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Old West: Drei Tage Einblick in das friedliche Leben in Amerika um das Jahr 1860

Text und Bild: Patrick Tepper

«The Town is open» hiess es vom 22. bis 24. April in Unterkulm. Das Old West entführte an drei Tagen in das Leben der europäischen Auswanderer auf dem nordamerikanischen Kontinent um das Jahr 1860, zur Zeit der Siedler, Rinderbarone, Cowboys und Indianer. Zu erleben gab es neben der begeisternden Atmosphäre mehrere Konzerte, eine Auktion, kulinarische Vielfalt, einen Gottesdienst und beliebte Postkutschenfahrten rund um das Gebiet Feldmatte.

Normalerweise findet das Old-West-Wochenende alle zwei Jahre statt. Nach der pandemiebedingten Absage im Jahr 2020 freuten sich die Organisierenden in diesem Jahr umso mehr, die Westernstadt in der Feldmatte wieder aufbauen zu dürfen. «Die Planung gestaltete sich dennoch in vielen Bereichen äusserst kurzfristig», erklärte Bauchef Lukas Vonwil, «denn erst Mitte Februar war klar, dass das Old West definitiv stattfinden kann». Sechs Wochen dauerte der Aufbau der «Mainstreet» von Silver Creek, die aufwändig gestaltete Shops und Verpflegungslokale bot und mit einem ebenfalls von Kulissen verdeckten Festzelt mit Bühnentechnik aufwartete. «Die Stadt sieht bei jeder Austragung des Old Wests wieder etwas anders aus. Die Bauwerke bieten Raum für Inspirationen und alle Beteiligten können ihre Ideen einbringen und so Teil der Stadt werden», freute sich der Bauchef über die Inputs seiner Crew.

Im hinteren Teil des Geländes hatten die sogenannten «Authentiker» ihre Zelte aufgeschlagen. Diese Gruppe hält das Leben Amerikas in der Zeit um das Jahr 1860 lebendig und genoss die drei Old-West-Tage für das einfache Leben in einer friedlichen, anderen Zeit. Für interessierte Besuchende gab es Geschichtliches zu erleben, spannend vermittelt und optisch äusserst detailliert umgesetzt. Für den Programmpunkt der Böllerschüsse hatten sich die Verantwortlichen ein der aktuellen Weltlage angepasstes, friedliches Szenario ausgedacht. Darin mussten nach heftigem Schneefall ins Bachbett gestürzte Bäume im Shenandoah-Valley mit einer «Mountain Haubitze» entfernt werden. Jeden Abend gab es zwei Konzerte im Festzelt, die Besuchende durchaus gerne nutzten, um das Tanzbein zu schwingen oder einen Linedance aufs Parkett zu legen. Der Umzug der «Reenactors» am Sonntag war einer der letzten Höhepunkte, bevor es um 17 Uhr wieder hiess: «The Town is closed». Der Verein Old West besteht aus einem Kernteam aus Unterkulm, das mit vielen Mitgliedern und Helfenden der Region ergänzt wird.  

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