlagen des Verwaltungsvermögens CHF 3‘992‘639.19.

Die erfolgte Aufwertung von zum Teil oder bereits ganz abgeschriebenem Verwaltungsvermögen führte ab 2014 neu zu einem höheren Abschreibungsbedarf von CHF 246‘995.00. Die aufgrund der Aufwertung des Verwaltungsvermögens beim Übergang auf HRM2 resultierenden doppelten Abschreibungen können mit Entnahmen im Umfang der Mehrabschreibungen aus der Aufwertungsreserve entnommen werden.

Aufgrund der angepassten Gesetzgebung kann die Aufwertungsreserve länger als vorgesehen für diese zusätzlichen Abschreibungen verwendet werden.

Im Bericht zum Budget 2018 ist über das Modell und die künftigen Entnahmen aus der Aufwertungsreserve informiert worden. Der Gemeinderat hat damals entschieden, dass ab 2018 noch während 8 Jahren (d.h. bis und mit 2025) weiterhin Entnahmen aus der Aufwertungsreserve zur Kompensation der Mehrabschreibungen erfolgen sollen. Ab 2019 hat dabei gemäss Weisung des Kantons eine jährliche Kürzung auf dem Entnahmebetrag zu erfolgen. Diese Reduktion hat für Gontenschwil mindestens CHF 11‘284.00 zu betragen. Per Ende Jahr 2025 soll der dannzumal resultierende Restbetrag der Aufwertungsreserve von mutmasslich CHF 2‘332‘624.00 ins Eigenkapital übertragen werden.

Nachstehend die vorgesehenen Entnahmen ab dem Jahr 2018:

2018 = CHF 246‘995 (volle Entnahme)
2019 = CHF 235‘711
2020 = CHF 224‘428
2021 = CHF 213‘144
2022 = CHF 201‘860
2023 = CHF 190‘576
2024 = CHF 179‘293
2025 = CHF 168‘009
2026 = Verzicht auf Entnahme

Finanzausgleich / Aufgaben- und Lastenverschiebung

Mit Beschluss vom 1. März 2016 hat der Grosse Rat der Optimierung der Aufgabenteilung Kanton – Gemeinden und Neuordnung des Finanzausgleichs zwischen den Gemeinden und damit dem Gesetz über den Finanzausgleich zwischen den Gemeinden (Finanzausgleichsgesetz, FiAG) zugestimmt. Gegen diesen Beschluss wurde das Referendum ergriffen. Am 12. Februar 2017 hat das Stimmvolk über diese Gesetzesvorlage befunden und angenommen, die Einführung ist per 01.01.2018 erfolgt. Im Rahmen der Optimierung der Aufgabenteilung zwischen Gemeinden und Kanton kommt es zur Verschiebung von Finanzierungspflichten in mehreren Aufgabenfeldern – und zwar in beide Richtungen: Der Kanton übernimmt Finanzierungsanteile, für die bisher die Gemeinden verantwortlich waren, und die Gemeinden übernehmen umgekehrt Finanzierungsanteile vom Kanton. Bei Berücksichtigung aller Verschiebungspositionen kommt es in der Summe zu einer finanziellen Mehrbelastung des Kantons und einer entsprechenden Entlastung der Gemeinden. Der finanzielle Ausgleich dieser Verschiebung, welcher für beide Seiten die Saldoneutralität der Optimierung der Aufgabenteilung sicherstellt, erfolgt über einen Steuerfussabtausch: Der kantonale Steuerfuss steigt um drei Steuerfussprozente, der kommunale Steuerfuss sinkt um drei Steuerfussprozente. Senkt eine Gemeinde auf das Jahr 2018 ihren Steuerfuss um drei Prozentpunkte, gilt der Steuerfuss als unverändert gegenüber dem Vorjahr. Senkt eine Gemeinde ihren Steuerfuss um mehr bzw. weniger als drei Prozentpunkte oder belässt sie ihn auf der bisherigen Höhe oder erhöht sie ihn, muss der Gemeinderat der Gemeindeversammlung die Differenz gegenüber einer Senkung um drei Prozentpunkte ausdrücklich als Steuerfussveränderung ausweisen.

