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Ratgeber Gesundheit

Schmerztherapie – ein kleiner Einblick

Bild: zVg.

Schmerztherapie und deren Ziel:
Postoperative Schmerztherapie bedeutet an sich, dem Patienten nach einer Operation die Schmerzen soweit zu reduzieren, dass die körpereigenen Heilungsprozesse dadurch unbeeinträchtigt bleiben und schnellstmöglich in vollem Umfang einsetzen können, was zu einer schnelleren Genesung führt und die Patientin oder der Patient an Lebensqualität dazu gewinnen kann. «Divinum est sedare dolorem» – sagt das lateinische Sprichwort. «Göttlich ist es, Schmerzen zu lindern».

Schmerz ist ein sehr individuell empfundenes und manchmal unterschätztes Phänomen im Zusammenhang mit Operationen, dessen Intensität von jedem Menschen unterschiedlich empfunden werden kann. Unter anderem ist der Schmerz auch eine Warnfunktion und darf nicht komplett unterdrückt werden, da er auch ein Hinweis auf drohende Komplikationen sein kann, welche den Erfolg einer Operation und die Gesundheit des Patienten gefährden könnte.

Das Thema postoperative Schmerztherapie wird in unserem Spital schon während der Narkoseaufklärung mit der Patientin oder dem Patienten besprochen. Sie werden über die Möglichkeiten der Schmerzbekämpfung unterrichtet und darauf aufmerksam gemacht, dass man sich umgehend melden soll, sollte die Schmerztherapie doch nicht ausreichend sein. Nur durch eine frühzeitige Erkennung von Schmerzsymptomen und anderen postoperativen Beschwerden wie Kältezittern, Übelkeit und Erbrechen gelingt es uns, schnell zu reagieren und das Wohlbefinden der Patienten wiederherzustellen.

Welche schmerztherapeutischen Verfahren gibt es?
Eine Grundschmerztherapie bekommen die Patienten während des Aufenthaltes im Spital überwiegend in einer tablettierten Form bis zum Rückgang der Schmerzen. Wundinfiltrationen mit lokalen Betäubungsmitteln zum Ende der Operation durch den Operateur und patientenkontrollierte Schmerztherapie (PCA) als modernes und gut bewährtes schmerztherapeutisches Verfahren werden schon seit längerem im Asana Spital Menziken eingesetzt. Die Patientinnen und Patienten können mit Hilfe von speziellen Pumpen (PCA) jederzeit selbstständig eine vorher eingestellte Menge zusätzlicher Schmerzmittel zur fest verordneten Therapie anfordern. Der Vorteil: Die Patientin oder der Patient erhält sofort eine genau abgestimmte Menge eines Schmerzmedikamentes ohne auf die Pflegefachperson oder den Arzt warten zu müssen. Die eingestellte Menge ist dabei so berechnet, dass die Gesundheit der Patientinnen und Patienten nicht gefährdet und eine Überdosierung verhindert wird.

Schmerz zu bekämpfen ist ein gemeinsames Ziel:
Durch den anästhesiologisch betreuten Schmerzdienst (ASD), welcher sich aus speziell geschulten Ärzten und Pflegefachpersonen zusammensetzt, kann sichergestellt werden, dass man korrekt auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten reagiert wird. Der Schmerzdienst des Asana Spitals Menziken betreut die Patientinnen und Patienten nach der Operation persönlich durch zweimal täglich durchgeführte Visiten. Zusätzlich ist der Schmerzdienst jederzeit 24/7 telefonisch über Stationsärzte, Pflegefachpersonen und Physiotherapie, die an der postoperativen Betreuung der Patientinnen und Patienten beteiligt sind, erreichbar.

Asana Spital Menziken AG
Spitalstrasse 1
5737 Menziken

Tel. 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

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