Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Schullager in Schwanden

News aus der Schule

Text und Bild: Eing.

Für einige Schongauer wohl ein bekanntes Gesicht …

Ich bin Christine Banz. Meine Kindheit und Schulkarriere habe ich in Root verbracht. Nur einen Katzensprung entfernt, über die Reuss wohne ich jetzt in einem Ortsteil von Inwil, in Pfaffwil. Vor 2 Jahren habe ich eine neue Herausforderung gesucht und die Basisstufe Schongau verlassen.

Nach meinem Abschluss am Lehrerseminar in Luzern und zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn, arbeitete ich zuerst über mehrere Jahre im kaufmännischen Bereich in verschiedenen Unternehmen. Unterdessen absolvierte ich die Bäuerinnenschule in Sursee und arbeitete beim Schweizerischen Braunviehzuchtverband in Zug. Den Bezug zur Landwirtschaft habe ich seit Kindesbeinen an. Ich besitze ein Pferd und reite seit meinem 10. Lebensjahr. Die Begeisterung für Pferde hat mich bewogen, zwischenzeitlich mein Hobby zum Beruf zu machen. Die Berufsausbildung zur Bereiterin habe ich abgeschlossen und einige Jahre in der Pferdebranche, unter anderem bei namhaften Nationenpreisreitern wie Christina Liebherr und Beat Mändli gearbeitet.

Nach diesen Engagements, Lern- und Wanderjahren habe ich mich auf meine beruflichen Wurzeln zurück besonnen. An der Schule Schongau habe ich die Chance erhalten wieder in meinen angestammten Beruf einzusteigen. In Schongau bin ich als Kindergarten Lehrperson gestartet und habe dann im Team den Wechsel in die Basisstufe vorbereitet, diese aufgebaut und realisiert.
Ich freue mich nach Schongau zurück zu kehren und die Kinder als IF- und IS-Lehrperson durchs Schuljahr zu begleiten.

 

Christa Zurfluh

Ab dem neuen Schuljahr werde ich zusammen mit Susanne Vonlaufen die Basisstufe blau übernehmen.

Ich bin vor 54 Jahren in Grosswangen geboren und auch bis zur 1. Sekundarschule dort zur Schule. In Luzern absolvierte ich nach der DMS das Kindergartenseminar. Seit Januar wohne ich in Hochdorf, in der Nähe meiner erwachsenen Töchter und meinem 10 Monate altem Grosskind Emily. Als meine Kinder in die Schule kamen, konnte ich in unserem Dorf Buchrain wieder in meinen Beruf als Kindergärtnerin einsteigen. Nach 10 Jahren hatte ich das Bedürfnis meinen Horizont zu erweitern. Ich arbeitete in verschiedenen Gemeinden als Stellvertretung. Zwei Jahre habe ich mit meinem Vater eine Gelateria geführt und nebenbei noch Arztsekertärin gelernt. Ich arbeitete dann fast zwei Jahre in einem Röntgeninstitut. Nach und nach bemerkte ich wie sehr mir die Kinder und der Schulbetrieb fehlten.

Ich konnte nun bis zu den Sommerferien Erfahrungen in einer anderen Basisstufe sammeln. Diese Zeit war für mich nicht nur sehr toll, sondern auch sehr wertvoll als Vorbereitung für die Schule Schongau. Meine neue Klasse durfte ich mit meiner Pensenpartnerin Susanne Vonlaufen bereits Mitte Juni begrüssen und kennenlernen. In meiner Freizeit verbringe ich sehr gerne Zeit mit meiner Familie und Freunden. In Buchrain leite ich schon seit vielen Jahre den Turnverein des STV Frauen. Sport ist mein grosses Hobby, sei es wandern, Velo fahren, Gymnastik, joggen und Pilates.

Mit grosser Vorfreude und Spannung freue ich mich jetzt schon auf den Schulstart am 12. August, auf die Kinder, Eltern, das neue Team und auf tolle Begegnungen und Erlebnisse in der Schule Schongau.

