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Gemeindeversammlung: Guter Rechnungsabschluss und ein bewilligtes Kindergartenprovisorium

Text: Patrick Tepper
Bild: Reto Fuchs

Sechs Traktanden wurden an der Gemeindeversammlung vom 12. Mai von 39 Stimmberechtigten speditiv behandelt. Diskussionen gab es keine, denn die Rechnung konnte äusserst erfreulich abgeschlossen werden, das Kindergartenprovisorium ist eine Notwendigkeit und das Kommunalfahrzeug muss dringend ersetzt werden.

Gemeindeammann Emil Huber begrüsste erstmals seine Ratskollegen Markus Erismann und Tee Petersen, die seit Anfang Jahr im Amt sind, als Mitwirkende an der Gemeindeversammlung. Die Traktanden der Genehmigung des Protokolls der vergangenen Versammlung und die Genehmigung des Rechenschaftsberichtes 2021 konnten erwartungsgemäss speditiv abgewickelt werden. Durch eine sehr defensive Budgetierung, höhere Mieteinnahmen bei den Schulliegenschaften, einem geringeren Gemeindebeitrag an die Kreisschule aargauSüd sowie durch das derzeitige Bevölkerungswachstum konnte die Gemeinderechnung mit einem Plus von 1,2 Millionen Franken abgeschlossen werden. Das sehr erfreuliche Ergebnis wird dem Eigenkapital zugeführt, um die in naher Zukunft anstehenden Investitionen im Bereich der Schulliegenschaften und bei den Kantons- und Gemeindestrassen finanzieren zu können. Die Gemeinderechnung wurde von den Stimmberechtigten einstimmig gutgeheissen.

Gemeinderat Markus Erismann stellte den Kreditantrag für die Beschaffung eines neuen Kommunalfahrzeuges vor. Aufgrund des Alters und der stetig steigenden Reparaturkosten drängt sich die Ersatzbeschaffung des im Jahr 2005 in Betrieb genommenen Fahrzeuges dringend auf. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger hiessen den Kredit von brutto Fr. 273 000.– für die Anschaffung eines «Reform Muli TX 10 HybridShift» als Kommunalfahrzeug diskussionslos und einstimmig gut.

Auch die Kreditgenehmigung von Fr. 341 000.– zur Erstellung eines Provisoriums für vier Kindergartenabteilungen wurde einstimmig bewilligt. Durch das allgemeine Bevölkerungswachstum, die steigenden Geburtenzahlen und die sprachliche Vielfalt mit höherem Betreuungsbedarf, ist auf das Schuljahr 2022/23 eine zusätzliche Kindergartenabteilung zwingend zu führen. Das Provisorium dient als Übergangslösung bis zur Realisierung des neuen 4-fach Kindergartens, für dessen Neubau die Abklärungen bereits im Gange sind.

Unter «Verschiedenes» orientierten die Ressortverantwortlichen über ihre Tätigkeitsbereiche. Gemeinderat Urs Schläpfer wies auf die anstehende Info-Veranstaltung zum Thema Wald hin. Er gab zudem bekannt, dass zurzeit sieben Dossiers von Flüchtlingen aus dem Kriegsgebiet der Ukraine bei der Gemeindeverwaltung bearbeitet werden und ein Kind bereits in den Schulbetrieb integriert werden konnte. Gemeinderat Tee Petersen berichtete über den Stand der Dinge im KWC-Quartier und wies auf den Markt und die Gewerbemesse W15 hin. Vizeammann Manuela Basso rief das Jugendfest vom 10. bis 12. Juni in Erinnerung und orientierte über die Führungsstrukturen der Schule. Markus Erismann erklärte, dass die Wynenmatte als Standort für das Grundwasserpumpwerk bestimmt wurde. 

 

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