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Ammann Emil Huber (r.) überreich Rolf H. Meier als Dank einen edlen Tropfen. Daniel Giger (AVA) gab bahntechnische Auskünfte.

Info-Anlass: Weichen für Böhler-Knoten gestellt

Text und Bild: Thomas Moor

Der Böhlerknoten Unterkulm ist mit Emotionen verbunden: Das zeigte der Info-Anlass Ende April in der Mehrzweckhalle. Er bildete den Abschluss des Dialogverfahrens, in welchem mit der Bevölkerung Anpassungen am Sanierungsprojekt gemacht und die Stossrichtung festgelegt werden konnte.

Die Ausgangslage ist klar: Kantonsstrasse und das AVA-Trasse müssen dringend saniert und der Böhlerknoten den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden (inkl. Fussgänger) und das Aufrechterhalten der Leistungsfähigkeit der Böhlerkreuzung stehen dabei klar im Vordergrund. Teil des Projektes ist dabei die Trennung des AVA-Trasses von der Kantonsstrasse, damit die neue Situation den aktuellen Vorschriften des Bundesamtes für Verkehr entspricht. Dass die Problemstellung äusserst komplex ist, war allen Beteiligten des Dialogverfahrens, welches vor rund zwei Jahren begann, klar. Das Projekt wurde dabei in kurzfristige und langfristige Lösungen unterteilt, wobei auf der ganzen Linie intensiv an vier verschiedenen Varianten gearbeitet wurde, welche wiederum gegeneinander abgewogen wurden, um die Vor- und Nachteile herauszufiltern. Sicherheit für alle sei bei allen Varianten zentral gewesen, wie Rolf H. Meier, Kantonsingenieur im Ruhestand, bei seinem letzten Auftritt sagte.

Schliesslich kam man zum Schluss, das ursprüngliche Sanierungsprojekt – es beinhaltet einen Lichtsignal-gesteuerten Knoten mit zusätzlichen Abbiegespuren – weiterzuentwickeln. «Durch das Dialogverfahren wurden Anpassungen im Bereich der Fussgänger- und Veloquerungen sowie der Bahnsicherungsanlagen vorgenommen», fügt der neue Kantonsingenieur und Nachfolger von Rolf H. Meier, Dominik Studer, an. Das Sanierungsprojekt beinhaltet einen Lichtsignal-gesteuerten Knoten mit zusätzlichen Abbiegespuren. So wird bei Zugdurchfahrten der Strassenverkehrsstrom in nördlicher und südlicher Richtung aufrechterhalten und die Leistungsfähigkeit des Knotens gesichert. Weiter werden sichere Fussgänger- und Veloquerungen im Knotenbereich realisiert und die Haltestelle Zentrum nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes umgebaut. Das Sanierungsprojekt wird nun für den nächsten Verfahrensschritt vorbereitet. Projektanpassung und Kostenermittlung sollten bis im 4. Quartal 2022 abgeschlossen sein. Nach dem Kreditverfahren und dessen Genehmigung erfolgt die öffentliche Auflage. Ein Baubeginn wäre ab 2026 möglich, wie Rolf H. Meier in seinen Ausführungen sagte.

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