Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Die Polizei rückt immer auch bei Feueralarm aus

Text und Bild: zvg

Die bevorstehende Zeit mit kalten Tagen, Weihnachtszeit und Neujahrsfestigkeiten bringen leider auch immer wieder Probleme mich unsachgemässen Verwendungen von Kerzen, Rechaud, Tischgrill und anderen, Hitze erzeugenden Haushaltgeräten.

Pro Jahr werden in der Schweiz ca. 17000 Unfälle mit Feuer verursacht, ein Drittel davon aus Fahrlässigkeit. Die Polizei muss nach einem Brandfall immer ermitteln. Daraus resultiert in den meisten Fällen eine Verzeigung an die zuständige Staatsanwaltschaft.

Es lohnt sich auf jeden Fall vor der Verwendung von Feuer und Flamme einen Sicherheitscheck in Ihrem Haushalt durchzuführen.

Hier die 3 wichtigsten Hinweise:

  • Wenn Feuer und Hitze im Spiel sind: Entfernen Sie sich nicht und sorgen Sie für genügend Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen (mindestens 30 cm bei Kerzen)
  • Lassen Sie defekte Haushaltgeräte unverzüglich durch einen Fachmann reparieren
  • Eine Brandlöschdecke oder ein Feuerlöscher gehört in jeden Haushalt. Rauchmelder können Brände frühzeitig anzeigen

  

Im Notfall
Bei Verbrennungen und Verbrühungen:

  • Verletzungen sofort während mindestens 15 Minuten unter fliessendem Kaltwasser kühlen
  • Mit brennenden Kleidern nicht rennen, sondern sich auf dem Boden legen und wälzen
  • Das Feuer mit einer Decke oder Kleidungsstücken aus Wolle löschen (keine synthetischen Stoffe!)
  • Kleider am Körper lassen, sonst besteht die Gefahr, Haut mitzureissen
  • Um Temperaturschocks zu vermeiden: Opfer zudecken, nicht zu essen und zu trinken geben.
  • Sanität oder Rega anrufen

 

Bei Bränden:

  • Alarmieren Sie die Feuerwehr und gefährdete Menschen
  • Retten Sie Menschen und Tiere
  • Versuchen Sie wenn möglich, den Brand zu löschen

 

Die Notrufnummern:

  • Sanität 144
  • Rega 1414
  • Feuerwehr 118
  • Polizei 117

 

Haben Sie Fragen? Ihre Feuerwehr oder Regionalpolizei gibt gerne Auskunft.
Broschüre: «Feuer und Hitze» bei www.bfu.ch herunterladen, lesen und anwenden.

 

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg