Drucktermin: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Geduld ist beim Kerzenziehen gefragt: Die Freude über die Kerzen, die am Schluss noch verziert werden, ist umso grösser.

Leuchtende Kinderaugen beim Kerzenziehen

Text und Bild: Thomas Moor

In der Weihnachtszeit leuchten sie wieder um die Wette: Die Tausenden und Abertausenden von Kerzen. Mitte November waren es aber vorerst ganz viele Kinderaugen, welche im katholischen Pfarreiheim in Menziken ebenfalls leuchteten. Das Kerzenziehen stand auf dem Programm.

Das Schmelzgerät läuft auf Hochtouren. Gerade ist ein Ansturm von Jugendlichen erfolgt, die sich ihre persönlichen Kerzen ziehen wollen. Markus Schild befüllt den grossen Wachsschmelztopf mit weissem Wachsgranulat, um die Töpfe mit den verschiedenfarbigen Wachsen auffüllen zu können. Denn jetzt läufts rund und da muss der Wachsnachschub gewährleistet sein. Ja, das Ziehen seiner ganz persönlichen Kerze liegt nach wie vor im Trend und fasziniert die ganze Familie. Das bestätigt auch Pia Huber als Mitverantwortliche des traditionellen Kerzenziehens im katholischen Pfarreiheim Menziken. Am Vorabend seien ganz viele leuchtende Kinderaugen auszumachen gewesen, wie sie erzählt. Sie freut sich natürlich, dass auch das Menziker Kerzenziehen nach wie vor gut ankommt. Ziel erreicht, wie sie erfreut sagt und wieder hinter dem Tisch der Deko-Abteilung Platz nimmt. Bereits stehen nämlich wieder Kinder in der Schlange, um sich die Kerzen vom dreiköpfigen, kreativen Deko-Team als Finale noch verschönern zu lassen. Mit Ornamenten, Blumen und allerlei anderen Dekoelementen aus Wachs, welche vor den Augen der Kinder modelliert oder ausgeschnitten werden. Was natürlich beim Kerzenziehen auch nie fehlen darf, ist der Abstecher ins Cherze-Kafi, wo die Blauringmädchen jeweils mit selbstgemachten Kuchen, Torten und mit Hot Dogs aufwarten.

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