Veröffentlicht 03. August 2022

Stosswellentherapie – erfolgreiche Schmerzbehandlung

Text und Bild: Eing.

Bei der Stosswellentherapie werden Druckwellen ausserhalb des Körpers mechanisch erzeugt und mit einem Applikator auf den Körper übertragen.

Man unterscheidet dabei zwischen fokussierter und radialer Stosswellentherapie. In der Medizin – insbesondere in der Urologie – werden die fokussierten Stosswellen angewandt. Damit werden beispielsweise Nierensteine zertrümmert, damit sie auf natürlichem Weg ausgeschieden werden können.

Die Physiotherapie verwendet die niedrigenergetische radiale Stosswellentherapie. Bei dieser Methode werden Druckwellen ohne thermischen Effekt über die Haut ins Gewebe transportiert. Die Wellen dringen maximal drei Zentimeter ein. Sie breiten sich dort kugelförmig («radiär») aus. Durch die Druckwellen wird der Gewebestoffwechsel stimuliert. Dadurch wird die Blutzirkulation gesteigert und ein natürlicher Reparationsprozess wird ausgelöst. So wird zum Beispiel der Heilungsprozess bei einer Entzündung beschleunigt und chronische Schmerzen können effizient reduziert werden.

In der Physiotherapie wird die Stosswellentherapie vor allem zur Behandlung von hartnäckigen Schmerzen im Bereich eines Fersensporns und bei schmerzhaften Sehnenansätzen eingesetzt, wie zum Beispiel:

  • Tennis- oder Golfer-Ellbogen (Epikondylitis)
  • Entzündung der Sehnenplatte an der Fusssohle (Plantarfasziitis)
  • schmerzhaft verdickte Achillessehne (Achillodynie)
  • Entzündung am Sehnenansatz der Kniescheibe (Patellaspitzensyndrom)

Zunehmend werden auch Therapieerfolge bei der Behandlung von Kalkschultern, Gelenksarthrosen und schmerzhaften Muskelverhärtungen (sogenannten Triggerpunkten) erzielt. Die Behandlung zeigt praktisch keine Nebenwirkungen und wird in der Regel gut ertragen. Eine lokale Rötung direkt nach der Behandlung ist normal und klingt innert weniger Stunden wieder ab. Die radiale Stosswellentherapie gilt noch als junge Methode. Trotzdem liegen bereits zahlreiche klinische Studien vor. Meistens bringt die erste Sitzung schon eine deutliche Linderung. Bei korrekter Indikationsstellung und Anwendung sollten nach ca. sechs Behandlungen die Beschwerden zu 85 % reduziert sein.

Die Stosswellentherapie wird von der Grundversicherung nicht übernommen. Erkundigen Sie sich deshalb vor einer Behandlung bei Ihrer Zusatzversicherung über eine allfällige Kostenübernahme. In der Physiotherapie des Asana Spitals Menziken können Sie sich auch als Selbstzahlerin oder Selbstzahler ohne ärztliche Verordnung zu einer Stosswellenbehandlung anmelden.

Gerne nehmen wir Ihre Anmeldungen entgegen:
Asana Spital Menziken AG
Physiotherapie
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