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Menziken – Gemeindeportrait

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Fakten/Zahlen

Menziken in Zahlen per 31. Dezember 2020
Einwohnerinnen und Einwohner: 6'506

Stimmberechtigt
Gemeindebürger: 3'306
Ortsbürger: 149

Steuerpflichtige
3'849

Haushaltungen
2'715

Konfession
römisch-katholisch: 26.44%
reformiert: 21.16%
christkatholisch: 00.08%
unbekannt / konfessionslos: 52.32%

Fläche
Total: 638 ha
Äcker/Wiesen: 315 ha
Wald: 151 ha

Höhe über Meer
544 m

Länge Gemeindegrenze
18.9 km

Steuerfüsse 2021
Kanton: 112%
Gemeinde: 118%
Römisch-Katholische Kirche: 17%
Evangelisch-Reformierte Kirche: 19%
Christlich-Katholische Kirche: 23%

Finanzen: Rechnung 2019 inkl. Spezialfinanzierungen
Umsatz Laufende Rechnung: CHF 33'131'884.00
Steuern Sollstellung: CHF 13'130'192.00
Nettoinvestitionen: - CHF 1'177'396.00
Nettoschuld: - CHF 9'790'328.00
Nettoschuld pro Kopf: - CHF 1'507.00


Karte


Geschichte

Von Manzo über Manzinchoven bis Menziken
Ein riesiger Gletscher hat vor rund 10 000 Jahren das gesamte Wynental bedeckt. Die Endmoräne zwischen Zetzwil und Gontenschwil ist zurückgebliebene Zeugin dieser Zeit.

Das heutige Gemeindegebiet von Menziken war, so lassen Funde vermuten, bereits früh besiedelt: In der Steinzeit (3000 bis 1800 v.Chr.) und der Bronzezeit (1800 bis 800 v.Chr.) genauso wie zur Hallstattzeit (800 bis 500 v.Chr.).

Römer, Kelten, Alemannen
Deutliche Spuren haben die Römer mit den noch gebräuchlichen Flurnamen wie Murweid, Muracker, Rothüslifeld und Kasern – abgeleitet von «caserna» – aber auch die Kelten und die Alemannen (6–700 n.Chr.) hinterlassen.

Ein alemannischer Grossbauer namens «Manzo» soll hier einen Hof erbaut haben. Dieser wurde nach ihm, «zem Manzinkhova» – beim Hof der Leute des Manzo – benannt. Schriftlich nachweisbar ist «Manzinchoven» erstmals 1045 in einer Urkunde des Grafen Ulrich von Lenzburg. Bis 1330 ist daraus «Mentzikon» geworden, und später wurde das bis etwa 1580–1590 Teil der Gemeinde Reinach gewesene Dorf «Mentzicken» genannt.

Die Industrie zieht ein
Bis 1729 war Menziken ein reines Bauerndorf. Die Wende brachte damals die erste Baumwoll-Manufaktur, der rasch Webereien, Spinnereien und Färbereien folgten. Etwa 1801 wurde mitten im Dorf die noch bestehende «Sagi» erbaut. Samuel Weber legte 1838 den Grundstein für die «Oberwynentaler Tabakmetropole». Mit der Zigarrenindustrie wurden die Spinnereien und Webereien abgelöst. Neue Arbeitsplätze fanden sich bei der Herstellung von «Herkules»-Lastwagen durch C. Weber-Landolt am Ende des vorletzten Jahrhunderts sowie in der 1905 gegründeten Aluminim AG. Die zusehends wachsende Industrie liess Menziken mit der «Bank in Menziken» bereits 1852 zum Bankenplatz werden. Seit 1857 wird hier zudem das «Wynentaler Blatt» herausgegeben. 1904 wurde die bis dahin zwischen Menziken und Aarau verkehrende Postkutsche durch die elektrische Schmalspurbahn WSB (heute AAR bus+bahn) abgelöst.

Quelle: www.menziken.ch

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