lehrstellen

Bio-Mümpfeli

Der Regenwurm – ein stiller Bodenverbesserer

Text und Bild: Ernst Hofmann

Nach einem Regen sieht man auf Wegen oft zahlreiche Regenwürmer. Das Regenwasser hat ihre Wohnröhren überflutet und sie nach oben getrieben, sonst wären sie im Boden erstickt. Bald verschwinden sie wieder, denn Licht und Trockenheit sind für diese Tiere tödlich: An der Luft trocknen sie rasch aus und das Sonnenlicht verbrennt ihre dünne, schleimige Haut.

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Der Waldkauz – ein unheimlicher, schaudernder Rufer

Text und Bild: Ernst Hofmann

Der nächtliche Ruf des Waldkauz-Männchens, das «Huu-hu-huhuhuhuu», ist den meisten bekannt und wird oftmals in Filmen eingesetzt, um eine «unheimliche» Atmosphäre zu erzeugen. Diese Laute dienen vor allem dazu, das Revier abzustecken und Partner anzulocken. Im Herbst und Winter ist der Ruf des Waldkauzes am meisten zu hören, dann ist Balzzeit und Partnerwahl.

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Blutströpfchen und Hornklee – Gift und Mitgift

Text und Bild: Ernst Hofmann

Widderchen sind Schmetterlinge, die zwar in die Verwandtschaft der Nachtfalter gehören, aber echte Sonnenkinder sind. Den Namen haben ihnen ihre auffälligen Fühler eingebracht, die an Hörner erinnern. Ein anderer Name für diese Artengruppe lautet «Blutströpfchen». Dies nimmt Bezug auf die knallroten Flecken auf den Flügeln.

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Ulmensterben – ein fremder Pilz mit tödlichen Folgen

Text und Bild: Ernst Hofmann

Eine aufmerksame Naturfreundin beobachtet  an einem Stamm einer beinahe laublosen Ulme eine Vielzahl von Insekten: Hornissen, Schmetterlinge, verschiedene Fliegenarten, metallisch grün-goldene Käfer, Ameisen und andere mehr, die sich offensichtlich laben an einem Saftmahl. Was geht hier vor?

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Orchideen – Symbiose zwischen Pflanze und Pilz

Text und Bild: Ernst Hofmann

Es ist seit langem bekannt, dass unsere heimischen Orchideen in einer engen Lebensgemeinschaft (= Symbiose) mit bestimmten Pilzen leben. Diese Verbindung wird als Mykorrhiza (griechisch «Pilzwurzel») bezeichnet. Der Mykorrhizapilz durchzieht den Boden und dringt auch in die Orchideenwurzeln ein. Die Pilze liefern dem Partner Wasser und Nährsalze, die Orchidee gibt im Gegenzug Nährstoffe (Kohlenhydrate) ab, die sie mit Hilfe von Sonnenlicht und Blattgrün erzeugt (= Photosynthese).

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Knöllchenbakterien und Hülsenfrüchtler

Text und Bild: Ernst Hofmann

Alle Lebewesen – und damit auch alle Pflanzen – benötigen Stickstoff für ihr Wachstum in Form von Eiweissen (= Proteine) und für den Grundbauplan der Erbanlagen (= Gene). Dieser Stoff ist reichlich in der Luft enthalten – und zwar zu 78 Prozent in seiner elementaren Form N2 (molekularer Stickstoff). In dieser Form kann er aber von den Pflanzen nicht aufgenommen werden. Nur Bakterien sind in der Lage Luftstickstoff zu binden, indem sie ihn in gelöster Form aufnehmen und so «verändern», dass er für die Pflanzen verfügbar ist.

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Der Mauersegler – ein Leben in der Luft

Text und Bild: Ernst Hofmann

Ende April, Anfang Mai kommen die Mauersegler, im Volksmund «Spyre» genannt, aus ihrem Winterquartier im südlichen Afrika zu ihren Brutplätzen bei uns zurück, denen sie meistens ein Leben lang treu bleiben. Sie verbringen ihr ganzes Leben, ausser der Brutzeit, ausschliesslich in der Luft.

