Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 08.00 Uhr

leutwil klz

Männerriegen-Reise 2018 ins Berner Oberland

Text und Bild: Eing.

Die dies­jäh­ri­ge Rei­se führ­te 8 Mit­glie­der der Män­ner­rie­ge Leut­wil ins Ber­ner Ober­land. Mit Bus und Zug fuh­ren wir von Leut­wil über Bo­nis­wil, Lu­zern und den Brü­nig nach Mei­rin­gen.

In Mei­rin­gen ging es nach ei­nem Kaf­fee zur Tal­sta­ti­on der Rei­chen­bach­fall-Bahn, mit der wir schon mal ei­ni­ge Hö­hen­me­ter über­win­den konn­ten. An der Berg­sta­ti­on an­ge­kom­men, konn­ten wir den Was­ser­fall be­stau­nen. Wei­ter ging es nun die 300 Stu­fen hoch zum Ho­tel Zwir­gi, wo wir nach die­sem stren­gen Auf­stieg ei­ne Stär­kung zu uns nah­men.

Mit dem Post­au­to fuh­ren wir dann hoch nach Kalt­brun­nen. Von hier aus konn­ten wir den schö­nen und gut aus­ge­bau­ten Wan­der­weg durch Wald und Wie­sen, dem Fluss ent­lang un­ter die Füs­se neh­men. Vor­bei am Ho­tel Ro­sen­laui ging es hoch zum Berg­re­stau­rant Schwarz­wald­alp. Zwi­schen­durch muss­ten wir uns aber noch­mals stär­ken, denn wan­dern gibt be­kannt­lich Hun­ger und Durst. Eben­falls wur­de noch of­fi­zi­ell auf die Rei­se an­ge­stos­sen. Wie es sich ge­hört, mit ei­nem Glas Rot­wein.

Auf der Schwarz­wald­alp konn­ten wir vor dem Zim­mer­be­zug und dem Nacht­es­sen noch die his­to­ri­sche Sä­ge­rei be­sich­ti­gen. Nach dem fei­nen Nacht­es­sen zeig­te sich re­la­tiv schnell, dass der ei­ne oder an­de­re nicht mehr so fit war und sich ei­ne ge­wis­se Mü­dig­keit ein­stell­te.

Nach ei­ner mehr oder we­ni­ger ru­hi­gen Nacht konn­ten wir uns an ei­nem schö­nen Sonn­tag­mor­gen er­freu­en. Nach kur­zem Durch­at­men und even­tu­ell «die-ers­te-Zi­ga­ret­te-rau­chen», wur­de bald das reich­li­che Mor­gen­es­sen ser­viert.

Um 9.20 Uhr be­stie­gen wir das Post­au­to Rich­tung Grin­del­wald. Nach kur­zer Fahrt, rauf zur Alp Al­pig­len, durf­ten wir das Post­au­to schon wie­der ver­las­sen. Von hier aus war wie­der Wan­dern an­ge­sagt. Durch die­se Hoch­moor-Land­schaft zu wan­dern war wirk­lich schön, aber auch an­stren­gend. Im­mer berg­wärts Rich­tung Gros­se Schei­degg (Auf­stieg ca. 345 Hö­hen­me­ter) ha­ben wir auch das schö­ne und an­ge­neh­me Wet­ter ge­schätzt. Ge­gen Mit­tag war es ge­schafft. An­ge­kom­men auf der Gros­sen Schei­degg gönn­ten wir uns ei­ne ver­dien­te Pau­se.

Das nächs­te Ziel war Grin­del­wald. Die­ser Ab­stieg (ca. 734 Hö­hen­me­ter) war nicht so ein­fach, weil das Ge­län­de doch re­la­tiv steil ist. Nach und nach hat sich der Hun­ger be­merk­bar ge­macht. Al­so war ei­ne Pau­se nö­tig. Al­les Ess­ba­re im Ruck­sack muss­te noch ver­nich­tet wer­den.

Mit et­was mü­den Bei­nen nah­men wir nun noch das letz­te Teil­stück un­ter die Füs­se. Wir wa­ren sicht­lich er­leich­tert, als wir vor uns das Ho­tel Wet­ter­horn sa­hen. Nach ei­ner klei­nen Pau­se in der Gar­ten­wirt­schaft fuh­ren wir mit dem Post­au­to zum Bahn­hof Grin­del­wald. Et­was spä­ter – nach ei­nem wei­te­ren Halt in ei­ner Gar­ten­wirt­schaft – war die Zeit ge­kom­men, die Heim­rei­se mit Bahn und Bus an­zu­tre­ten.

Bil­der zu die­ser Rei­se un­ter www.​mrl​eutw​il.​ch