Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Sichere Autofahrt auch im Alter

Text und Bild: zvg

Zum Erhalt der Mobilität ist das Autofahren auch im Alter wichtig. Aufgrund der höheren Lebenserwartung sind immer mehr ältere Menschen am Steuer unterwegs, da ihr körperlicher und psychischer Zustand meist noch sehr gut erhalten ist. Wenn es die Gesundheit erlaubt, kann man bis ins hohe Alter fahren.

Unbestritten ist dennoch: Der hektische Strassenverkehr stellt hohe Anforderungen an die Fahreignung der Seniorinnen und Senioren.
Ab dem vollendeten 70. Altersjahr ist alle zwei Jahre eine Kontrolluntersuchung bei einem Arzt obligatorisch. Die entsprechenden Aufgebote werden vom Strassenverkehrsamt automatisch verschickt.

Es lohnt sich jedoch bereits vorher das fahrerisches Verhalten kritisch zu hinterfragen und auf folgende Punkte zu achten:

  • Wie steht es mit dem Sehvermögen; vor allem bei Dämmerung und Dunkelheit?
  • Ist die Beweglichkeit, um bestimmte Bewegungen, wie das Kopfdrehen, gut ausführen zu können, noch in Ordnung?
  • Kann bei komplexen Situationen schnell genug reagiert werden?
  • Müssen aufgrund von Krankheiten viele Medikamente eingenommen werden?

Wenn Sie selber oder Ihre Angehörigen bezüglich des Autofahrens unsicher sind, kann eine unverbindliche Probefahrt mit einem spezialisierten Fahrlehrer für ältere Menschen hilfreich sein. Allfällige medizinische Probleme, die sich aufs Fahren auswirken können, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt.

Autofahren im Alter hat viel mit Eigenverantwortung zu tun. Tragen Sie aktiv zu Ihrer Sicherheit und jener der anderen Verkehrsteilnehmenden bei. Ein frühzeitiges, freiwilliges Abgeben des Führerausweises ist bestimmt ein schwieriger Schritt für die Betroffenen und deren Unabhängigkeit. Jedoch gibt es bestimmt viele andere gute Möglichkeiten, eine gute Mobilität aufrecht zu erhalten. Organisieren sie sich mit Verwandten, Bekannten oder benützen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel.
Broschüren zum Thema können unter www.bfu.ch bezogen oder heruntergeladen werden.

Haben Sie weitere Fragen, melden Sie sich bei Ihrer Regionalpolizei

 

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg