Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 08.00 Uhr

seengen klz

Trotz tieferem Steuerfuss sehr gute Erträge erzielt

Text: Jennifer Loosli
Bild: Archiv Dorfheftli

Die Gemeinde Seengen kann deutlich bessere Rechnungsergebnisse aufzeigen, als budgetiert waren. Gemeindeammann Jörg Bruder, Steueramtvorsteher Martin Suter und Beat Rölli als Leiter Finanzen präsentierten viele positive Zahlen.

Bei der Übersicht der Steuererträge aller Steuerarten wurde sofort klar, dass das Ziel im Budget mit fast 10%, also 10,9 Millionen Franken überschritten wurde. Die grössten Rechnungserträge der Gemeinde machen die Einkommens- und Vermögenssteuern mit 9,54 Millionen Franken aus, gefolgt von den Grundstückgewinn- und Aktiensteuern und Kapitalzahlungen. Der ordentliche Steuerertrag der natürlichen Personen liegt im Jahr 2018 um 4,54% oder rund 414’000 Franken über dem Budget. Bei der Entwicklung der Einkommens- und Vermögenssteuer konnte Seengen eine Zunahme von 2015 bis 2017 verzeichnen. Im Jahr 2018 war der Ertrag, ohne Nachträge, wieder rückläufig. Dies ist mit der Steuerfuss-Senkung von 3% zu relativieren. Bei gleich bleibendem Steuerfuss lägen die Erträge bei 9,10 Millionen Franken. Unter dem Steuerstrich wurde die Grenze von 3200 Franken Steuerkraft pro Einwohner wieder überschritten – erst das dritte Mal in den letzten 10 Jahren.

Der Steuerabschluss gab eine sehr gute Vorlage für einen guten Rechnungsabschluss. Beim Abschluss 2018 schliesst Seengen mit einem dicken Plus von 2,07 Millionen ab. Dies entspricht einer Abweichung zum Budget von plus 1,26 Millionen. Daneben konnte die Selbstfinanzierung auf einen sehr guten Wert von 2,63 Millionen gesteigert werden. Daher wuchs das Nettovermögen der Gemeinde auf 1,6 Millionen oder 401,40 Franken pro Einwohner. Zum Vergleich waren es 2017 nur 28,05 Franken. Hauptgrund für dieses positive Ergebnis ist klar auf die Steuern zurückzuführen. Die wichtigste Kennzahl für die Einwohnergemeinde ist der Wert der Bilanzüberschüsse. Mit den Ertragsüberschüssen 2014 bis 2018 konnten diese Reserven um 6,08 Millionen Franken erhöht werden. Über ein stolzes Eigenkapital von 66,3 Millionen verfügt die Gemeinde Seengen. Das Nettovermögen wuchs nach sieben mageren Jahren auf 1,6 Millionen Franken. Der Mehrertrag an Steuern, eine Neubewertung einer Liegenschaft und Einsparungen im Transferaufwand steuerten ihren Teil an das gute Resultat bei.

Auffällig ist der Minderaufwand im Bereich Bildung und Soziales. Einerseits ist der Anteil Lehrerbesoldung tiefer als angenommen, andererseits «werden Leistungen, die den Eltern zustehen, einfach nicht bezogen», so Beat Rölli. Dabei ist die Kinderbetreuung gemeint, denn am Mittagstisch nehmen bis zu 50 Kinder teil, wobei der Mittagstisch sogar ausgebaut werden soll, weil ihn so viele nutzen. Gemeindeammann Jörg Bruder ist sichtlich stolz auf die grosse Steuerkraft, die hohe Selbstfinanzierung und die Geldflussrechnung. Bei den geplanten Projekten gemäss Regierungsprogramm stehen Investitionen von rund 12,5 Millionen Franken an. Mehrheitlich sind es Sanierungen, wie z.B. der Ermelgasse, Schulstrasse oder der Kanalisation im Ghei. Etwas weiter in der Zukunft liegen der Neubau Burgturmscheune, der Doppelkindergarten Hinterhofstrasse, sowie die Sanierungen der Eichbergstrasse, des Bez-Schulhauses und der Altackerstrasse.