Die Gemeindeversammlung hat entschieden, dem Antrag des Gemeinderates zuzustimmen und den Steuerfuss bei 112% zu belassen, was faktisch einer Erhöhung von 3% entsprochen hat.
Mit der Annahme des Gesetzes über den Finanzausgleich zwischen den Gemeinden (Finanzausgleichsgesetz, FiAG) hat es diverse Neuerungen bei der Berechnung des Finanzausgleichs gegeben, als markantester Unterschied ist das Basisjahr auszumachen, nach der alten Berechnungsmethode wurden diverse Faktoren und Werte aus einem einzigen Jahr (Bsp.: Faktoren aus dem Rechnungsjahr 2018 massgebend für Ausgleichsjahr 2020) zur Berechnung der Finanzausgleichsbeträge herangezogen, was jeweils zu grossen Schwankungen geführt hat. Nach der neuen Methode wird auf den Durchschnitt von ähnlichen Faktoren über drei Jahre (Bsp.: Durchschnitt aus den Jahren 2016, 2017 und 2018 massgebend für das Ausgleichsjahr 2020) abgestellt, was zu einer Glättung der Ausgleichsbeträge führen soll.


Allgemeinde Verwaltung

Nettoaufwand CHF 833‘230 oder 14.0%

Der Nettoaufwand der allgemeinen Verwaltung liegt um CHF 37‘570 über dem Vorjahresbudget und macht 14.0% des gesamten Nettoaufwandes der Einwohnergemeinde aus. Hauptsächlich zu Buche schlagen die neuen Entschädigungen für den Gemeinderat, Mobilienanschaffungen bei der Gemeindeverwaltung sowie die Anschaffung einer elektronischen Geschäftsverwaltungs-Software.


Öffentliche Ordnung und Sicherheit, Verteidigung

Nettoaufwand CHF 321‘220 oder 5.4%

Der Minderaufwand beträgt CHF 15‘210. Das bessere Ergebnis stammt aus dem höheren Gebührenertrag des Betreibungsamtes und aus einer bewilligten Entnahme aus dem Fonds für Zivilschutzbauten zur Finanzierung von ZSO-Auslagen.


Bildung

Nettoaufwand CHF 2‘160‘130 oder 36.4%

Der Mehraufwand beträgt CHF 173‘730. Die grössten Abweichungen bilden sich aus den Mehrausgaben bei den Lehrerbesoldungen, den höheren Schulgeldern an die neue Kreisschule und aus den Mindererträgen bei den Schulliegenschaften.


Kultur, Sport und Freizeit

Nettoaufwand CHF 195‘120 oder 3.3%

Der Minderaufwand beträgt CHF 9‘340, und resultiert aus einmaligen Unterhaltsarbeiten, die im Vorjahr budgetiert waren.


Gesundheit

Nettoaufwand CHF 366‘680 oder 6.2%

Die Abteilung Gesundheit weist einen Mehraufwand von CHF 29‘220 aus. Die Hauptursache liegt in den von der Gemeinde zu übernehmenden Restkosten für Pflegeheimbewohner mit zivilrechtlichem Wohnsitz Gontenschwil.


Soziale Sicherheit

Nettoaufwand CHF 1‘269‘670 oder 21.4%

Diese Abteilung weist gegenüber dem Vorjahr einen um CHF 45‘530 höheren Nettoaufwand aus. Es wird mit höheren Auslagen im Bereich der Sozialhilfe und bei den Restkosten für Sonderschulung gerechnet.


Verkehr und Nachrichtenübermittlung

Nettoaufwand CHF 709‘360 oder 11.9%

Der Mehraufwand von CHF 5‘340 bewegt sich auf dem Vorjahresniveau. Es ist vorgesehen den Strassenunterhalt im üblichen Rahmen auszuführen.


Umweltschutz und Raumordnung

Nettoaufwand 139‘870 oder 2.4%

Die Abteilung Umwelt und Raumordnung beinhaltet die vorstehend erläuterten eigenwirtschaftlich geführten und mit Gebühren finanzierten Entsorgungs- und Versorgungsbetriebe: Wasserwerk, Abwasserbeseitigung und Abfallwirtschaft. Der Minderaufwand von CHF 5‘300 ergibt sich aus Kostenoptimierungen aus dem Bereich Friedhof.


