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Ratgeber Recycling

Batterien

Ohne Batterien und Akkus geht in der heutigen Zeit praktisch gar nichts mehr. Handys, Digitalkameras, TV-Fernbedienung, Thermometer, Fiebermesser, Zahnbürste, Computermaus, Hörgeräte etc.: Die Geräte, die nach einer Stromversorgung dieser Sorte verlangen, liesse sich an dieser Stelle natürlich noch beliebig erweitern.

Wenn die Batterie einmal leer ist, ist es wichtig, diese Energielieferanten auch richtig zu entsorgen, und damit einen aktiven Beitrag zum Schutz der Umwelt und zum Erhalt wertvoller Ressourcen zu leisten. In der Schweiz werden laut Entsorgungsspezialist INOBAT durchschnittlich rund 3600 Tonnen verkauft.

Meistens im runden, länglichen Standardformat oder als Knopfzellen. Gut zu wissen: Überall dort, wo Batterien gekauft werden können, ist auch eine kostenlose Entsorgung möglich. Im Detailhandel, in Warenhäusern, in Elektronikfachgeschäften etc. Selbstverständlich können Batterien auch in Gemeindesammelstellen und Recyclingunternehmen entsorgt werden. Eine vorgezogene Entsorgungsgebühr (VEG) entrichtet der Konsument bereits beim Kauf der Batterien.

Diese gelten wegen ihres Schwermetallgehalts als Sonderabfall, der wiederum nach einer richtigen Entsorgung verlangt. Werden Batterien nämlich nicht richtig entsorgt, können Schadstoffe auf einer Deponie in das Sickerwasser, oder bei einer Kehrichtverbrennungsanlage in die Umwelt gelangen und diese belasten. Batterien und Akkus werden fast ausnahmslos im Recyclingwerk der Batrec SA in Wimmis fachgerecht mechanisch und chemisch zerlegt.

Nutzen Sie Ihre lokale Abfallsammelstelle oder fragen Sie die regionalen Spezialisten

So werden Batterien und Akkus fachgerecht recycliert

Die einzige Schweizer Batterierecyclerin ist die Firma Batrec Industrie AG in Wimmis. Nach dem neuesten Stand der Technik werden dort Batterien und Akkus nach mechanischer und chemischer Zusammensetzung zerlegt und allfällige Fremdstoffe und Verunreinigungen entfernt. Die Batterien werden bei Temperaturen von ca. 700 ° Celsius erhitzt. Dabei verdampfen Wasser und – sofern vorhanden – Quecksilber. Alle organischen Bestandteile (Papier, Plastik, Karton etc.) verkohlen. Die hochgiftigen Gase (Dioxin und Furan) werden in Nachbrennern bei über 1000 ° Celsius verbrannt. Anschliessend gelangen die Abgase in die Abgasreinigung, wo sie neutralisiert und gereinigt werden. Die metallischen Bestandteile werden im Lichtbogenofen bei einer Temperatur von 1500 ° Celsius geschmolzen. Eisen und Mangan bleiben in der Schmelze und bilden das Ferromangan. Zink verdampft und wird im Zinkkondensator zurückgewonnen.

Quelle: inobat.ch

 

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