Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Aus dem Gemeinderat

Geschätzte Seengerinnen und Seenger

Es ist entschieden
In der Mai-Ausgabe habe ich Sie über die Ausbaupläne unserer Gemeinde auf dem Schulareal und den Architekturwettbewerb informiert. Ich möchte diese Plattform nützen, um Sie auf dieser «Reise in die Zukunft» eine Etappe weiter mitzunehmen.

Seit Mai ist unser Projekt auf Wettbewerbsstufe ein grosses Stück weitergekommen. Die Wettbewerbsjury hat im April aus den 30 Bewerbern acht Architekturbüros ausgewählt und ihnen die Möglichkeit gegeben, mit einem Projektvorschlag am Wettbewerb teilzunehmen. Von den acht Büros sind sieben zur Besichtigung erschienen. Dabei konnten sie sich ein Bild von der Umgebung und – ganz wichtig – von den Anforderungen des Schulbetriebs machen. Dieser Erweiterungsbau ist nicht einfach ein «normales Schulhaus» mit Schulzimmern, sondern ein Bau mit zahlreichen Funktionalitäten, die es zu vernetzen gilt. Ebenso werden an die Architektur und damit an die Einpassung ins regional bedeutende Ortsbild von Seengen hohe Anforderungen gestellt.

Alle acht Wettbewerbsteilnehmer haben ihre Projekte im August fristgerecht eingereicht und ebenso haben alle die anschliessende Vorprüfung durch ein externes Büro bestanden.

Ende August und Anfang September hat die Wettbewerbsjury zweimal getagt und die Projekte auf Herz und Nieren geprüft. Alle Achitekturbüros haben sich intensiv mit den Rahmenbedingungen befasst. Einerseits waren die Einpassung ins Ortsbild am Eingang des Zentrums von Seengen durch die Architektursprache und Materialisierung, die Rücksichtnahme und der Umgang mit dem geschützten Burgturm und anderseits die betrieblichen Abläufe der Schule gewichtige Bewertungspunkte.

Im neuen Gebäude werden Räumlichkeiten für Tagesstrukturen, Mittagstisch, Lernort, Musikschule, Schulsozialarbeit und ein grosser Musiksaal für verschiedene kulturelle Veranstaltungen untergebracht. Im Untergeschoss werden Lager- und zusätzliche Zivilschutzräume erstellt, um dem Wachstum unserer Gemeinde Rechnung zu tragen und die Sicherheit der Bevölkerung im Ernstfall zu gewährleisten. Diese verschiedenen Anforderungen auf einen Nenner zu bringen, bzw. optimal in einem Gebäude unterzubringen, war eine anspruchsvolle Aufgabe, welche die Architekturbüros auf unterschiedliche Art und Weise gelöst haben.

In mehreren Bewertungsdurchgängen hat die Jury die Auswahl reduziert und zum Schluss die Rangierungen festgelegt und den Sieger gekürt. Dieser ganze Prozess wurde unter Wahrung der Geheimhaltung und Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen effizient und korrekt durchgeführt. Als Präsident der Wettbewerbsjury danke ich allen beteiligten Personen, die diese für mich sehr interessante Zeit begleitet und durch ihre Mitarbeit bereichert haben!

Das Siegerprojekt steht fest. Es überzeugt durch seine klare Architektursprache, die gute Raumaufteilung und die sehr gut durchdachte Platzierung der verschiedenen Bereiche und Vernetzung der Betriebsabläufe. Ein besonders positiver Punkt ist die Belichtung der innenliegenden Räume mit Tageslicht durch einen durchgehenden Lichthof.

Alle Projekte werden vom 26. Oktober bis zum 04. November im Foyer der Aula (Schulhaus 4) ausgestellt. Jeweils von 09.00 bis 18.00 Uhr (ausgenommen Sonntag) ist die Bevölkerung herzlich zur Besichtigung eingeladen. Samstagvormittags werden Vertreter der Wettbewerbsjury für Auskünfte zur Verfügung stehen. Ich freue mich, wenn Sie sich schon im Vorfeld der Gemeindeversammlung, wo der Projektierungskredit zur Abstimmung steht, ein Bild dieses Vorhabens machen.

Freundliche Grüsse
Eli Wengenmaier
Gemeinderat, Ressort Hochbau und Gemeindeliegenschaften

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