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Referendumskomitee «Zukunft Teufenthal», von links nach rechts: Jakob Müller, René Haiss, Silvia Glauser, Martin Bruder und Marc Hunziker.

Das Referendum für die Machbarkeitsstudie Injecta-Areal ist zustande gekommen

Text und Bild: Patrick Tepper

Schon kurz nach der Abstimmung an der Gemeindeversammlung vom 26. November formierte sich in Teufenthal ein Referendumskomitee, um den mit einer Stimme Unterschied äusserst knappen Entscheid gegen die Machbarkeitsstudie Injecta-Areal nochmals zu überdenken. Am 17. Dezember wurden 278 gültige Unterschriften bei der Gemeindekanzlei eingereicht, um die Vorlage am 13. Februar für alle Stimmberechtigten zur Abstimmung an die Urne zu bringen.

Innert zwei Wochen sind 289 Unterschriften zusammengekommen, von denen 278 als gültig anerkannt wurden. «Wir wollen die Chance, das Dorfbild mitzugestalten und für die nächsten Jahre zu prägen nicht ungenutzt lassen», erklärt René Haiss die Beweggründe der Initianten von «Zukunft Teufenthal». Mit dem Entscheid der Gemeindeversammlung wäre das Injecta-Areal für die Gültigkeit der nächsten BNO für die kommenden 15 bis 20 Jahre als reines Industriegebiet ohne Umzonungsmöglichkeit erhalten geblieben.

«Am spontan eingerichteten Stand des Weihnachtsmarktes gab es bereits viel positives Feedback», erklärt René Haiss, «das zeigt uns, dass wir mit der Absicht, auf dem Areal eine Mischung aus Wohnen, Arbeit und Freizeit zu ermöglichen, nicht so falsch liegen.» Mit der Anbindung an die WSB und die Nähe zur Wyna würde durchaus ein gutes Potenzial bestehen, das Areal über die kommenden Jahre nicht zur Industriebrache werden zu lassen.

Nun ist es an den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, über das wichtige Zukunftsprojekt am 13. Februar an der Urne abzustimmen. Ein Ja würde die Tür für Entwicklungen auf dem Areal offen lassen, ein Nein wäre gleichbedeutend mit dem Stillstand als reines Industriequartier ohne Wohnmöglichkeiten. Die Zukunft des Referendumskomitees bleibt bis nach der Abstimmung offen, bei einem positiven Entscheid signalisieren die Initianten aber die Bereitschaft, das Projekt weiter zu begleiten.

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