Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

7 Tipps, wie Sie Ihr Heim gegen Einbrecher schützen

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Grundsätzlich wollen Einbrecher nicht gesehen werden. Und auch niemandem begegnen. Denn Einbrecher sind zumeist keine Gewalttäter. Sie wollen niemanden verletzen und auch nicht verletzt werden. Deshalb scheuen sie Lärm, Aufwand, Komplikationen und – wenn es dunkel ist – das Licht. Alles soll so schnell, so leise und so unauffällig wie möglich geschehen.

1. Türe zu!
Mehrpunkteverriegelung beugt einem einfachen Eindringen vor. Eine Aufdoppelung einer Eingangstüre kann ebenfalls eine effektive, wenn auch etwas aufwändige Massnahme sein.

2. Fenster zu!
Jeder Fenstergriff sollte abschliessbar sein! Roll- und Faltläden bieten zusätzlichen Schutz. Lichtschachtgitter sollten massiv verschraubt werden. Gekippte Fenster gelten als offene Fenster. Zur Nachrüstung von älteren Fenstern können z.B. Stangenverschlüsse auf den Rahmen geschraubt werden.

3. Schätze schützen!
Kostbare Wertsachen gehören in einen Tresor! Z. B. Schmuck, Uhren, Goldmünzen, Wertpapiere usw. Dieser sollte fest am Mauerwerk verankert werden. Entscheiden Sie sich für einen Tresor mit Zahlencode. Bei Schlüsseltresoren vermutet die Täterschaft einen Ersatzschlüssel im Haus.

4. Augen auf!
Videokamera oder Türspion am Eingang sind einfach Methoden. Am wirksamsten gegen Einbrecher ist eine gute Nachbarschaft! Sich gegenseitig auf dem Laufenden halten, insbesondere über die Ferienabwesenheit. Ein überquellender Briefkasten ist eine Einladungskarte für Einbrecher.

5. Licht an!
Zeitschaltuhren, Bewegungsmelder und Schockbeleuchtungen dienen als hervorragende Abschreckung.

6. Alarm an!
Wenn Sie eine Alarmanlage installieren, brauchen Sie eine Interventionsstrategie. Stiller Alarm, der in einer Alarmzentrale landet, von dem der Einbrecher nichts merkt und einen Polizeieinsatz aktiviert? Oder ein ohrenbetäubender Vor-Ort-Alarm, der das Wohnquartier aus dem Schlaf reisst – alle sind genervt, aber niemand reagiert? Am Besten vom Experten beraten lassen!

7. Experten her – «Drei-Säulen-Prinzip»!

  1. Dazu gehören die Verhaltensweisen und organisatorischen Massnahmen: Keine Schlüssel stecken lassen, Fenster schliessen, Nachbarschaft aufmerksam machen.
  2. Baulich-mechanische Massnahmen: Zusatzschlösser, Fenstergitter, verankerter Tresor.
  3. Elektrische/elektronische Massnahmen: Bewegungsmelder mit Schockbeleuchtung, Zeitschaltuhr und Alarmanlage.


Doch kaum eine dieser Massnahmen alleine kann den Einbruchschutz signifikant erhöhen; die Kombination macht‘s aus! Je mehr «Hürden» Sie einem Einbrecher aufstellen, desto schwieriger wird es bei Ihnen einzubrechen.

Haben Sie Fragen zum Thema Einbruch oder Einbruchschutz? Dann melden Sie sich bei Ihrem nächsten Polizeiposten oder bei der kantonalen Beratungsstelle.

Ihre Regionalpolizei

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

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