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Erschliessung der Feldmatte nur knapp angenommen

Text: Patrick Tepper

Mit 35 Ja- zu 31 Nein-Stimmen wurde die Erschliessung der Feldmatte an der Gemeindeversammlung vom 26. November nur knapp gutgeheissen. Noch mehr zu reden gab das Traktandum der Machbarkeitsstudie auf dem Injecta-Areal, das nach den Meinungsäusserungen einiger Votanten mit 33 Ja- zu 34 Nein-Stimmen äusserst knapp abgelehnt wurde. Damit bleibt das Injecta-Areal für die Gültigkeitsdauer der neuen BNO in der Industriezone.

Zügig startete die Teufenthaler Gemeindeversammlung mit der Anwesenheit von 74 von total 1065 Stimmberechtigten durch die ersten vier Traktanden. Nach der Verabschiedung des Protokolls der vergangenen Versammlung stellte Gemeinderat Peter Weber unter Traktandum 2 gleich drei Kreditabrechungen über die Erneuerung der Strassenbeleuchtung auf LED-Technik, die Sanierung der Verkabelung mittlere bis obere Rau und der Erneuerung der Elektrizitätsleitung im Bereich Alte Landstrasse vor. Alle Schlussrechnungen wurden ohne Gegenstimme oder mehrheitlich gutgeheissen. Gemeinderat Patrick Schmid stellte das Kreditgeschäft über 31'000 Franken, gestaffelt über drei Jahre, für die Informatikausstattung der Kreisschule aarauSüd vor, das ebenfalls ohne Gegenstimme angenommen wurde. Auch gegen einen Kredit über 228'050 Franken für die Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitung im Kirchweg hatten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nichts einzuwenden.

Der Kredit für eine Machbarkeitsstudie für das Injecta-Areal in Höhe von 145'000 Franken gab dann unter Traktandum 5 viel zu reden. Man einigte sich darauf, die Geschäfte der Machbarkeitsstudie und der Erschliessung Feldmatte nicht zusammen zu behandeln und gemäss der Traktandenliste darüber zu befinden. Mehrere Votanten bemägelten die unverhältnismässigen Kosten für die Studie oder den Nutzen für den privaten Grundeigentümer, während die Kosten von der Allgemeinheit übernommen werden müssen. Der Gemeinderat stellte sich auf den Standpunkt, dass ein öffentliches Interesse zur Umzonung von der reinen Industriezone in eine gemischte Zone gegenüber des Kantons dargelegt werden muss und eine vom Grundeigentümer finanzierte Studie den Handlungsspielraum des Gemeinderates einschränken würde. Mit dem äusserst knappen Nein – 33 Ja- zu 34 Nein-Stimmen – bleibt das Gebiet für die Dauer der neuen Bau- und Nutzungsordnung über die kommenden 15 bis 20 Jahre als reine Industriezone erhalten.

Diskussionsbedarf herrschte auch beim Erschliessungsprojekt für die Feldmatte. Nach der Präsentation machte sich eine Votantin Gedanken über die Entwicklung der Gemeindefinanzen, ein Votant sorgte sich um die Parkplatzsituation und um die Kosten für den Unterhalt der Strasse. Mit schlussendlich 35 Ja- zu 31 Nein-Stimmen kann die Realisierung der Erschliessung Feldmatte nun angegangen werden.

Die moderate Erhöhung der Gemeinderatsentschädigungen wurde mit Ausstand der betreffenden Personen gutgeheissen und auch das Budget für das Jahr 2022 mit einem unveränderten Steuerfuss von 122 Prozent wurde ohne Gegenstimme genehmigt. Die ausscheidenden Gemeinderäte werden am Neujahrsapéro offiziell verabschiedet.

 

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