Volkswirtschaft

Nettoertrag 58‘770 oder -1.0%

Negative Abweichung von CHF 290. In dieser Abteilung werden die Konzessionsgebühren von der EWS und des AEW verbucht.


Finanzen und Steuern

Nettoertrag 5‘936‘510

Obiger Betrag entspricht der Summe der Nettoaufwendungen aller vorgängig erwähnten Abteilungen, darin enthalten ist der Steuerertrag (gemäss Bemerkung weiter oben), die Finanzausgleichsbeträge (Innerkantonaler FA CHF 656‘000, Feinausgleich CHF 50‘140) die Schulden- und Vermögensverwaltung sowie die Liegenschaften des Finanzvermögens.


Ortsbürgergemeinde

Die Erfolgsrechnung der Ortsbürgergemeinde schliesst mit einem Aufwandüberschuss von CHF 11‘640.00 ab.

Forstbetrieb Buholz

Das Forstbetriebsbudget schliesst gemäss Mitteilung der Finanzverwaltung Zetzwil im Jahr 2020 mit einem Aufwandüberschuss von CHF 35‘100.00 ab. Der Fehlbetrag wird aufgrund der Waldflächen auf die angeschlossenen Gemeinden verteilt. Der Anteil für Gontenschwil beträgt CHF 14‘000.00.

Forstreserve

Am 6. März 2018 stimmte der Grosse Rat einer Teiländerung des Gemeindegesetzes zu. Gleichzeitig beschloss der Grosse Rat auch eine Teiländerung des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden. Unter anderem wurde die Bestimmung in § 13, Abs. 4, dass die Ortsbürgergemeinden einen Forstreservefonds zu bilden haben, aufgehoben.

Der Forstbetrieb wird in der Funktion 8200 abgebildet und integriert sich als Aufgabenbereich in der Ortsbürgerrechnung. Ein Ausgleich der Forstwirtschaft in sich wird nicht mehr vollzogen. In der Ortsbürgerrechnung wird somit nur noch ein Jahresergebnis (Aufwand- oder Ertragsüberschuss) ausgewiesen, welches schlussendlich den Bilanzüberschüssen zugewiesen wird. Der Forstreservefonds ist im Rechnungsjahr 2019 aufgehoben worden, beziehungsweise der Bestand in die kumulierten Bilanzüberschüsse umgebucht. Demzufolge gibt es künftig keine separaten Einlagen oder Entnahmen aus dem Forstbetrieb mehr.

Aus dem Gemeinderat

Liebe Gontenschwiler

Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information. (Albert Einstein)

Unsere 3./4. Klasse a und unsere 3./4. Klasse b mit ihren Fach- und Klassenlehrpersonen Rebekka Glanzmann und Sandra Bühlmann gingen mit den Kindern auf den Weg «der politischen Erfahrung» mit dem Milizsystem.

Der Schweizerische Gemeindeverband hat in Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Forschung das Jahr 2019 als «Milizjahr» mit verschiedenen Aktivitäten festgelegt.
Gestärkt und gefördert soll der Erhalt und die Weiterentwicklung des Milizsystems werden.

Begeistert nahmen Rebekka Glanzmann und Sandra Bühlmann die Herausforderung an sich mit den Schülerinnen und Schülern mit dem Milizsystem auseinanderzusetzen. Die Dritt- und Viertklässler befassten sich mit ihrem Denken, aus ihrer Sicht und mit ihrem Gspüri mit ihrem/unserem Dorf, ihrem Zuhause und bauten IHR neues Gontenschwil».

Die Werke und Infrastrukturen wurden besichtigt, dazu gehörte auch das Gemeindehaus. Die Kinder bekamen viele Informationen und sie informierten sich, sie wollten wissen, wie ihre Gemeinde, welches ihr Zuhause ist funktioniert und aussieht.

Es gab Prüfungen für die Kinder, sie mussten u.a. über die öffentlichen Gebäude, Gewerbe- und Industrie, das Gemeindewappen, die Namen der Gemeinderäte, eine Gemeinderatssitzung mit Traktandenliste, die Gemeindeversammlung und auch über die Dorfgeschichte «BESCHEID» wissen.

Sie lernten auf eindrückliche Weise wie das Milizsystem funktioniert, dass die Stimmbürger immer «das letzte oder eben entscheidende Wort» haben, sie bestimmen, was sie wollen und was sie nicht wollen.

