Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Der elektronische Impfausweis – eine gute Sache

Text und Bild: zvg

Babys haben ab Geburt einen gewissen natürlichen «Nestschutz». Abwehrstoffe gegen viele Krankheiten werden noch im Mutterleib übertragen. Danach versorgt die Muttermilch, besonders die Vormilch, das Kind mit diesen wertvollen Schutzstoffen. Aber spätestens nach wenigen Monaten muss sich der kleine Organismus ein eigenes Abwehrsystem aufbauen. Unterstützen kann man das Kind, indem man sein Abwehrsystem durch eine Impfung zu einer Abwehrreaktion stimuliert.

Impfen ist ein heikles Thema, welches Diskussionen auslösen und manchmal nur mit Schwierigkeiten entspannt thematisiert werden kann. Das Vertrauen in Impfungen wird durch mediale Kontroversen und Gerüchte regelmässig neu erschüttert. Ausserdem hat die gute Schutzwirkung der Impfungen dazu geführt, dass Infektionskrankheiten praktisch unsichtbar geworden sind. Doch Impfungen sind das wirksamste Mittel, um Ihr Kind gegen verschiedene potentiell schwere Krankheiten und deren mögliche Komplikationen zu schützen. Sie ahmen eine natürliche Infektion nach, ohne Krankheitssymptome zu verursachen und rufen im Körper eine Abwehrreaktion hervor.

Als in den 1950er-Jahren in der Schweiz Impfungen gegen häufige Infektionskrankheiten eingeführt wurden, war der Erfolg enorm. Endlich konnte man sich beispielsweise gegen den Polio-Virus schützen, der die gefürchtete «Kinderlähmung» auslöste. Die Pocken, eine Geissel der Menschheit, wurden ausgerottet. Diphterie, eine oft lebensbedrohliche Atemwegserkrankung, verlor ihren Schrecken, so wie auch der Starrkrampf oder Keuchhusten. Die schweren Kinderkrankheiten Masern, Mumps und Röteln wurden mit der Einführung der ersten kombinierten Impfstoffe selten.

Der Schweizerische Impfplan wird vom Bundesamt für Gesundheit, BAG, in Zusammenarbeit mit unabhängigen Experten und Swissmedic ausgearbeitet. Er wird jährlich aktualisiert und enthält Empfehlungen mit Schemata für verschiedene Alterskategorien und Risikogruppen.

Wer sein Kind impfen lässt, schützt es und trägt dazu bei, dass diese Krankheiten sich nicht auf andere übertragen und ausbreiten.

Das Team der Toppharm Homberg Apotheke berät Sie gerne persönlich bezüglich Basis- und Nachholimpfungen, beantwortet Ihre Fragen und erstellt für Sie einen elektronischen Impfausweis. Mit diesem Hilfsmittel können Lücken in der Impfanamnese festgestellt werden und die häufig schlecht leserlichen oder verloren gegangenen Impfausweise auf Papier ersetzt werden.

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Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

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