 

Projektwoche «Talentissimo» der Basisstufen

Zum Start des Schuljahres hörten wir die Geschichte «Wenn die Ziege schwimmen lernt». Die Tiere gingen in die Schule und machten alle mit, beim Klettern, Schwimmen und Schnelllauf. Sie merkten schnell, wo ihre Talente lagen und wo nicht. In der Projektwoche «Talentissimo» durften die Kinder der drei Basisstufen einem ihrer Talente nachgehen. Die Lehrpersonen boten Ateliers zu turnen und bewegen, philosophieren, singen und musizieren, Natur erforschen und bauen und konstruieren an. Am Dienstag machen sich alle auf den Weg in den Kinderzoo Rapperswil, um die Tiere aus der Geschichte noch etwas genauer zu beobachten und zu erleben. Es war ein heisser, jedoch toller Ausflug. Das Ziel dieser Woche war es, die Ideen, die Begabungen der Kinder in den Vordergrund zu stellen und so diese Stärken zu stärken. An der Abschlussveranstaltung am Freitagmorgen stellte jede Gruppe ihr Atelier vor. Tolle Fotos gaben einen farbenfrohen Einblick in die Arbeit der vergangenen Tage. Danach präsentierte sich jede Kindergruppe atelierspezifisch. Es wurde gesungen, getanzt, Bilder gezeigt und erzählt, Pyramiden vorgeturnt und im Schulhaus gab es noch Ausstellungen zu bewundern. Eine tolle Woche ging somit zu Ende, welche nach dem Gusto der Kinder noch gerne verlängert hätte werden können. Gerne möchten wir uns bei allen bedanken, welche zum guten Gelingen dieser Woche beigetragen haben. Vielen Dank.

 

Schullager in Schwanden

In der Woche vom 24. bis 28. Juni waren die 3. bis 6. Klässler in ihr Lager nach Schwanden verreist. Das Ferienheim Bärgsunne liegt auf rund 1000m, bietet einen schönen Blick auf den Thunersee und eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Berge. Die abwechslungsreiche Infrastruktur bot zahlreiche Möglichkeiten sich zwischen den Ausflügen zu beschäftigen. Ein paar Einblicke in das Lagerleben haben die Kinder der 5. und 6. Klasse in ihren Tagebüchern gegeben:

Montag von Giulia Sonderegger
Heute begann mein Tag um 6 Uhr. Um 8 Uhr begann die Kirche und um 8.31 Uhr fuhr der Car ab. Als wir endlich im Lagerhaus angekommen waren, mussten wir gleich auf eine dreistündige Wanderung. Wir gingen zu einem Aussichtsturm, der auf einer Blumenwiese stand. Dann gingen wir wieder heim und konnten endlich unsere Zimmer beziehen. Wir haben eine tolle Aussicht – alles soooo schön …

Mittwoch von Lea Valguarnera
Heute gingen wir nach Bern. Wir sahen die Schweizerische Nationalbank, den Zytglogge Turm und das Bundeshaus. Wir waren auch noch in einem Tierpark beim Bäregrabe und bei den Bären selbst. Es war sehr heiss und es war schon fast eine Qual, als wir an der Aare entlangliefen und andere Leute schwimmen sahen …

Donnerstag von Liv Lustenberger
Heute gingen wir in die Beatushöhle. Zuerst nahmen wir den Bus. Leider mussten wir noch wandern bis zur Höhle. In der Höhle war es sehr kalt – nur 8 – 10 °Celsius. Unser Führer hatte uns erzählt, dass Tropfsteine in 100 Jahren etwa 2 cm wachsen …

Freitag von Andrin Schmuck
Am Freitag mussten wir packen. Wir mussten alles an einem Vormittag erledigen. Zum Glück lief alles glatt – ausser dass mein Koffer zu klein für die viele Wäsche war ...

Für gute Laune im kulinarischen Sinn haben Veronika Kretz und Corinne Basler gesorgt. Herzlichen Dank für die super Verpflegung und die tolle Unterstützung im Lagerbetrieb!