Dann baute jede Klasse ihr Dorf, ihr Zuhause so, wie sie das gerne haben möchten.

Zwei wunderbare unabhängige Werke, zwei neue Musterdörfer, sind so durch die Kinder entstanden, mit ihrem Wissen, mit ihrem Können, mit ihrem Interesse und unter der ausgezeichneten Leitung von Rebekka Glanzmann und Sandra Bühlmann. Liegenschaften, Anlagen, Strassen und Häuser wurden gebaut. Die Leute, die Autos, die Natur, die Tiere und Vieles mehr dargestellt, einfach wunderschön.

Am 16. Oktober um 18.00 Uhr durften Eltern, Grosseltern, Gotte, Götti, die Schulleiterin, Brigitte Gautschi und Frau Gemeindeammann die neuen Dörfer bestaunen.

Die Kinder stellten IHR Dorf vor. Unser Dorf sieht in ihren Augen viel farbiger aus, z. B. farbige Strassenlampen, ein neues Dorfwappen, anstelle von Herzen hat es Blumen, sie gaben Gontenschwil auch einen anderen Namen, «das Wasserdorf», auch ein kleines Gefängnis gibt es, nicht für ganz böse Leute, einfach für den Notfall, die Wirtschaft und die Landwirtschaft, das Schulhaus für die Bildung, usw. Die Schülerinnen und Schüler haben an alles gedacht, was es für eine gute Dorfgemeinschaft braucht.

Sie haben sich zu Beteiligten am Milizsystem gemacht, obwohl es noch einen Moment geht bis sie selber abstimmen oder mitbestimmen können. Auf eine wunderschöne Art haben sie mitbestimmt, sie haben Ideen aufgezeigt und uns ganz viel Freude bereitet.

Für die ausgezeichnete und sehr schöne Arbeit bedanke ich mich im Namen des Gemeinderates Gontenschwil von ganzem Herzen bei den Schülerinnen und Schülern, insbesondere auch bei den Lehrerinnen, Rebekka Glanzmann und Sandra Bühlmann. «Wenn Kinder Brücken bauen, dann können die Erwachsenen einander besser verstehen.»

Renate Gautschy
Gemeindeammann


Trinkwasseruntersuchung

Die Ergebnisse der Trinkwasseruntersuchungen vom 3. September 2019 des Amts für Verbraucherschutz resp. vom 10. Oktober 2019 des Labors Labeco ergaben eine chemische und mikrobiologische einwandfreie Qualität des Trinkwassers.

Die Gesamthärte liegt zwischen 31.3 und 34.8° fH und ist somit als «hart» zu bezeichnen. Der Nitratgehalt bewegt sich zwischen 2 und 15 mg/l und liegt damit unter dem Orientierungswert von 25 mg/l. Das Trinkwasser stammt aktuell zu 80% aus Quellwasser und zu 20% aus Grundwasser. Das Quellwasser wird mit einer UV-Anlage behandelt. Weiter sei erwähnt, dass im Trinkwasser der Gemeinde Gontenschwil keine Rückstände des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil nachweisbar sind.

Für weitere Informationen steht der Brunnenmeister R. Bertschi (062 773 12 40) zur Verfügung oder können unter www.gontenschwil.ch abgerufen werden.


Winterdienst

Fahrzeuge, die auf öffentlichen Strassen und Plätzen parkiert werden, stören die Winterdienstarbeiten (Pfaden, Salzen). Sie können durch Schneepflüge oder andere Winterdienstgeräte beschädigt werden. Die Fahrzeuglenker werden deshalb ersucht, ihre Motorfahrzeuge vor einer bevorstehenden Schneeräumung rechtzeitig auf privaten Grund zu stellen. Für allfällige Schäden an Fahrzeugen übernimmt die Gemeinde keine Haftung.


Gemeindeversammlung 2020

Der Gemeinderat hat die Daten der Gemeindeversammlungen 2020 wie folgt festgelegt: Freitag, 19. Juni 2020 und Freitag, 27. November 2020


Spielplatzkommission

Per Ende Jahr werden Andrea Müller, Nicole Röthlisberger, Ramona Iseli und Manuela Racki aus der Spielplatzkommission zurücktreten. Als Nachfolgerinnen konnte der Gemeinderat folgende neue Mitglieder wählen: Tamara Waser, Stefanie Bryner, Susanne Hunziker und Kerstin Jüttner. Der Gemeinderat bedankt sich für die geleistete Arbeit und den neuen Mitgliedern wünscht er viel Freude im neuen Amt.

