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In Leutwil wurde mit der grossen Kelle angerichtet, um den erfolgreichen Kunstturner Christian Baumann gebührend zu feiern.

TV Lüpu: Medaillenfeier-Versprechen eingelöst

Text und Bild: Thomas Moor

Die Redewendung «Ein Mann, ein Wort» kann auch auf Vereine als Kollektiv angewendet werden. Paradebeispiel ist der Turnverein Lüpu. Er löste nämlich das Versprechen für den Empfang und die gebührende Feier des erfolgreichen Vereinsmitglieds und Kunstturners Christian Baumann ein.

Souverän, wie Christian Baumann an der Kunstturn-EM in Basel am Barren zu EM-Bronze turnte. Leutwil jubelte. Aber: Es gab keinen grossen Bahnhof und kein rauschendes Fest für den Bronzemedaillen-Gewinner, den Schweizermeister am Boden in Kirchberg, den Diplomgewinner im Team-Mehrkampf in Tokio und den Finalteilnehmer am Barren an der Weltmeisterschaft in Japan. Mit Gratulationen und Glückwünschen konnte sich die Bevölkerung nach der erfolgreichen Europameisterschaft auf einer Blache (coronakonform) verewigen. Und: «Fiire düemer, wemmer wieder dörfed», wie der Turnverein versprach und Ende Oktober auf dem Schulhausareal nun zu Risotto von der Glöggli-Chuchi einlud, um bei einem Apéro auf das erfolgreiche Vereinsmitglied anzustossen. Wie ein König wurde Christian auf dem TV-Lüpu-Schilter in die Arena hinter dem Schulhaus gefahren, wo ihn die Bevölkerung mit Applaus, Alphorn- und Blasmusikklängen empfing. Christian Baumann habe sportlich ein grandioses Jahr hinter sich. Er habe auch für Lüpu beste Reklame gemacht, wie Vereinskamerad Bruno Gloor und auch Gemeindeammann Lukas Spirgi in ihren Reden sagten. Nicht zu vergessen, dass Christian Baumann an der WM in Japan als einziger Europäer im Final stand.

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