lehrstellen

Gemeindenachrichten

Gemeindeverwaltung

Aus dem Gemeindepräsidium

Geschätzte Schongauerinnen und Schongauer

Ab dem kommenden Fahrplanwechsel führt die Gemeinde Schongau einen Bus-Rundkurs für Oberschongau ein, dies um zu verhindern, dass der Bus bei der Wallfahrtskirche rückwärts fahren muss. Dafür wurden in Oberschongau temporär Markierungen angebracht. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Gemeindeversammlung wird in der Folge eine Ausbuchtung erstellt, damit der Bus nicht die Strasse blockiert. Da der Bus danach die Guggibadstrasse hinauf fährt, wird der Gemeinderat 2022 die Verschiebung der heutigen Bushaltestelle Schongiland prüfen. Diese liegt heute an der Kantonsstrasse und würde dann zum Schongiland/Erni Areal verschoben. Ein behindertengerechter Ausbau gemäss gesetzlicher Vorgabe wäre in der Folge gegeben.

Das nächste Jahr wird voraussichtlich den Abschluss der Ortsplanungsrevision markieren. Die Ortsplanungskommission hat daran gearbeitet, das heutige Weilerkonstrukt möglichst in eine für Schongau sinnvolle Weise weiterzuentwickeln. Das ist aus Sicht des Gemeinderats gelungen. Schongau muss glücklicherweise keine Auszonungen vornehmen, kann jedoch auch keine Einzonungen machen. Damit ist zwar eine innere Verdichtung weiterhin möglich, aber grosse Wachstumsraten sind somit nicht zu erwarten. Die Plafonierung der Steuereinnahmen ist somit Realität und Schongau muss und wird das in seiner Strategie zwingend berücksichtigen.

Es wäre schön, wenn wir den Neujahrsapéro am 2. Januar 2022 mit Zertifikat durchführen könnten, wir müssen jedoch die neusten Entwicklungen und Vorgaben abwarten und werden Sie über den Newsletter zeitnah informieren.

Corona hin oder her: wir wünschen allen einen guten Start in das neue Jahr mit viel Zuversicht und Freude.

In diesem Sinne frohe Festtage, einen guten Rutsch und viel Erfolg im nächsten Jahr.

Thierry Kramis
Gemeindepräsident

 

Neujahrsapéro 2022

Der Gemeinderat Schongau lädt Sie zum traditionellen Neujahrsapero ein am

Sonntag, 2. Januar 2022, 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Mehrzweckhalle Schongau

Bitte beachten Sie, dass dieser Anlass aufgrund der Corona-Situation mit Zertifikat durchgeführt wird. Wir freuen uns, mit Ihnen auf das neue Jahr anzustossen und wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Gemeinderatskanzlei

Gemeindeverwaltung geschlossen

Die Gemeindeverwaltung bleibt ab Freitag, 24.12.2021, 11.30 Uhr bis und mit Sonntag, 2.1.2022 geschlossen.
Ab Montag, 4.1.2022 sind wir zu den normalen Öffnungszeiten gerne wieder für Sie da.

Bei einem Todesfall bitten wir Sie, direkt mit dem zuständigen Pfarramt und einem Bestattungsunternehmen Kontakt aufzunehmen.
Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.

Newsletter der Gemeinde Schongau

Mit dem Newsletter der Gemeinde Schongau informieren wir Sie über Aktualitäten aus der Gemeinde, über Abstimmungsresultate oder auch mal mit einem Sondernewsletter.

Abonnieren Sie den Newsletter unter www.schongau.ch/politik/aktuelles-gemeinderat.

Terminvereinbarung auf der Gemeinde

Nutzen Sie die Möglichkeit, vorgängig einen Termin zu vereinbaren, wenn Sie eine spezifische Frage an eine bestimmte Person haben und vorbeikommen möchten. So können wir sicherstellen, dass die gewünschte Ansprechperson da ist. Sie erreichen uns per Telefon oder per Mail.

Viele Infos finden Sie auch auf www.schongau.ch. Die Kontaktdaten finden Sie auf Seite 3. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie.

