lehrstellen

Schnee vergesse ich nie!

Text und Bild: Dirk C. Buchser

Auch dieses Jahr strahlen in vielen Schongauer Stuben Weihnachtsbäume von Urs Stutz. Was die Kunden mögen, ist für den Weihnachtsbaumverkäufer Horror: Schnee.

 «Am besten laufen die Nordmanntannen», erklärt Urs Stutz und hält einen Baum für den nächsten Kunden bereit. «Das hat sich in den letzten Jahren auch nicht geändert, wie die Preise auch nicht», schmunzelt er. Seit 1995 verkauft der Schongauer schon seine Weihnachtsbäume. «Die etwas Jüngeren nehmen traditionellerweise auch grosse Bäume», erklärt er weiter. «Der grösste Baum, den ich verkauft habe, war über 4 Meter gross», erinnert er sich. Nicht vergessen wird er auch dieses Jahr den 8. Dezember: Den ersten richtigen Schneetag. Was unsereins freut, ist für den Familienvater nicht so prickelnd. In dieser Zeit schnitt er einen Grossteil seiner Bäume für den Verkauf ab. «Die Bäume waren durch den Schnee sehr, sehr schwer und ich war innert Minuten durchnässt», erinnert er sich.

Noch ein Loch mit der Bohrmaschine, dann durch den Netztrichter ziehen und fertig ist der Baum. Die Bohrmaschine wird aber immer weniger gefragt, denn im Trend ist der EasyFix-Ständer. Das heisst für Stutz: Baum einspannen, Fusspedal drücken und fertig. «So steht jeder Baum im Wohnzimmer gerade», schmunzelt er. Mittlerweile sind die Kunden in den Böimlispunte gewechselt und trinken einen Glühwein, made by Käthi Stutz. Sie schmunzelt: «Wir haben herausgefunden, dass der Glühwein am besten ist, wenn er eine halbe Stunde zieht.» Nach einem Becher Glühwein verlassen strahlende Gesichter den Weihnachtbaumverkauf und freuen sich auf die geschmückte, strahlende Weihnachtstanne.

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