Vorschau auf die Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 22. November 2019

Anlässlich der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 22. November 2019 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nebst dem Protokoll der letzten Versammlung und dem Budget 2020 über folgende Sachgeschäfte zu befinden:

Einwohnergemeinde

Bruttokredit von CHF 150‘000.00 für den Ersatz der Wynabrücke beim Salzlager

Die Oberkulmerstrasse ist eine wichtige Verbindungsstrasse zwischen Gontenschwil und Oberkulm. Sie führt beim Salzlager über die Wynabrücke, welche sich vollständig auf dem Gemeindegebiet von Oberkulm befindet und ein zentrales Element dieser Verkehrsachse bildet.

Die Stahlkonstruktion der Brücke weist lokal starke Korrosionsschäden mit erheblichem Querschnittsverlust auf. Die Dauerhaftigkeit der Brücke ist nicht mehr gewährleistet, weshalb ein Ersatz dringend notwendig ist.

Aus drei Ausführungsvarianten haben sich die Gemeinderäte Gontenschwil und Oberkulm für eine Stahlbetonbrücke entschieden. Es handelt sich dabei um zwei vorfabrizierte Betonelemente (Brückenplatten), welche mittels einem Pneukran auf die neu erstellten Widerlager verlegt wird. Bei dieser Ausführungsvariante fallen die Bauzeit und die Baukosten geringer aus. Zudem ist eine Stahlbetonbrücke unterhaltsfreundlicher und weist geringere Ausführungsrisiken auf.

Die statische Nutzlast ist auf 40 t ausgelegt, wobei eine betriebliche Beschränkung auf 16t erfolgen wird. Die neue Brücke wird mit einer Spannbreite von ca. 10 m und einer Fahrbahnbreite von 4.7m ausgeführt. Die Gesamtkosten der neuen Brücke belaufen sich auf ca. CHF 300‘000.00. Diese werden zwischen den Gemeinden Gontenschwil und Oberkulm hälftig geteilt. Gemäss Terminplan ist vorgesehen, die Brücke von Juli bis Mitte September 2020 auszuführen.

Entschädigungs- und Spesenreglement für Gemeinderat, Behörden und Kommissionen

Die externe Bilanzprüferin (BDO AG) der Gemeinde Gontenschwil sowie die Finanzkommission haben in ihrem Bericht zur Rechnung 2018 empfohlen, die Entschädigungen und Spesen in einem Reglement festzulegen. Der Gemeinderat hat sich entschieden, dieser Empfehlung nachzukommen und der Gemeindeversammlung ein entsprechendes Reglement zur Beschlussfassung zu unterbreiten. Die aktuellen Entschädigungen basieren einerseits auf einem Beschluss der Einwohnergemeindeversammlung vom 30. November 1990 und andererseits auf Beschlüssen des Gemeinderates aus dem Jahre 2002 und 2007. Mit dem vorliegenden Reglement wird im Wesentlichen die aktuelle Regelung der Entschädigungen und Spesen abgebildet. Neu sind jedoch die entschädigten Leistungen im Reglement im Detail festgehalten.

Gemeindevertrag zwischen der Gemeinde Gontenschwil und der Kreisschule aargauSüd i.S. Aufnahme von Oberstufenschülerinnen und -schülern in die Kreisschule aargauSüd

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Gontenschwil haben an der Einwohnergmeindeversammlung vom 8. Juni 2018 den Beitritt zum Gemeindeverband Kreisschule aargauSüd abgelehnt. Dem Auftrag der Gemeindeversammlung entsprechend hat der Gemeinderat versucht, die Kreisschule aargauSüd davon zu überzeugen, ein solidarischeres Schulprojekt auszuarbeiten, wonach in Gontenschwil weiterhin mind. 3. Abteilungen der neuen Oberstufenschule unterrichtet würden. Die Kreisschule aargauSüd hat diesem Anliegen nicht entsprochen und im Oktober 2018 den offiziellen Nutzungsverzicht an der Schulanlage Gontenschwil schriftlich mitgeteilt.