Schonger Dorfchronik

Noch kein Weihnachtsgeschenk? Überraschen Sie mit einer Schonger Dorfchronik.Sie ist auf der Gemeindekanzlei erhältlich und kostet Fr. 37.00.

Tel. 058 670 62 88 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Einwohnerkontrolle / AHV-Zweigstelle

Herzlich willkommen in Schongau

  • Frau Siri Kunz und Herr Muhamed Aziz, Mettmenstrasse 8, 6288 Schongau
  • Herr Marcel Wälti und Frau Julia Hunkeler, Niederschongauerstrasse 11, 6822 Schongau

Einwohnerzahl

Aktuell wohnen 1070 Einwohnerinnen und Einwohner in Schongau.

Geburtstagsgratulation

Der Gemeinderat gratuliert Herr Moritz Hübscher, Lindenstrasse 2, 6288 Schongau, nachträglich zum 80. Geburtstag am 4.12.2021 und wünscht dem Jubilar alles Gute, gute Gesundheit und frohe Stunden im neuen Lebensjahr!

 

Bauverwaltung

Öffentliche Auflagen Baugesuche

Für die aktuellen öffentlichen Auflagen der Baugesuche verweisen wir auf die Webseite der Gemeinde Schongau «www.schongau.ch/aktuelles/auflage-baugesuche» oder auf das offizielle amtliche Publikationsorgan «Anschlagkasten bei der Gemeinde Schongau, Schulweg 2, 6288 Schongau.»

Eingegangene Baugesuche

  • Seit der letzten Ausgabe sind keine neuen Baugesuche eingegangen.

Erteilte Baubewilligungen

  • Erni GU und Immobilien AG, Dorf 22, 6215 Schwarzenbach, Neubau Gewerbebau mit 2 Wohnungen für Betriebsinhaber, Parzelle 1627 GB Schongau, Guggibad.
  • Sunrise Communications AG, Thurgauerstrasse 101B, 8152 Glattpark (Opfikon), Abbruch vom bestehenden Mast und Neubau Mobilfunkmast in neue Position (bis und mit «5G Technologie»), Parzelle 216 GB Schongau, Vorderdorf, Niederschongau.

 

Werkdienst

Winterdienst

Damit die Schneeräumungsarbeiten ungehindert durchgeführt werden können, bitten wir Sie, Ihre Fahrzeuge nicht entlang von öffentlichen Stras­sen, Gehwegen und Plätzen zu parkieren. Die Arbeit des Winterdienstes wird ansonsten erheblich erschwert. Es besteht die Gefahr, dass Fahrzeuge durch den Schneepflug oder durch beiseitegeschobene Schneemassen beschädigt werden. Die Gemeinde lehnt jede Haftung für Schäden an falsch parkierten Fahrzeugen ab. Der Gemeinderat und die Beauftragten für die Schneeräumung danken Ihnen für die Mithilfe für einen reibungslosen Winterdienst.

In Notfällen oder bei Anliegen zum Thema Winterdienst dürfen Sie Herr René Kottmann unter Tel. 058 670 62 84 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktieren.


Aus dem Ressort Umwelt, Sicherheit und Verkehr

Grüngut – Neues Chipsystem ab 2022

Liebe Schongerinnen und Schonger

Wie bereits im Dorfheftli November kommuniziert, stellt die Gemeinde Schongau per 2022 auf das Chipsystem um. Damit die Abfuhr effizient und nach dem Verursacherprinzip durchgeführt werden kann, müssen Sie Grünabfälle neu in Normcontainern mit Chip bereitstellen. Es dürfen keine Körbe oder sonstige Gebinde zusätzlich bereitgestellt werden.

Kosten:
Andockgebühr CHF 1.80
Grüngut CHF 0.29/kg

Erlaubte Containergrössen:
140 – 800 Liter

Die Container und die Grüngut-Chips können bei der Firma Leisibach Entsorgung AG online unter www.leisibach-entsorgung.ch bestellt werden. Alternativ senden Sie das ausgefüllte Bestellformular – den Flyer haben Sie zugestellt bekommen – zurück.Bei Fragen in diesem Zusammenhang wenden Sie sich direkt an die Firma Leisibach AG.