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Der Löwenzahn – ein Überlebenskünstler mit oder ohne Partner

Text und Bild: Ernst Hofmann

Jeder kennt ihn, insbesondere unter dem Dialektnamen «Säublueme», «Chrottäpöschä», «Pusteblume» usw. oder eben mit dem Namen Löwenzahn, der sich auf die spitzzahnigen Blätter bezieht. Im Frühling leuchten die goldgelben Blüten zu Tausenden in unseren Fettwiesen oder nach dem Verblühen die weissen Schirmchen, die eine Unzahl von Samen über unsere ganze Landschaft, Gärten, Terrassen, ja kleinsten Ritzen verteilen. Der Löwenzahn überlebt sowohl den Rasenmäher als auch die Unkrautvertilger.

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Der Grasfrosch – Leben in zwei Welten

Text und Bild: Ernst Hofmann

Grasfrösche gehören in der Schweiz zu der am weitesten verbreiteten Amphibienarten. Man erkennt sie an der glatten Haut und am dunklen Schläfenfleck über dem Trommelfell. Ihre Grundfarbe ist braun, variiert aber von gelb-, rot- bis dunkelbraun und ist oft schwarz gefleckt. Die Haut ist feucht und ausserordentlich drüsenreich. Diese Schleimdrüsen sondern ständig Schleim ab und halten die Haut feucht. Die Frösche nehmen Wasser durch die Haut auf und nicht durchs Maul. Dabei müssen sie nicht unbedingt ins Wasser sondern können auch Tau und Bodenfeuchte nutzen. Gleichzeitig verdunstet ihre dünne Haut ständig grössere Mengen Wasser. Deshalb halten sie sich in feuchter Umgebung auf, sonst droht ihnen Austrocknung und Tod.

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Der Hausspatz – ein verkannter Allerweltsvogel

Text und Bild: Ernst Hofmann

Der Haussperling – besser bekannt als Spatz – gehört zu den vertrautesten Singvögeln. Er ist dem Menschen fast weltweit in Dörfer und Städte gefolgt. Dort lebt er gern in Gesellschaft seinesgleichen und brütet bevorzugt in Gebäudenischen. Sein typisches Tschilpen ist uns sicher noch allen bekannt.

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Eichhörnchen – Leben auf Bäumen

Text und Bild: Ernst Hofmann

Meister im Knacken von Nüssen, akrobatische Baumkletterer und Baumspringer, eifrige Sammler von Wintervorräten, Einzelgänger mit auffälligen, lauten Paarungsjagden, «Kindchenrufe» des Männchens als Beschwichtigungsgeste

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Rotkehlchen – niedlich, kämpferisch und emanzipiert

Text und Bild: Ernst Hofmann

Nicht nur äusserlich und beim Singen sind Weibchen und Männchen gleich sondern auch betreffend Eigenständigkeit, Besitz und Kampfgeist – eine emanzipierte Partnerschaft! Saisonehe und Singleleben – eine besondere Lebensform im Vogelreich.

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Bunter Herbst – das Geheimnis der Laubfärbung

Text und Bild: Ernst Hofmann

Warum verfärben sich die Blätter im Herbst und fallen bei Laubbäumen ab nicht aber bei Nadelbäumen? Was geht da genau vor sich?
Mit der Laubverfärbung bereiten sich sommergrüne Bäume auf die kalte und wasserarme Jahreszeit vor. Auslöser für das durch Pflanzenhormone gesteuerte Geschehen ist die abnehmendeTageslänge im Herbst, unterstützt durch sinkende Temperaturen. Der Baum schaltet den Stoffwechse lauf Sparflamme, baut den grünen Farbstoff Chlorophyll ab und lagert ihn in den Wurzeln, Ästen und im Stamm ein. Mit dem Verschwinden des Chlorophylls kommen jetzt die anderen Farbstoffe zum Vorschein: Die Karotinoide (gelb, orange, rot), die Xanthophylle (gelb) und die Anthocyane (rot, violett, blau). Sie sorgen für die beeindruckende herbstliche Laubfärbung. 

