Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 08.00 Uhr

meisterschwanden klz

Markus Lang fasziniert mit seinen Kunstwerken

Text und Bild: Thomas Moor

Seine Kunstwerke ziehen die Betrachter in ihren Bann, faszinieren und laden förmlich dazu ein, zu verweilen, in fremde Kulturen einzutauchen und dabei die Kunst in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben. Die Rede ist von Künstler und Maler Markus Lang, der in Meisterschwanden lebt.

So geschehen auch bei seiner jüngsten Ausstellung, die Mitte Februar wieder Scharen von Kunstliebhabern und speziell «Lang-Fans» von überall her anlockte. Allgemein ist es so, dass Kunst entweder gefällt, oder nicht. Das sei auch das Schöne daran, wie sich da die Künstlerfamilie einig ist. Markus Langs Kunst gefällt zweifellos. Die Fan-Gemeinschaft ist gross, treu und immer wieder aufs Neue fasziniert von seinen Gemälden. Zentrales Thema seiner Arbeiten ist das Wesen des Menschen, seine Schönheit, seine Verletzlichkeit, seine Vergänglichkeit, insbesondere die Tiefe seines Ausdrucks. Seine Neugier zieht ihn deshalb immer wieder hin zu anderen Völkern und Kulturen, welche er – wieder zu Hause in seinem Atelier – zum Mittelpunkt seiner Bilder und zu Blickfängen werden lässt.

Auch alte «Ami-Fahrzeuge» setzt er als Hauptakteure seiner Gemälde ebenfalls gerne und gekonnt in Szene. Kurz: Lang macht das, was er bereits als Kind immer wollte. Während nämlich andere von Lokführer, Pilot oder Feuerwehrmann als Berufswunsch schwärmten, war für Lang klar, dass er dereinst reisen und malen wollte. «Ich kam eigentlich nicht zur Malerei, sie kam eher zu mir», wie der heute 54-Jährige rückblickend sagt. Tatsache ist nämlich, dass die Freude und Leidenschaft am Malen und Zeichnen bei ihm schon immer vorhanden war.

Seine Berufsausbildung machte Markus Lang als Retoucheur/Lithograf. Anschliessend folgte eine Weiterbildung an der Kunstgewerbeschule Zürich und in verschiedenen Ateliers weltweit. Die Inspiration und die Motive für seine Gemälde sammelte er während mehrjährigen Auslandaufenthalten und auf Reisen in östliche und westliche Kulturkreise. Die Faszination seiner Gemälde beruht dabei nicht nur auf den Motiven und den gekonnten Pinselstrichen selber. Mit dem Einbringen von Materialien wie Sand, Palmenresten, Baumrinden etc., in Verbindung mit Farbe, beweist Lang zusätzlich eine grosse Experimentierfreudigkeit.

Es ist längst nicht nur die Leinwand, die ihm bei der Umsetzung seiner Kunstwerke als Trägermaterial dient. Beim Meisterschwandener Künstler verhelfen z. B. Holzresten eines alten kroatischen Fischerbootes oder ein Balken vom alten Zürcher Hauptbahnhof zu bemalten Hinguckern. Blickfänge, die Lang auch bei grossflächigen Wand- und Deckenmalereien sowie beim Raumdesign in Restaurants, Clubs oder etwa bei Empfangsbereichen in Grossfirmen entstehen lässt. Malerei als Sprache, Kommunikation und Emotion, wie er es definiert und auf den Punkt bringt.

Gerne berät er seine Kunden, um für sie eine individuelle Raum-Atmosphäre zu realisieren. Ob mit einfacher Wandeinfärbung, als strukturierte Wand, mit Fresken, Illusionsmalerei etc. Möglich ist (fast) alles. Übrigens: Wer kein Lang-Gemälde kaufen möchte, hat trotzdem die Möglichkeit, ein Stück Original-Kunst des Seetaler Künstlers auf Zeit und mit geringer finanzieller Aufwendung zu besitzen. «Kulturarbeit besteht nämlich nicht nur im Produzieren von Kunst», wie Lang sagt. Kunstvermittlung sei ein ebenso wichtiger Teil davon. Und so vermietet er einen Teil seiner Bilder für eine Dauer von 6 oder 12 Monaten. Infos unter: www.marlang.ch

Eine Bildergalerie finden Sie auf usnerer Facebookseite.