Wann müssen Sie den Grüngut-Container bereitstellen?
Deponieren Sie den Grüngut-Container am Abfuhrtag bis 7 Uhr am offiziellen Sammelpunkt. Es kann nicht garantiert werden, dass der Grünabfall immer zur selben Zeit abgeholt wird. Das Grüngut muss in grünen oder beschrifteten Containern von 140 bis 800 Litern bereitgestellt werden.

Was wird mitgenommen?
Laub, Rasenschnitt, Rüstabfälle aus der Küche (ohne Flüssigkeit und Knochen), Kaffeesatz, Holzasche, Schnittblumen, kleine Äste, Kleintiermist (ohne Hundekot und Katzenstreu). Speisereste gehören in den Haushaltkehricht! Der Containerdeckel muss geschlossen sein. Überladene Container werden nicht geleert.

Wie wird das Material mitgenommen?
Das Material muss in einem Container bereitgestellt werden, der mit einem elektronischen Wiege-Chip ausgerüstet ist. Bei der Abfuhr wird mit Hilfe dieses Chips das Gewicht des entsorgten Grünguts für die Rechnungsstellung registriert.

 

Neue Busführung ab Fahrplanwechsel

Ab Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2021 wird der Bus neu über die Guggibadstrasse / Oberschongauerstrasse fahren:

2021 12 fahrplanwechsel

Provisorische Bushaltestelle

Bis die definitive Haltestelle in Oberschongau realisiert ist, gilt die provisorische Haltestelle gemäss Plan unten (provisorischer Bordsteinhalt beim Brunnen). Sie wird so angelegt, dass die Sicht so gut wie möglich gewährleistet wird und das Parkieren bei der alten Pfarrkirche Schongau, wie gewohnt, sichergestellt ist.

2021 12 bushaltestelle

 

Waldweihnacht - eine gute Idee?

«Ja, aber», könnte man die Antwort von WaldSchweiz am einfachsten zusammenfassen. Grundsätzlich freuen sich die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer, dass – nicht zuletzt im Zuge der Corona-Pandemie – das Interesse der Bevölkerung am Wald und an seiner Funktion als Ort der Erholung gestiegen ist.

Was viele Waldbesucherinnen und Waldbesucher jedoch nicht wissen: Jeder Wald hat einen Eigentümer bzw. eine Eigentümerin. Zwar sind die Wälder rund um die Uhr öffentlich zugänglich, trotzdem sind Besucherinnen und Besucher nur zu Gast. Entsprechend umsichtig und respektvoll sollten sie sich verhalten – gegenüber der Natur, dem fremden Eigentum, aber auch untereinander. Denn gewisse Wälder sind längst nicht mehr so einsam und unberührt wie auch schon. Littering, Beschädigungen und Konflikte unter den Waldbesucherinnen und Waldbesucher haben zugenommen.

Besonders über die kommenden Festtage dürften gerade Wälder in Siedlungsnähe stark frequentiert sein – mit negativen Folgen für Umwelt und Wildtiere. Weihnachtsfeiern im Wald sind darum besonders kritisch, weil durch den nächtlichen Waldbesuch viele Tiere gestört werden, die auf Nachtruhe angewiesen sind. Störungen im Winter sind zusätzlich problematisch, weil die Tiere in der kalten Jahreszeit mit ihren Energiereserven haushälterisch umgehen müssen und ihnen Stress und ständiges Fliehen zu viele Kräfte raubt.

Textquelle: WaldSchweiz. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.waldschweiz.ch.


Aus dem Ressort Soziales und Gesundheit

Prost Gewohnheiten!

Am Freitag einen Apéro zum Wochenabschluss, am Samstag Rotwein zum feinen Znacht – und am Sonntag? Da wollte die Autorin bewusst auf Alkohol verzichten. Ob es ihr gelang, trotz Besuch des FCL-Matchs? Eines vorneweg: Mit Gewohnheiten zu brechen ist nicht leicht. Aber es lohnt sich.