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Grün tut gut

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Egal ob drinnen oder draussen, Pflanzen reinigen die Luft und sind die Lunge der Erde. Um während der Wintermonate in geheizten Räumen ein gutes und gesundes Raumklima zu schaffen und somit der eher trockenen Heizungsluft etwas entgegenzuwirken, ist es sinnvoll bei der Inneneinrichtung auch an Zimmerpflanzen zu denken.

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Eine selbstgemachte Stärkung für Wildvögel

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Pünktlich zur Winterzeit ist es wieder überall erhältlich: Vogelfutter in verschiedenen Sorten und Varianten. Kernenmischungen, Meisenknödel oder Fettfutter für Wildvögel. Wer sich gerne kreativ betätigt und nicht auf die fertigen Vogelfutter aus dem Laden zurückgreifen möchte, kann dies sehr gut und günstig selbst herstellen.

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Machen Sie dem Igel ein Winterquartier

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Im Oktober haben Gehölze ihr Wachstum abgeschlossen, verlieren ihr Laub und bleiben bis zum Frühjahr in der Ruhephase. Viele betrachten Laub als lästigen Abfall, dabei dient es unter Hecken, Sträuchern und im Beet als wirkungsvoller Frostschutz. Ausserdem sind solche Laubansammlungen ideale Winterquartiere für Igel.

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Abwasserentsorgung von privaten Schwimmbecken

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die warme Sommerzeit neigt sich dem Ende zu und der Herbst steht mit seinen kühleren Temperaturen bereits vor der Tür. Das Wasser, der im Frühling zahlreich aufgestellten und vielerorts neu angeschafften, privaten Schwimmbecken, muss entsorgt werden. Um bei dieser Entsorgung der Natur nicht zu schaden, gilt es einige wichtige Punkte zu beachten.

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Invasive Neophyten im Garten

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Gebietsfremde Pflanzen werden Neophyten genannt, viele von ihnen haben sich bei uns gut integriert. Invasive Neophyten jedoch sind jene Arten, welche die Biodiversität beeinträchtigen. Bei diesen Pflanzen sind Handlungen dringend erforderlich, da sich diese zu schnell ausbreiten und die einheimische Flora zu verdrängen drohen.

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Blattläuse natürlich bekämpfen

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Egal ob rötliche, grüne oder schwarze – Blattläuse machen Hobbygärtnern und ihren Pflanzen oft das Leben schwer. Schädlinge oder Krankheiten können jedoch oft mit einfachen Hausmitteln natürlich bekämpft werden, ohne zur Chemiekeule zu greifen. Um einem Befall entgegen zu wirken, kann auch die Auswahl der benachbarten Pflanzen eine grosse Rolle spielen.

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Wie bienenfreundlich ist Ihr Garten?

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Nicht erst seit Filmen wie «More Than Honey» (2012), «Land des Honigs» (2019) oder Büchern wie «Die Geschichte der Bienen» ist jedem klar, wie wichtig die Bienen sind. In Berichten über verwendete Insektizide, eine verdichtete Siedlungsentwicklung, Pestizide oder auch über Lichtverschmutzung oder den Klimawandel, sind Begriffe wie «Insektensterben» und «Bienensterben» daher leider ebenfalls oft omnipräsent.

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Frisches Gemüse – selbst angebaut

Text: Fabienne Hunziker

Für frisches, selbst angebautes Gemüse ist nicht zwingend ein grosser Garten mit grosszügigen Beeten notwendig. Für knackige Rüebli, feinen Salat mit Radieschen und frischen Kräutern reicht auch ein Balkon oder eine Terrasse völlig aus.

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