Bei der Übersicht der Steuererträge aller Steuerarten wurde sofort klar, dass das Ziel im Budget mit fast 10 %, also 10.9 Millionen Franken überschritten wurde. Die grössten Rechnungserträge der Gemeinde machen die Einkommens- und Vermögenssteuern mit 9.54 Millionen Franken aus, gefolgt von den Grundstückgewinn- und Aktiensteuern und Kapitalzahlungen. Der ordentliche Steuerertrag der natürlichen Personen liegt im Jahr 2018 um 4.54 % oder rund 414’000 Franken über dem Budget. Bei der Entwicklung der Einkommens- und Vermögenssteuer konnte Seengen eine Zunahme von 2015 bis 2017 verzeichnen.  Im Jahr 2018 war der Ertrag, ohne Nachträge, wieder rückläufig. Dies ist mit der Steuerfuss-Senkung von 3 % zu relativieren. Bei gleich bleibendem Steuerfuss lägen die Erträge bei 9.10 Millionen Franken. Unter dem Steuerstrich wurde die Grenze von 3200 Franken Steuerkraft pro Einwohner wieder überschritten – erst das dritte Mal in den letzten 10 Jahren. Der Steuerabschluss gab eine sehr gute Vorlage für einen guten Rechnungsabschluss. Beim Abschluss 2018 schliesst Seengen mit einem dicken Plus von 2.07 Millionen ab. Dies entspricht einer Abweichung zum Budget von plus 1.26 Millionen. Daneben konnte die Selbstfinanzierung auf einen sehr guten Wert von 2.63 Millionen gesteigert werden. Daher wuchs das Nettovermögen der Gemeinde auf 1.6 Millionen oder 401.40 Franken pro Einwohner. Zum Vergleich waren es 2017 nur 28.05 Franken. Hauptgrund für dieses positive Ergebnis ist klar auf die Steuern zurückzuführen. Die wichtigste Kennzahl für die Einwohnergemeinde ist der Wert der Bilanzüberschüsse. Mit den Ertragsüberschüssen 2014 bis 2018 konnten diese Reserven um 6.08 Millionen Franken erhöht werden. Über ein stolzes Eigenkapital von 66.3 Millionen verfügt die Gemeinde Seengen. Das Nettovermögen wuchs nach sieben mageren Jahren auf 1.6 Millionen Franken. Der Mehrertrag an Steuern, eine Neubewertung einer Liegenschaft und Einsparungen im Transferaufwand steuerten ihren Teil an das gute Resultat bei. Auffällig ist der Minderaufwand im Bereich Bildung und Soziales. Einerseits ist der Anteil Lehrerbesoldung tiefer als angenommen, andererseits «werden Leistungen, die den Eltern zustehen, einfach nicht bezogen», so Beat Rölli. Dabei ist die Kinderbetreuung gemeint, denn am Mittagstisch nehmen bis zu 50 Kinder teil, wobei der Mittagstisch sogar ausgebaut werden soll, weil ihn so viele nutzen. Gemeindeammann Jörg Bruder ist sichtlich stolz auf die grosse Steuerkraft, die hohe Selbstfinanzierung und die Geldflussrechnung. Bei den geplanten Projekten gemäss Regierungsprogramm stehen Investitionen von rund 12.5 Millionen Franken an. Mehrheitlich sind es Sanierungen, wie z.B. der Ermelgasse, Schulstrasse oder der Kanalisation im Ghei. Etwas weiter in der Zukunft liegen der Neubau Burgturmscheune, der Doppelkindergarten Hinterhofstrasse, sowie die Sanierungen der Eichbergstrasse, des Bez-Schulhauses und der Altackerstrasse.