Weihnachtsapéros, Familienfeste, Neujahrsessen: An diesen Anlässen konsumieren die meisten Alkohol. Wer keinen Alkohol trinkt, fällt auf. Weshalb gehört Alkohol bei diesen Anlässen dazu? Weil er schmeckt? Für eine ausgelassene Stimmung? Weil es schon immer so war?
Ich trinke an diesen Anlässen (fast) immer Alkohol. Manchmal nehme mich mir vor, darauf zu verzichten. Das fällt sehr schwer, weil ich es mir gewohnt bin und viele Leute um mich herum auch trinken. Gelingt mir der Vorsatz nicht, bin ich enttäuscht und frage mich: Ist das noch Gewohnheit oder bin ich schon abhängig?

So auch beim letzten FCL-Match, als ich mir nach zwei «Alkohol-Tagen» vorgenommen hatte, auf einen «Hattrick» zu verzichten. Als mein lieber Bruder zur Feier des 1:0 Bier besorgte und mir ebenfalls einen Becher in die Hand drückte, konnte ich nicht widerstehen – zu gross war die Macht der Gewohnheit. Die Flinte ins Korn werfe ich deshalb nicht. Und die nächste Gelegenheit für eine Trinkpause bietet sich schon bald.
Im Rahmen des «Dry January» gönnen sich Millionen von Menschen auf der ganzen Welt ab Neujahr einen Monat ohne Alkohol. 7 von 10 Personen, die mitmachen, fühlen sich gesünder und haben mehr Energie. Mehr als die Hälfte verlieren Gewicht oder haben eine feinere Haut. Praktisch alle sparen Geld. Und auch langfristig zahlt es sich aus: Ganze 72 % konsumieren auch nach sechs Monaten weniger Alkohol.

Sind Sie dabei? Auf die Gesundheit! Weitere Infos zum «Dry January» und zu unseren Angeboten rund ums Thema finden Sie unter www.akzent-luzern.ch/alkohol

Für kostenlose Beratungen rund ums Thema Sucht, nehmen Sie Kontakt mit dem Zentrum für Soziales auf: www.zenso.ch/suchtberatung/
Nicole Tobler, Fachmitarbeiterin Prävention


Aus dem Ressort Bildung und Gesellschaft

Auf dem Trottoir Velo fahren?

2021 12 sichtbarkeit

 

 2021 12 trottoir velo

 Es gelten diese drei einfachen Regeln:

  1. FussgängerInnen haben auf dem Trottoir IMMER Vortritt
  2. Velofahrende Kinder müssen ihre Geschwindigkeit anpassen und Rücksicht nehmen
  3. Bei Engpässen müssen die Kinder absteigen und das Velo stossen

Das sagt das Gesetz (seit dem 1.1.2021):
Art. 41 Abs. 4 der Verkehrsregelverordnung:
4 Sind weder Radweg noch Radstreifen vorhanden, so dürfen Kinder bis 12 Jahre auf Fusswegen und Trottoirs Rad fahren.
Sie müssen ihre Geschwindigkeit und Fahrweise den Umständen anpassen. Insbesondere müssen sie auf die Fussgänger Rücksicht nehmen und diesen den Vortritt gewähren.

Quelle: «Fussverkehr Schweiz» und «Pro Velo Schweiz» im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit https://walknroll.ch

 

 

So gestalten Schongerinnen und Schonger ihren Advent

2021 neigt sich langsam dem Ende zu. Ein guter Moment, sich über all die vergangenen Begegnungen zu freuen. Ein guter Moment, um die Menschen zu fragen, wie sie ihre Vorweihnachtszeit verbringen und was sie sich für das kommende Jahr wünschen.

Finy Hübscher freut sich über die Dekorationen. «Eine meiner Töchter bringt mir das Adventsgesteck. Wir stellen meine Samichlausfigur als Begrüssung in den Hausgang bei der Tür – überall leuchtet und schimmert es. Als mein Mann und ich noch den Laden führten, haben wir auch ein Adventfenster gestaltet. Leider können solche Aktionen aktuell nicht mehr so einfach stattfinden. Aber wo immer möglich, geniesse ich die Begegnungen mit lieben Menschen, mit Familie, mit Freunden. Und genau das wünsche ich anderen, dass sie das Zusammensein schätzen, es pflegen und dankbar sind für jeden Moment.»

