Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Warnung der Polizei vor Spoofing

Text: zvg
Bild: Pixelio

Polizei-Notruf 117 wird von Betrügern missbraucht: Fake-Polizisten melden sich neuerdings telefonisch bei Opfern und fordern Geld. Besonders perfid: Auf der Telefonanzeige bei den Opfern erscheint die Polizei-Notrufnummer 117.

Wir möchten Sie in dieser Hinsicht vor dieser neuen Betrugsmasche, dem sogenannten Spoofing, einem englischen Begriff für Verschleierung oder Vortäuschung, warnen.

Beim Spoofing handelt es sich um den «Diebstahl» einer fremden Telefonnummer. Dabei sendet der Anrufer nebst dem Telefonsignal auch noch die falsche Telefonnummer mit. Diese Betrugsmasche ist eine Variante des sogenannten Enkeltricks. Nur melden sich die Täter jeweils telefonisch bei ihren Opfern und geben sich als «Polizisten» aus. Auf der Telefonanzeige erscheint die Notrufnummer 117!

Seit einiger Zeit sind der Polizei schweizweit mehrere solche Betrugsfälle gemeldet worden.

Im Verlaufe des Gesprächs teilen die Betrüger dem Angerufenen dann mit, dass kriminelle Personen es auf ihr Vermögen abgesehen hätten und das Geld auf den Bankkonten nicht mehr sicher sei. Sie werden aufgefordert, das Geld zu holen und es der Polizei zur vorübergehenden sicheren Verwahrung zu übergeben. Oder es auf der Bank in Gold umzutauschen und es dann an angeblich überwachte Kriminelle zu übergeben, die dann anschliessend zusammen mit dem Gold durch die Polizei verhaftet werden würden.

Bis dato sind in der Schweiz noch keine solchen Übergaben bekannt.

Tipps zum Thema:

  • Seien Sie misstrauisch gegenüber unbekannten Anrufern
  • Geben Sie keinerlei Auskünfte über Ihre Vermögenssituation bzw. über vorhandenes Geld, Schmuck und Wertsachen
  • Geben Sie keine Auskünfte über Ihr Alter, Zivilstand, Beruf etc. und weitere Mitbewohner
  • Leisten Sie der Aufforderung, Geld abzugeben, keine Folge
  • Händigen Sie unbekannten Personen kein Geld aus bzw. deponieren Sie kein Geld zuhanden Dritter
  • Gewähren Sie keinen fremden Personen Zutritt zu Ihrer Wohnung
  • Geben Sie keine Kreditkartennummern, Pin- Codes, Passwörter und Bankkartennummern bekannt
  • Informieren Sie unverzüglich die Polizei über die Notrufnummer 117

 

Bei Fragen zum Thema, wenden Sie sich an Ihren nächsten Polizeiposten.

Ihre Regionalpolizei

 

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg