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Sagen aus Oberkulm

Der Kindsschrei in Oberkulm

In der Gemeinde Oberkulm führt von dem Dorfteile, der Im Obersteg heisst, ein Fussweg westwärts bergan zu einem Schutthaufen, welcher das Überbleibsel einer alten Wohnstatt ist. Als man dies Haus auf den Abbruch verkaufte, räumte man nicht alles Gestein mit weg, sondern liess zur Vorsicht gerade soviel am Platze, als einem unsaubern Geist zum Unterschlupf nötig ist. 

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Der Dornstrauch zu Oberkulm

Auf dem Oberfelde zwischen Kulm und Zetzwil war einst die Stadt Hegenau gelegen, die durch Erdbeben unterging. Wo heute der Mauerhübel liegt, umgeben vom Murthale, da versank zuletzt das Schloss. Es ist dasjenige, welches nachher den Namen Hegnau getragen und dem im Kulmerthale zahlreichen Geschlechte der Hegnauer den Namen gegeben haben soll.

Alljährlich pflügt man noch Ziegelstücke und Mauerreste auf, die den Glauben der Leute an die ehemalige Stadt verbürgen. Dort aber, wo die Landstrasse von Aarau nach Luzern vorbeiführt, war seit undenklicher Zeit ein Dornstrauch aufgewachsen, dessen Stamm allein drei Fuss dick gewesen sein soll. Jeder, der des Weges kam, sah ihn als ein Wunder an, legte einen Stein dazu, und so türmte sich nach und nach ein kleiner Wall rings um den Dorn; er gedieh in diesem Schutze, gewann sein eigenes Plätzchen Land, und somit blieb dieses unbepflanzt. Die Leute, die in der Nähe ihre Aecker hatten, erzählten sich wohl, welche Schätze unter dem Busche verborgen lägen, und dass sich eine Frauengestalt im heissen Mittage dorten sehen lasse, unter deren Tritten es wie Gold glänze; aber jeder nach diesen Schätzen Lüsterne fürchtete zugleich, dem bösen Geiste zu verfallen, und eben deswegen, sagten sie, dürfe man auch den Dornstrauch nicht umhauen.

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