Auch Rolf Basler geniesst das vorweihnachtliche Lichtermeer. Als Schulleiter hat aber Beobachten seinen eigenen Platz im Dezemberalltag bekommen. «Wir stellen am Eingang einen Baum auf, für den die Kinder im Laufe des Monats Schmuck basteln. Es wird fleissig für den Anlass zur Eröffnung des Adventsfensters am 14. 12. geprobt. Und mor-
gens lassen wir jeweils eine Viertelstunde vor Unterrichtsbeginn Weihnachtslieder laufen. Wie die Kinder dann zwischen Vorfreude und Andacht schwelgen, berührt mich. Gerade weil man merkt, wie sehr die Corona-bedingten Entwicklungen der Gesellschaft sie verunsichern. Gerne würde man ihnen, ebenso wie den Erwachsenen, diese Last von den Schultern nehmen. Darum wünsche ich den Menschen in dieser Adventszeit viel gegenseitiges Verständnis. Denn einander zuzuhören, macht Alltagsbegegnungen zum Geschenk.»

Für René Kottmann spielt Ruhe im Advent eine wichtige Rolle. «Durch die frühe Dunkelheit ist man abends weniger draussen. Ich geniesse diese Zeit mit der Familie. Natürlich wird auch bei uns dekoriert, aber eher traditionell. Ich bin kein Fan von blinkenden Lichtern, das sieht man vielleicht an den Sternen und Engeln, die ich schnitze. Was ich mir für die Menschen wünsche?» (Er hält einen Moment inne, bevor er weiterspricht.) «Ich wünsche ihnen, dass sie miteinander durchs Leben gehen können, ohne Neid oder andere negative Gefühle. Wir haben es hier in Schongau so gut. Das Landleben gemeinsam wertschätzen – für viele glückliche Momente.»
Mit einem Gasthaus assoziiert man nicht unbedingt Ruhe, aber Wirtin Anita Kottmann bereitet das keinerlei Schwierigkeiten, im Gegenteil. «Ich freue mich auf jeden besonderen Anlass, den ich meinen Gästen bieten kann. Die Herausforderung besteht für mich höchstens darin, spontan zu sein. Besinnliche Momente einfach dann zu geniessen, wenn sie sich mir bieten. Beispielsweise ein Tee bei Kerzenlicht am Sonntagabend oder beim Adventskranz basteln für meinen Sohn und mich. Diesen Frieden wünsche ich auch allen anderen. Jeder soll machen können, was er möchte. Keiner braucht dem anderen böse zu sein. Mit gegenseitigem Verständnis findet sich für fast alles eine Lösung.»
«Ich geniesse den Advent ganz bewusst», sagt Seppi Wigger. «Für mich ist es eine ruhige, besinnliche Zeit. Ich nutze sie, um über das vergangene Jahr nachzudenken und mich auf das kommende Jahr einzustimmen. Beim Sonntagsfrühstück wird die Kerze am selbstgemachten Adventskranz angezündet, wir unterhalten uns, lassen es uns gemeinsam gutgehen.» Und so wünscht er auch seinen Mitmenschen das Beste: «Jeder Mensch ist gleich geboren. Jeder soll mit all seinen Eigenschaften und auch mit seiner Meinung akzeptiert werden - für ein gutes Miteinander.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

 

Veranstaltungskalender Dezember 2021

8. Mariä Empfängnis Pfarrei
14. Adventsfenster / Adventssingen Schule
15. Adventsfeier mit anschl. Zmörgele Frauenverein
18.12. – 02.01.22 Weihnachtsferien Schule
19. Musikalisches Weihnachts-Spiel im Dorf Musikgesellschaft
24. Familiengottesdienst Pfarrei
25. Weihnachtsgottesdienst Pfarrei, Pfarrkirche Schongau
26. Stefanstanz Musikgesellschaft
31. Silvestergottesdienst Pfarrei

 

Sonntagsöffnungen der Regionalbibliothek Hochdorf

Im Winterhalbjahr öffnet die Regionalbibliothek Hochdorf wieder an vier Sonntagen ihre Türen:

14. November 202, 12. Dezember 2021, 09. Januar 2022, 13. Februar 2022

Interessante Rahmenprogramme erwarten Sie. Auf der Webseite www.bibliothekhochdorf.ch unter Veranstaltungen erfahren Sie mehr.