Der Gemeinderat hat anschliessend bezüglich der Oberstufenlösung für die Gontenschwiler Schülerinnen und Schüler zahlreiche Abklärungen vorgenommen. So wurden u.a. Gespräche mit einer Privatschule geführt und eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche geprüft hat, ob eine eigene Oberstufenschule in Form eines Schulversuchs (Pilotprojekt) den Erhalt der Oberstufe in Gontenschwil ermöglichen könnte.

Unter Einbezug eines erfahrenen Fachmanns in Bildungsfragen, welcher die Oberstufensituation in der Region aus einem früheren Projekt bestens kennt, hat der Gemeinderat eine objektive Abwägung der vorgenommenen Auslegeordnung durchgeführt. Da sich keine konkrete und erfolgsversprechende Variante ergab und aufgrund des Zeitdrucks, hat der Gemeinderat im April 2019 entschieden, keine weiteren Abklärungen zur Prüfung einer Alternative zur Kreisschule aargauSüd mehr vorzunehmen. Auch der beigezogene Fachmann ist in seinem Bericht zum Schluss gekommen, dass die Gemeinde Gontenschwil mit einem Vertrag seine Oberstufenschülerinnen und -schüler in die Kreisschule aargauSüd einbinden soll. Da insbesondere auch eine neue Schulform (Pilotprojekt) vom Kanton weder begrüsst noch gefördert wird.

Bei allen Überlegungen und Abklärungen wurden stets die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt gestellt. Dabei geht es insbesondere auch um die Frage der Zugehörigkeit der Schülerinnen und Schüler. Dieser Aspekt könnte bei einer eigenen Lösung ebenfalls nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Der Kreisschule aargauSüd wurde schliesslich beantragt, die Gontenschwiler Ober-stufenschülerinnen und -schüler ab Schuljahr 2020/21 in die Planung der neuen Kreisschule einzubinden, wobei der Anschluss an die Kreisschule aargauSüd auf der Grundlage eines Gemeindevertrages erfolgen soll.

Mit der Kreisschule aargauSüd konnte zur Aufnahme von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe aus Gontenschwil in die Kreisschule aargauSüd ein Vertrag ausgearbeitet werden, welcher sich im Wesentlichen auf die Satzungen des Gemeindeverbandes Kreisschule aargauSüd stützt. So wird z.B. das Schulgeld nach den gleichen Grundsätzen und in gleicher Höhe festgesetzt, wie das Schulgeld der Schülerinnen und Schüler der Mitgliedsgemeinden des Gemeindeverbandes aargauSüd. Weiter ist eine Vertretung der Gemeinde Gontenschwil berechtigt, an den Sitzungen des Kreisschulrates ohne Stimmrecht teilzunehmen und Anliegen betreffend die Oberstufe einzubringen und persönlich zu erläutern. Der Kreisschulrat ist verpflichtet, die Anliegen zu prüfen und zu beantworten.

Bauabrechnung der Sanierung und Erweiterung der ARA Oberwynental

Für die Sanierung und Erweiterung der ARA Oberwynental wurde insgesamt ein Kredit von CHF 30‘090‘000.00 bewilligt. Gemäss Bauabrechnung belaufen sich die Gesamtkosten nach Abzug der Bundessubventionen von CHF 3’86 Mio. auf CHF 30‘734‘123.00. Somit resultiert eine Kostenüberschreitung von CHF 644‘123.00 (+ 2.14%). Der Kostenanteil der Gemeinde Gontenschwil beläuft sich auf CHF 2‘265 Mio. Gegenüber dem bewilligten Kredit für den Einkauf in die ARA Oberwynental von CHF 2‘273 Mio. ergibt sich somit eine leichte Unterschreitung von rund CHF 8‘000.00. Die Bauabrechnung der Sanierung und Erweiterung der ARA Oberwynental ist ein Teil der späteren Kreditabrechnung für das Gesamtprojekt i.S. Anschluss der Gemeinden Gontenschwil und Zetzwil an die ARA Oberwynental.

Ortsbürgergemeinde

Die Ortsbürgergemeinde hat nur über das Protokoll der letzten Versammlung und den Voranschlag 2020 zu befinden.

Der Gemeinderat freut sich, möglichst viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 22. November 2019 zu begrüssen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.