Drucktermin: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Das Mittagessen als Besuchermagnet

Text: Eing.
Bild: Facebookseite ref. Kirchgemeine Leutwil-Dürrenäsch

Der weit herum bekannte Missionsbazar der Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch erlebte am letzten Novembertag einen wahren Höhepunkt in der Mehrzweckhalle von Leutwil. Die grosse Besucherzahl wollte sich das angepriesene Menü nicht entgehen lassen.

Um elf Uhr präsentierte sich die geräumige Halle in vollem Reichtum und die mit aufwändigen Vorbereitungen gewerkten und phantasiereich arrangierten Gegenstände warteten auf ihre Betrachter. Ja, die Verkaufsflächen waren so reich befüllt, dass die kauffreudigen Besucher es kaum erwarten konnten, ihre Objekte kaufen zu können. Erwartungsvoll strömten die Gäste Richtung Mehrzweckhalle, so dass bereits vor zwölf Uhr alle Sitzplätze besetzt waren. Das vom Hobby-Kochklub «Aske inferior» zubereitete Menü, mit den selbst gefertigten Fleischvögeln und Zutaten, beanspruchte seine Zeit. Das Servicepersonal, das jedes Jahr im Einsatz steht, hatte alle Hände voll zu tun, denn nach dem feinen Essen gönnte man sich gerne noch das legendäre Vermicelles zum Dessert. Der Besucherstrom setzte sich dieses Jahr soweit fort, dass sogar die letzten Tischreserven hervorgeholt werden mussten. Dank Improvisationskünsten und hilfsbereiter Unterstützung konnten Hunger und Durst bis zum letzten Gast gestillt werden. Die Erwachsenen freuten sich beim Gang durch den Saal und genossen stehend wie sitzend die anregenden Gespräche. Auch fanden alle Kinder bei ihrem separaten Programm eine willkommene Beschäftigung.

Der jährliche Zweck des Bazars gilt stets, zwei ausgewählte christliche Hilfswerke im Ausland zu unterstützen. Dieses Jahr wird der Erlös halbiert. Die evang. lutherische Kirche in Eritrea betreibt die Internatschule in Adi Quala mit rund 1000 Kindern. Begleitet wird sie von der Schweiz aus durch die Mission am Nil mit Sitz in Knonau. Die christliche Hilfsorganisation Open Doors setzt sich für die Rehabilitation der arg gebeutelten, christlichen Binnenbevölkerung im Irak ein und unterstützt dort den Wiederaufbau vor Ort. Das ganze, dieses Mal erhebliche Bazargeld wird, nach Abzug der wenigen Auslagen, vollumfänglich den Hilfswerken zur direkten Verwendung überwiesen.

Der grösste Anlass unserer Kirchgemeinde wuchs zum unerwartet erfolgreichen Event empor und brachte Jung und Alt so richtig in Feststimmung. Dank sehr vielen Teilnehmenden sind alle Helferinnen und Helfer hocherfreut über das tolle Gelingen.

Der Organisator, Ruedi Sager, dankt allen Mitwirkenden, vor und hinter der Kulisse, ganz herzlich für ihr grossherziges Engagement und betont, dass unser Bazar nur dank den vielen guten und treuen Seelen in diesem Ausmass durchführbar ist.

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