 

News aus der Schule

Räbeliechtli Umzug, Donnerstag, 4. Nov. 2021

Nach Besammlung in der jeweiligen Garderobe der Basisstufe, durften die Kinder mit ihren wunderschönen Räbeliechtli, die sie zu Hause mit Hilfe ihrer Eltern geschnitzt hatten, nach draussen. Zusammen mit den Spielgruppen- und Muki-Kindern entstand somit ein schönes langgezogenes Lichter-Züglein, das sich langsam aber beständig in Bewegung setzte.

Das Wetter war uns günstig gesinnt, denn wir durften vom Regen verschont bleiben. Dies und die sorgfältige Behütung zum Strassenverkehr ermöglichte es uns, unbeschwert unseren Lichterzug Gasse auf und hinunter mit Gesang und fröhlichem Gelächter durchzuführen.

Vor dem Volg hielten wir kurz inne, um unsere Lieder unserem Sponsor vorzutragen. Der Weg vom Volg zum Schulhausplatz war nun kurz, dafür aber steil wie immer. Die Vorfreude, bald schon seine Wurst und Weggli zusammen mit einem warmen Getränk beziehen zu können, spornte unsere Kleinen an auch dieses Hindernis hinter sich zu lassen.

Auf dem Schulhausplatz dann noch eine letzte Gesangsrunde im Kreis: «wenn de Biswind chunt und mir s›Liechtli löscht, denn goni wieder hei» … so hiess es dann auch im letzten Lied. Das Heimgehen aber fand nicht ohne ein gemütliches Beisammensein für Gross und Klein auf dem Schulhausplatz statt. Ein grosser Dank sei hier vor allem dem Club der Familien und allen freiwilligen Helfern für das Auf- und Abbauen der Tische und Gestelle gewidmet.
Wir von der Basisstufe wünschen euch allen eine gemütliche Vorweihnachtszeit und hoffen, Sie mit diesem Räbeliechtli-Umzug ein bisschen hierzu eingestimmt zu haben.

Schweizer Erzählnacht

Am Freitag dem 12. November fand die Schweizer Erzählnacht 2021 unter dem Motto «Unser Planet - unser Zuhause» statt. Auch die Schule Schongau beteiligte sich an diesem Projekt zur Leseförderung. Die Erzählnacht gehört zu den grössten Kulturanlässen der Schweiz. Sie wird jedes Jahr vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM in Zusammenarbeit mit Bibliomedia und UNICEF Schweiz und Liechtenstein koordiniert. Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen, Jugendtreffs, Gemeinschaftszentren und andere Institutionen waren eingeladen mitzumachen um das Erlebnis des gemeinsamen Lesens und Vorlesens miteinander zu teilen.

Aufgrund der pandemischen Lage haben wir die Erzählnacht auf eine frühabendliche Veranstaltung reduziert. Das Programm setzte sich aus Vorlesungen an verschiedenen Plätzen und aus Themenangeboten in den Schulzimmern zusammen. Die Kinder konnten zwischen folgenden Vorlesungen wählen:

  • Geschichten am Lagerfeuer gelesen von Jolanda Barmet
  • Bilderbuchgeschichten gelesen von Anouk Marbach
  • Eine englische Geschichte gelesen von Heidi und Chregi Banz
  • Eine französische Geschichte gelesen von Andrea Hagmann

Auch die Themenangebote wurden rege besucht. Man konnte sich beispielsweise sein eigenes Lesezeichen gestalten, an einer Geschichte weiterschreiben oder die Bücherausstellung in der grossen Aula besuchen. Es waren Bücher, für welche die Kinder oder Eltern keine Verwendung mehr hatten. Sie konnten vorgängig der Klassenlehrperson abgegeben werden mit dem Ziel, dass diese Bücher am Ende des Abends bei einem anderen Kind ein neues Zuhause finden. Gabriela Kern hatte natürlich auch ihre Bibliothek eigens für die Erzählnacht geöffnet. Sie gab den Kindern einen Überblick wo was zu finden ist oder lies sie selbst auf Entdeckungsreise gehen.

Passend zu dem Erzählnacht-Anlass gab es für die Kinder auch noch eine Buchstabensuppe …

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